Die wichtigsten Fragen zum Thema Spurenelemente:
- Was sind Spurenelemente?
- Was sind die wichtigsten essenziellen Spurenelemente und ihre Aufgaben?
- Was stärkt das Immunsystem im Herbst und Winter?
- Welche Spurenelemente stecken in unseren Lebensmitteln?
Kleine Menge, große Wirkung - Spurenelemente
Spurenelemente sind winzig, ihre Aufgaben im Körper jedoch alles andere als klein. Nur in kleinsten Mengen kommen sie im Körper vor, bewirken jedoch Großes und sind an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt. Gerade wenn im Herbst die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und die erste Erkältungswelle anrollt, lohnt sich ein Blick auf diese besonderen Mineralstoffe.
Gemeint sind Mikronährstoffe, von denen Zink und Selen sehr wohl bekannt sind, wenn es um Zellschutz und Immunsystem geht, Chrom, Mangan oder Kupfer in ihrer wichtigen Rolle für die Gesundheit jedoch meist unbekannt sind.
So bietet ihre Spurensuche neue Erkenntnisse, wie wir der Gesundheit auf die Sprünge helfen können und ermöglicht auch einen Blick auf die Frage, wo sollten diese Spuren aufgespürt werden, um der Gesundheit auf die Sprünge zu helfen.
Warum heißen Spurenelemente eigentlich so?
Die Welt der Spurenelemente
Der Name ist schnell erklärt: Unser Körper benötigt diese Mineralstoffe nur in sehr kleinen Mengen – eben in Spuren und doch sind sie lebensnotwendig und erfüllen wichtige Aufgaben im Organismus. Sie sind an zahlreichen Prozessen im Organismus beteiligt, wie beispielsweise Stoffwechselvorgängen, Immunsystem, Hormonfunktionen, Aufbau von Körpergewebe, wie Zähne und Knochen, Schutz vor oxidativem Stress.
Allgemein tragen sie als Mitarbeiter der Botenstoffe, den Hormonen, und Reaktionsbeschleuniger, den Enzymen, zu störungsfreien Abläufen in einem gesunden Körper bei. Man könnte sie deshalb als kleine Zahnräder im großen Uhrwerk Körper betrachten: Man sieht sie nicht, aber ohne sie läuft vieles nicht rund.
Welche Spurenelemente sind besonders wichtig für die Gesundheit?

Die Familie der Spurenelemente. Ein starkes Team! Wie bei Vitaminen und Mineralstoffen, unterscheidet man auch bei den Spurenelementen zwischen essentiellen Spurenelementen, die lebensnotwendig sind und entbehrlichen Spurenelementen.
Lebensnotwendige, essentielle Spurenelemente sind:
- Zink
- Selen
- Eisen
- Jod
- Kupfer
- Fluor
- Mangan und Chrom
Gibt es prominente Spurenelemente für die Gesundheit?
Ja, zu den prominentesten gesundheitsrelevanten Spurenelementen gehören:
- Zink – Spurenelement der Abwehr
Zink gehört zu den bekanntesten Spurenelementen und ist wichtig für Zellwachstum, Wundheilung, die Immunabwehr und vieles mehr. Es unterstützt unter anderem die normale Funktion des Immunsystems und trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Auch wenn Zink kein Schutzschild gegen jede Infektion sein kann, unterstützt es besonders im Herbst, wenn die Erkältungssaison beginnt, das Immunsystem. - Selen – Schutz für die Zellen
Selen trägt mit seiner antioxidativen Wirkung zum Zellschutz, zur normalen Funktion des Immunsystems bei und ist maßgeblich am Stoffwechsel der Schilddrüse beteiligt. - Eisen – Sauerstofftransport für Energie
Eisen ist eines der bekanntesten Spurenelemente und vor allem für seine Rolle bei der Blutbildung und dem Sauerstofftransport bekannt. Doch Eisen kann noch mehr: Es trägt unter anderem zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. - Jod – wichtig für die Schilddrüse
Als zentraler Bestandteil der Schilddrüsenhormone hat Jod eine besondere Relevanz für eine gesunde Schilddrüsenfunktion. - Kupfer – das unterschätzte Spurenelement
Kupfer führt ein wenig ein Schattendasein. Dabei ist es an vielen wichtigen Prozessen beteiligt. Es trägt beispielsweise zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und des Immunsystems sowie zu einem normalen Eisenstoffwechsel bei. - Fluorid – für Gesundheit von Zähnen und Knochen
Wirkt festigend auf Zähne und Knochen und beugt Karies vor.
Welche Ernährung braucht ein starkes Spurenteam?
Ernährung für ein starkes Spurenteam. Die meisten Menschen können ihren Bedarf an Spurenelementen über eine ausgewogene und gesunde Ernährung decken.
Der tatsächliche Bedarf an Spurenelementen ist individuell unterschiedlich und hängt von Geschlecht, Alter, Ernährungs- und Gesundheitszustand sowie täglichen Anforderungen oder sportlichen Aktivitäten ab. Besonders Vegetarier und Veganer sollten ihren Versorgungsstatus mit essentiellen Spurenelementen im Blick behalten.
Reichen 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag aus?

Jein. Die bekannte „5 am Tag“-Regel ist ein guter Baustein für eine abwechslungsreiche Ernährung.
Obst und Gemüse liefern zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Für die Spurenelemente darf der Speiseplan allerdings noch etwas vielfältiger sein:
Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen sowie, je nach Ernährungsweise, Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte tragen ebenfalls zur Versorgung mit wichtigen Spurenelementen bei.
So wird aus einem bunten Teller ein echtes Teamwork der Mikronährstoffe und für die Spurensuche darf der Blick über Obst und Gemüse hinausgehen.
Was stärkt das Immunsystem im Herbst und Winter?
Gerade im Herbst und Winter sind wechselhaftes Wetter, trockene Heizungsluft und Bewegungsmangel häufige Ursachen dafür, dass die Abwehrmannschaft im Körper nicht einwandfrei funktioniert.
Immer wiederkehrende Infekte, lange Genesungszeiten: Ist der Körper geschwächt oder nicht gut versorgt haben die Erreger ein leichtes Spiel. Die Ursachen sind vielfältig, von Stresszeiten, ungesunder Ernährung bis hin zu chronischen Erkrankungen ist alles dabei.
Auch Medikamente können das Immunsystem schwächen. So greifen beispielsweise Antibiotika auch die nützliche Darmflora an, die Teil unseres Immunsystems ist. Eine Extraportion an Mikronährstoffen steht dem Immunsystem hilfreich zur Seite.
Welche Spurenelemente stecken in unseren Lebensmitteln?
- Eisen: Fisch, Austern, Innereien, Soja, Bananen, Nüsse und Hülsenfrüchte
- Jod: Seelachs, Schellfisch, Scholle, Kabeljau, Garnelen, Muscheln, essbare Algen
- Zink: Leber, Rindfleisch, Schalentiere, Kürbiskerne, Leinsamen, Hülsenfrüchte
- Fluorid: Trinkwasser, schwarzer Tee, Fisch, Garnelen, Gemüse oder Brot
- Selen: Kokosnüsse, Kokosöl, Kokosmilch, Sesam, Paranüsse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide
- Mangan: Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Reis oder Lauch
Quelle: Eunova/STADA
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