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Säure & Basen

Säure-Basen-Haushalt - immer in Balance

Draußen werden die Tage länger und heller, wärmende Sonnenstrahlen, mildere Temperaturen, die Natur erwacht und alle freuen sich, endlich die lange dunkle Winterzeit hinter sich lassen zu können.

Frühjahrsmüdigkeit ade´

Nach dem „Winterschlaf“ grüßt jetzt die Frühjahrsmüdigkeit, denn der Organismus muss sich erst einmal an die Klimaumstellung gewöhnen. Auch der Stoffwechsel braucht jetzt Unterstützung. Nach einem Winter mit deftigen Gerichten, einer kalorienreichen Weihnachtszeit mit viel Fleisch, Milchprodukten und leckeren Süßigkeiten kann der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten sein.

Eine Übersäuerung wirkt sich negativ auf die Energiegewinnung der Zellen aus. Neuen Schwung und Energie im Frühling bietet eine basenreiche Ernährung. Gemüse und Obst, sowie basische Mineralstoffe liefern viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die Sie wieder fit und munter machen. Und ganz nebenbei purzelt auch das eine oder andere überflüssige Kilo.

Säure-Basen-Haushalt - immer in Balance

Im Körper halten sich Säuren und Basen normalerweise die Waage. Ist der Haushalt ausbalanciert, laufen alle lebensnotwendigen Stoffwechselvorgänge reibungslos ab.

Gerät das Gleichgewicht aus den Fugen – durch Krankheiten, aber auch zunehmend durch Stress und einseitige Ernährung – wirkt sich das auf Dauer negativ auf unser geistiges und körperliches Wohlbefinden, sowie auf unsere Gesundheit aus.

Mach mich nicht sauer

Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Muskelverspannungen können erste Anzeichen für eine Übersäuerung sein. Muss sich der Körper mit vielen säurebildenden Stoffen auseinandersetzen, ist das System überfordert.

Für eine schleichende Form der Übersäuerung, von der heute immer mehr Menschen betroffen sind, machen Experten in erster Linie eine einseitige Ernährung verantwortlich. Wer reichlich Fleisch, Wurst, Käse, Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und Fast Food verzehrt, versauert sich damit buchstäblich den Alltag, denn diese Lebensmittel bilden im Körper Säuren.

Natürliche Gegenspieler der Säuren sind die Basen. Sie werden dem Organismus mit Obst, Gemüse, Kartoffeln und Salat zugeführt. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung wichtig.

Sicherlich kommt zu den „Ernährungssünden“ noch hinzu, dass durch Bewegungsmangel vermindert Säure ausgeschieden wird, weniger geschwitzt und häufig nicht genug getrunken wird.

Aber auch intensive körperliche Belastung, sowie Stress können das System belasten.

Gut zu wissen

Auch wenn Nahrungsmittel einen sauren Geschmack haben, sind sie nicht gleich säurebildend. Zitrusfrüchte, Sauerkraut und Beerenfrüchte sind beispielsweise basenbildend, während Eier, Fleisch und Zucker säurebildend wirken.

Sauer macht nicht lustig

Die Azidose, wie man den latenten Übersäuerungszustand auch bezeichnet, wird für eine Reihe von Stoffwechselstörungen und Zivilisationskrankheiten verantwortlich gemacht, ganz davon abgesehen, dass sie Energielevel und Wohlbefinden beeinträchtigen kann.

Sie kann Muskel- und Gelenkbeschwerden, Gicht, Rheuma, Osteoporose, chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Allergien, aber auch für eher kosmetische Probleme wie Cellulite, brüchige Haare und Nägel verantwortlich sein.

Die Beschwerdebilder sind unglaublich vielfältig, denn der gesamte Organismus in seinen Abläufen und Stoffwechselvorgängen wird von dem Ungleichgewicht in Mitleidenschaft gezogen. Dass als Ursache unserer Beschwerden eine Übersäuerung infrage kommt, wird eher selten in Betracht gezogen.

Lange Zeit aus dem Gleichgewicht

Langfristig führt die Überlastung des körpereigenen Puffersystems dazu, dass der Organismus an anderer Stelle basische Mineralstoffe zur Neutralisierung der Säuren abbaut.

Das bedeutet, dass beispielsweise fehlende Mineralstoffe über das Blut aus den Knochen und Zähnen geholt werden. Diese Demineralisierung kann zu unangenehmen Folgen, wie beispielsweise das Begünstigen einer Osteoporose, führen.

Bin ich sauer?

Es ist ganz einfach herauszufinden, ob eine Übersäuerung die Ursache der Beschwerden sein könnte.

Spezielle Urin-Teststreifen zeigen den pH-Wert an, signalisieren also, wie sauer der Harn ist. Mehrere Messungen täglich geben Aufschluss darüber, ob sich der Säure-Basen-Haushalt möglicherweise nicht im Gleichgewicht befindet. Jede Messung ist nur als Momentaufnahme zu sehen und gibt eine Rückmeldung zum aktuellen Ernährungsverhalten. Es wird damit ermittelt, wie viele saure Substanzen beim Wasserlassen aus dem Körper gespült werden.

Ein gesundes Gleichgewicht herstellen

Die Einnahme von basischen Mineralstoffen kann die Puffer wieder auffüllen und den Organismus entlasten und alle, die sich in Stresszeiten befinden, können davon profitieren.

Säure-Basen-Präparate enthalten die basischen Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, sogenannte basische Elektrolyte und auch das Spurenelement Zink, das an der gesunden Steuerung mitbeteiligt ist.

Auf Kurs zum Entsäuern

Eine konsequente Entsäuerung kann ein erster Schritt sein, um schnell wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu kommen.

Entfernt werden soll das Zuviel an Säuren, die den Organismus belasten, um das körpereigene Steuersystem zu entlasten.

Genau dazu dient als Reset eine Entsäuerungskur.

Ihre Entsäuerungskur

Während der Kur essen Sie möglichst kein tierisches Eiweiß, nichts Süßes und nehmen abends nur kleine Mahlzeiten zu sich. Viel Gemüse, Obst und Kräuter sind basenbildende Nahrungsmittel und sollten bevorzugt in die Mahlzeiten einziehen.

Trinken Sie über den Tag verteilt 2-3 Liter stilles Mineralwasser oder Tee.

Nehmen Sie ein- bis zweimal pro Woche ein Entsäuerungsbad mit losem Natriumbicarbonat aus der Apotheke, das Sie dem Badewasser zugeben, sodass ein pH-Wert von 8,5 erreicht wird. Entsprechende pH-Mess-Streifen bekommen Sie in der Apotheke. Die Badetemperatur sollte 30 bis 33 °C und die Badedauer nicht länger als 30 Minuten betragen.

Abends können Sie ein Basenpräparat in Pulverform einnehmen oder als Tablette mit Wasser schlucken.

 

 

Damit Sie sich in Ihrer Haut einfach wieder rundum wohlfühlen dürfen, nimmt Ihre Apotheke sich gerne Zeit für Sie und steht Ihnen mit kompetenter und individueller Beratung zur Verfügung!

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