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Blasenentzündung

Blasenentzündung adé - wehret den Anfängen

Im Frühjahr und Sommer taucht er besonders gerne auf der Bühne auf: Ärger mit der Blase.

Kalte Füße, ein feuchter Badeanzug oder einfach nicht warm genug angezogen und auf kühlem Untergrund gesessen. Wenn Kälte in den Unterleib krabbelt, haben Erreger ein leichtes Spiel, sich in der Blase einzunisten und eine unangenehme Entzündung zu verursachen.

Die typischen Beschwerden sind unangenehm und schmerzhaft.

Also heißt es: Vorbeugung ist besser als heilen!

Typische erste Anzeichen einer Blasenentzündung

Erste Anzeichen einer drohenden Blasenentzündung sind typischerweise ein ständiger Harndrang, begleitet von dem Gefühl, den Harn nicht halten zu können und ganz schnell auf die Toilette zu müssen. Kommt dann noch ein Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Krämpfe dazu, ist die Gewissheit einer Blasenreizung da!

Ein schnelles Handeln macht es Bakterien und Entzündungen schwer.

Je frühzeitiger gestartet wird, umso eher besteht die Chance, die Blasenentzündung im Aufkeimen zu verhindern. Und tatsächlich können unkomplizierte Blasenentzündungen meist ohne Antibiotika behandelt werden.

Trinken, trinken, trinken - spült Keime aus den Harnwegen!

Das Durchspülen der Harnwege mittels großer Flüssigkeitsmengen (1,5 – 3 Liter am Tag) ist eine probate Methode beim Auftreten erster Symptome. Wer viel trinkt, spült bakterielle Erreger aus, verdünnt den Urin und lindert so schmerzhafte Blasenbeschwerden, sowie Entzündungsreaktionen.

Wohlige, heilende und entspannende Wärme

Die wohlige Wärme einer Wärmflasche oder eines entspannenden Bades hilft, die schmerzhafte Blasenmuskulatur zu entspannen. Ruhe und Gemütlichkeit, eingekuschelt in eine warme Decke unterstützt die körpereigenen Heilungskräfte. Wohltuend wirken auch warme Fuß- und Sitzbäder, sie entspannen die Muskulatur und beruhigen die Blase.

Und was ist mit Tee?

Ganz nach Geschmack sind Wasser, Fruchtsaftschorlen oder ungesüßter Tee für die Flüssigkeitszufuhr geeignet. Pflanzliche Wirkstoffe in Nieren- und Blasentees, wie Birken- Brennnessel- , Orthosiphonblätter und Goldrute unterstützen zusätzlich die Funktion der Harnwege. Sie wirken durchspülend und gezielt schmerz- und entzündungslindernd.

Der Vorteil der Tees ist, dass durch das Trinken der warmen Tees automatisch die Flüssigkeitszufuhr erhöht wird.

Übrigens: Kaffee, Alkohol und saure Zitrus-Säfte reizen die Harnwege und sollten gemieden werden.

Antibiotikum Ja oder Nein?

Häufig unbeliebter Begleiter immer wiederkehrender Blasenentzündungen ist die Antibiotikatherapie. Tatsächlich können Antibiotika Infektionen schnell und effektiv innerhalb weniger Tage behandeln. Allerdings leiden nicht nur die angreifenden Bakterien, sondern auch die guten Mitbewohner der Darmflora unter dem antibiotischen Angriff.

Nach einer Antibiotikatherapie ist es deshalb umso wichtiger, mit spezifischen probiotischen Bakterienstämmen, die Schutzfunktion des Mikrobioms wieder zu etablieren.

Pflanzlich stark bei Blasenentzündung

Nur leichte bis mittelschwere Beschwerden, müssen nicht zwingend gleich antibiotisch behandelt werden. Pflanzliche Arzneimittel lindern Beschwerden einer unkomplizierten Blasenentzündung, ohne die antibiotikatypischen Nebenwirkungen auszulösen.

Ihre antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung ist überzeugend. Hier versetzt nicht nur der Glaube Berge.

So wirken Bärentraubenblätter nachgewiesenermaßen antibakteriell, töten die häufigsten Erreger von Harnwegsinfekten ab und unterstützen die Heilung der entzündeten und gereizten Harnwege.

Bewährt hat sich eine Kombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel.

4-fach wirksam wird die Entzündung gehemmt, Krämpfe werden gelöst, die Schmerzen gelindert und die Bakterien ausgespült.

Der entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekt lindert Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. Der krampflösende Anteil reduziert den Harndrang und entspannt die Blase. Der Bakterien ausspülende Effekt hemmt die Bakterienanhaftung in der Blase und fördert deren Ausspülung aus der Blase.

Natürliche Heilmittel - D-Mannose, Laktobazillen und mehr

Besonders geeignet zur Vorbeugung und Behandlung einer Blasenentzündung im Anfangsstadium ist ein natürlicher Zucker, die D-Mannose. Ein einfaches, aber wirksames Wirkprinzip, das sich sowohl in der Akutphase, als auch vorbeugend bewährt hat.

D-Mannose „ummantelt“ die Bakterien, sodass diese nicht an die Schleimhautzellen der Harnwege andocken und die Bakterien einfach ausgespült werden können.

Laktobazillen sind Milchsäurebakterien, die ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Darmflora und entscheidend für eine gesunde Intimflora sind. Je mehr Laktobazillen vertreten sind, die auch den pH-Wert niedrig halten, umso einfacher ist es für Blase und Harnwege gesund zu bleiben. Durch die unmittelbare Nachbarschaft der Harnröhre zum Darmausgang können E.Coli Bakterien den kürzesten Weg nutzen, um sich einen neuen Aufenthaltsort zu suchen. Laktobazillen bilden hier eine natürliche Barriere.

Und ganz nebenbei sind sie auch der beste Schutz vor Pilzinfektionen.

Blasenentzündung bei IHM - das geht auch Männer an!

Frauen werden deutlich häufiger von einer Blasenentzündung heimgesucht als Männer.

Ihre deutlich kürzere Harnröhre macht es den Bakterien leichter, auf kurzem Weg in die Blase zu gelangen. Trifft es ihn dann trotzdem, zeigt sich die Blasenentzündung häufig umso hartnäckiger.

Besonders betroffen sind Männer im höheren Alter und Auslöser ist möglicherweise eine vergrößerte Prostata, die zu Problemen beim Harnabfluss führen kann. Häufig können die Betroffenen ihre Blase nicht mehr vollständig entleeren. Keime und Bakterien können sich dort vermehren und schmerzhafte Entzündungen, sowie Blasensteine verursachen.

Unsere Tipps für den Alltag

  • Trinken, trinken, trinken: Die Erhöhung der Trinkmenge spült die Harnwege so richtig durch und macht es Erregern schwer, sich einzunisten.
  • Schön kuschelig warm: Achten Sie auch darauf, dass Ihre Füße nicht kalt sind. Kalte Füße verschlechtern nämlich die Durchblutung der Blasenschleimhaut.
  • Regelmäßig auf die Toilette gehen: Gehen Sie regelmäßig auf die Toilette. Je länger Sie das Wasserlassen aufschieben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien ausbreiten können.
  • Sanfte Intimhygiene: Verwenden Sie beim Reinigen Ihres Intimbereiches keine parfümierten Hygieneartikel. Diese zerstören den Säureschutzmantel der Schleimhaut. Verwenden Sie daher lieber pH-neutrale Waschmittel.
  • Vermeiden Sie Stress: Wenn die Blasenwände verspannt sind, dann wird die Schleimproduktion verringert. So besteht die Gefahr, dass sich Bakterien in der Blasengegend ansiedeln können.

Mut und Zuversicht zum Schluss

Suchen Sie bereits frühzeitig einen Arzt auf. Insbesondere bei Urinstörungen, Brennen oder auch Blutspuren im Urin.

Warten Sie nicht, bis Ihre Beschwerden unerträglich geworden sind, denn es gilt: Je frühzeitiger Sie agieren, umso erfolgreicher sind die Aussichten auf eine schnelle Heilung und eine beschwerdefreie Lebensqualität.

Hier ist ärztlicher Rat gefragt! 

Bessern sich ständiger Harndrang und Brennen beim Wasserlassen nicht innerhalb von circa 3 Tagen oder treten Fieber und Schmerzen in der Nierengegend auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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