Tipps zur Entsäuerung

Tipps und Strategien zur Entsäuerung

Wie im Gesundheitstipp "Der Säure- und Basenhaushalt" beschrieben, können viele Krankheitsbilder und optische Veränderungen, die mit dem Alterungsprozess einhergehen, auf eine Übersäuerung und die damit einhergehenden Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden. Daraus folgt: eine Entsäuerung ist der erste Schritt, der effektiv zur Lösung von Gesundheitsproblemen beitragen kann. Die Säuren, die den Körper belasten, müssen zunächst einmal entfernt werden, damit der Organismus wieder einwandfrei funktionieren und seine ureigene Regulationsfähigkeit wieder finden kann.

Fühlen Sie sich wieder rundum wohl in Ihrer Haut

Je stärker die Übersäuerungswerte und je länger die Beschwerden schon bestehen, umso länger dauert auch der Weg aus der Übersäuerung heraus.

Jedes verarbeitete Milchprodukt, jede Bratwurst, jeder Hamburger, jede Pizza, jedes Fertigdressing, jedes süße Dessert und jedes gutbürgerliche Menü aus Teigwaren, Fleisch und Soße hat in Ihrem Körper "Müll" hinterlassen. Selbst wenn der Körper täglich 99% der Säurelast entfernt, bleibt 1% der Last übrig, welche sich im Laufe von Jahren unerbittlich summiert. Der Müllberg fängt an zu wachsen, lässt Sie schneller altern und macht Sie krank.

Glücklicherweise können Sie jetzt die Notbremse ziehen! Am besten achten Sie auch darauf, dass der "Müllberg" nie wieder anwächst.

Am besten entfernen Sie die Altlasten der Vergangenheit zunächst mit einer

Entsäuerungskur:

In dieser Phase essen Sie möglichst kein tierisches Eiweiß, nichts Süßes und nehmen abends nur kleine Mahlzeiten zu sich.

Legen Sie ein- bis zweimal in der Woche einen Kartoffeltag ein:
Morgens: Ein Stück Obst nach Geschmack, aber gedämpft, mit kleinen Bissen langsam essen.
Mittags: 400g Pellkartoffeln oder Kartoffelbrei mit basischem Gemüse oder Blattsalat.
Abends: 200g gebackene Kartoffeln mit etwas Butter und einer kleinen Portion basischem Gemüse.
Trinken Sie über den Tag verteilt 2-3 Liter stilles Mineralwasser oder Tee.

Nehmen Sie ein- bis zweimal pro Woche ein Entsäuerungsbad mit losem Natriumbicarbonat aus der Apotheke, das Sie dem Badewasser zugeben, sodass ein pH-Wert von 8,5 erreicht wird. Entsprechende pH-Mess-Streifen bekommen Sie in der Apotheke. Die Badetemperatur sollte 30 bis 33°C und die Badedauer nicht länger als 30 Minuten betragen.

Abends können Sie ein Basenpräparat in Pulverform einnehmen oder als Tablette mit Wasser schlucken.

Weitere Maßnahmen um die Entsäuerung zu beschleunigen:

  • Trinken Sie während des Tages einen basischen Tee – z.B. Sidroga Basentee. Trinken Sie den Tee nicht einfach so nebenher – nutzen Sie die Teepause für eine kurze Entspannung.
  • Planen Sie Spaziergänge in Ihren Tagesablauf mit ein. Sie bringen Entspannung und regen den Stoffwechsel an.
  • Moderater Sport unterstützt ebenso die Entsäuerung, sobald Sie dabei ins Schwitzen kommen. Mit dem Schweiß werden überschüssige Säuren ausgeschieden.
  • Wenn Sie gerne in die Sauna gehen, können Sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Durch eine erhöhte Körpertemperatur und ordentliches Schwitzen spülen Sie Säureansammlungen aus.
  • Führen Sie Trockenbürsten-Massagen durch, die Ihr gesamtes Lymphsystem aktivieren und die Entsäuerung massiv fördern. Als Bonus erhalten Sie eine samtweiche Haut.
  • Achten Sie auf langsame und bewusste Atmung. Kohlensäure wird dabei in Form von Kohlendioxid über die Lungen abgeatmet. Lernen Sie langsam und bewusst zu atmen z.B. mit der rhythmischen Yoga-Atmung. So können Sie bereits einen Teil der täglich anfallenden Säuren aus dem Körper schaffen.

Bewusste Ernährung auf Dauer

Inzwischen hat sich allgemein das Verständnis durchgesetzt, dass einfache Kohlenhydrate, Fett und Zucker nur in Maßen genossen werden sollten. Auf die Dauer gesehen liegen Sie mit einer basenüberschüssigen Ernährung, in der Wert auf viel frisches Obst und Gemüse gelegt wird, für Ihre Gesundheit auf jeden Fall richtig. Die Hauptbestandteile der Ernährung, ca. 80%, sollten basenbildende oder basische Nahrungsmittel ausmachen. Denken Sie öfter mal daran und greifen Sie zu folgenden Lebensmitteln:

Basen und Basenbildner sind

viele Obstsorten:
Zum Beispiel Ananas, Äpfel, Aprikosen, Bananen, Birnen, Beeren, Feigen, Kirschen, Mandarinen, Mirabellen, Orangen, Pfirsiche, Pflaumen, Rhabarber, Stachelbeeren, Trauben, Zitronen

Die meisten Gemüse:
Zum Beispiel Auberginen, Blumenkohl, Bohnen, Chicoree, Karotten, Kartoffeln, Kichererbsen, Kohlrabi, Mangold, Paprika, Pilze, Porree, Rote Beete, Rotkohl, Sellerie, Spargel, Spinat, Tomaten, Weißkohl, Zwiebeln

Und auch:
Dill, Endiviensalat, Hagebutten, Kastanien, Kopfsalat, Löwenzahn, Nüsse, Oliven, Römersalat, Schnittlauch, u.a.