WICK DayNait Filmtabletten - PZN 14202428

WICK DayNait Filmtabletten

WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH

PZN: 14202428

17,83 € (inkl. MwSt.)
1,11 € / St.


Lieferung per regionalem Botendienst

Lieferung per Versand

Online-Zahlung möglich4


Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 731 65993 an.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Darreichungsform: Filmtabletten

  • Dieses Arzneimittel enthält Paracetamol, ein Schmerz- und Fiebermittel, Pseudoephedrin, das eine abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut hat, und Diphenhydramin, ein Antiallergikum, das Schläfrigkeit verursacht
    • Paracetamol lindert Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber.
    • Pseudoephedrin wirkt auf die Blutgefäße in der Nase, um die Verstopfung der Nase zu vermindern.
    • Diphenhydramin lindert die laufende Nase und Niesen, löst den Schnupfen und ist für die Anwendung in der Nacht geeignet.
  • Das Präparat wird eingenommen zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung bei Verstopfung der Nase und der Nebenhöhlen, die mit Erkältungs- und grippeartigen Symptomen einhergeht, wie Kopf- und Gliederschmerzen und/oder Fieber, und nur in Kombination mit Schmerzsymptomen zur Schlafenszeit, die das Einschlafen erschweren.
  • Das Arzneimittel wird von Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren eingenommen.
  • Die Packung enthält zwei unterschiedlich gefärbte Arten von Tabletten zur Anwendung zu verschiedenen Tageszeiten. Lesen Sie die Gebrauchsifnormation sorgfältig, damit Sie die richtige Tablette zur passenden Tageszeit einnehmen.
    • „Tagtablette": Die Tabletten enthalten Paracetamol und Pseudoephedrin - für die Anwendung am Tag.
    • „Nachttablette": Die Tabletten enthalten Paracetamol und Diphenhydramin - für die Anwendung in der Nacht.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren:
      • Vier Tabletten täglich laut folgender Anweisung.
      • Einnahmezeit: Am Tag
        • Tablette: Tagtablette
        • Dosis: 1 Tablette für den Tag alle 4 bis 6 Stunden, 3-mal täglich (je eine Tablette morgens, mittags und nachmittags)
      • Einnahmezeit: Zur Nacht
        • Tablette: Nachttablette
        • Dosis: 1 Tablette für die Nacht vor dem Schlafengehen
      • Für mehr Informationen, s. Gebrauchsinformation.
      • Nehmen Sie jeweils nur eine Tablette zu einem Zeitpunkt ein und nur zu den Tageszeiten, die angegeben sind.
      • Nehmen Sie nicht mehr als 3 Tagtabletten täglich ein.
      • Nehmen Sie die Nachttablette nicht tagsüber ein. Nehmen Sie nicht mehr als 1 Nachttablette täglich ein.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Dieses Arzneimittel darf nicht von Kindern unter 15 Jahren eingenommen werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zur kurzzeitigen Einnahme vorgesehen. Die Behandlung darf nicht über 4 Tage hinaus fortgesetzt werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat, wenn Sie oder jemand anderes versehentlich mehr als die empfohlene Menge des Arzneimittels eingenommen haben.
    • Selbst wenn Sie sich gut fühlen, kontaktieren Sie sofort einen Arzt, da zu viel Paracetamol zu einem verzögerten ernsthaften Leberschaden führen kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel genau gemäß den angegebenen Dosierungsanweisungen oben ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
    • allergisch gegen Paracetamol, Pseudoephedrin, Diphenhydramin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • sehr hohen Blutdruck (schweren Bluthochdruck) oder Bluthochdruck haben, der nicht durch Ihre Medikation kontrolliert wird
    • in der Vergangenheit einen Schlaganfall erlitten haben, der durch eine Blutung in einem Teil des Gehirns verursacht wurde
    • an einer Herzkrankheit leiden oder eine schnelle Herzfrequenz haben
    • Betablocker einnehmen
    • Monoaminoxidase-Hemmer (sogenannte MAOIs zur Behandlung der Parkinsonkrankheit oder von Depressionen) nehmen oder diese innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben
    • andere sympathomimetische Dekongestiva (z. B. Abschwellmittel für die Nasenschleimhaut) einnehmen
    • Diabetes haben
    • ein Phäochromozytom (seltener Tumor, der die Herzfrequenz oder den Blutdruck beeinflusst) haben
    • ein Glaukom (erhöhten Augeninnendruck) haben
    • eine schwere akute (plötzliche) oder chronische (langfristige) Nierenkrankheit oder Nierenversagen haben
    • eine schwere Lebererkrankung haben
    • Schwierigkeiten beim Wasserlassen und/oder eine vergrößerte Prostata haben
    • eine Schilddrüsenüberfunktion haben
    • Schwanger sind oder stillen.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • schwerwiegende Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn, bekannt als posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
  • Beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels sofort und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen eines posterioren reversiblen EnzephalopathieSyndroms (PRES) und eines reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms (RCVS) sein können. Dazu gehören:
    • starke Kopfschmerzen mit plötzlichem Beginn
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Verwirrtheit
    • Krampfanfälle
    • Veränderungen des Sehvermögens
  • Beenden Sie die Einnahme von dem Arzneimittel und suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe, wenn Sie eines der folgenden Symptome haben:
    • Allergische Reaktionen einschließlich anaphylaktischem Schock, Angioödem, Stevens-Johnson-Syndrom, Bronchospasmus*, Hautausschläge (diese können schwerwiegend sein und Blasenbildung oder Abschälen der Haut umfassen), Hautjucken, Nesselsucht, Anschwellen des Gesichts, Rötung/Schwellung der Lippen, der Zunge oder des Halses, Atembeschwerden, vermehrtes Nasenbluten oder Feststellen, dass Sie leichter blaue Flecken bekommen oder bluten, Schlaganfall, Kollaps mit Blutdruckabfall, Herzinfarkt oder eine Abnahme des Blutflusses zum Herzen. Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.
    • *Im Zusammenhang mit Paracetamol ist es zu Fällen von Bronchospasmus gekommen, allerdings sind diese wahrscheinlicher bei Asthmatikern, die empfindlich auf Aspirin oder andere NSAIDs (nichtsteroidale Antirheumatika) reagieren.
  • Beenden Sie die Einnahme von dem Arzneimittel und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome haben:
    • Einige Personen hatten Halluzinationen, dies ist jedoch selten
    • Unruhe oder Schlafstörungen
    • Es hat seltene Berichte von Bluterkrankungen gegeben, die nicht notwendigerweise mit Paracetamol in Zusammenhang stehen
    • Leberprobleme, die eine Gelbfärbung der Augen oder der Haut (Gelbsucht) und eine Dunkelfärbung des Urins verursachen können
    • Auswirkungen auf den Puls, wie z. B. unregelmäßige oder erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)
    • Anstieg des Blutdrucks
    • Einige Männer, insbesondere mit Prostataproblemen, können Probleme beim Wasserlassen haben Plötzlich einsetzendes Fieber, eine Rötung der Haut oder viele kleine Pusteln (mögliche Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose - AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung mit diesem Arzneimittel auftreten. Siehe Kategorie "Patientenhinweis"
    • Beenden Sie die Einnahme von Pseudoephedrin, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie medizinische Hilfe auf.
  • Andere Nebenwirkungen können sein:
    • Einschlafbeschwerden
    • Schläfrigkeit (Alkohol, Beruhigungsmittel und Schlafmittel können die schläfrig machende Wirkung verstärken, )Schwindel, verschwommenes Sehen, erweiterte Pupillen, trockene Augen, Kopfschmerzen
    • Durst, Trockene(r) Mund, Nase und Hals
    • Magenbeschwerden, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Appetitlosigkeit
    • Müdigkeit
    • Verwirrtheit, besonders bei älteren Personen, Unruhe, Nervosität, verminderte Aufmerksamkeit, Unruhe, Angstzustände
    • Krämpfe, Kribbeln oder Taubheit (Kribbeln und Stechen), Dyskinesie (unkontrollierte, unwillkürliche Bewegungen des Gesichts, der Arme oder der Beine), Tremor (Zittern)
    • Muskelzucken, Erregung, ein unwiderstehlicher Drang, die Beine und andere Gliedmaßen zu bewegen (Restless-Leg-Syndrom)
    • Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis).
    • Verringerte Blutversorgung des Sehnervs (Ischämische Optikusneuropathie),die einen Verlust des Sehvermögens oder Problem bei der Fokussierung verursachen können - Häufigkeit: Nicht bekannt.
    • Verdickter Bronchialschleim, Herzklopfen
    • Stimulation des Zentralnervensystems, was zu Angstzuständen oder psychotischen Symptomen führen kann
    • ein starker Rückgang der Blutzellen, der Infektionen wahrscheinlicher macht
    • Anstieg Ihres Blutzuckerspiegels
    • Anstieg der Leberenzymwerte (Transaminasen), die durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden.
    • Schwerwiegende Erkrankung, die das Blut sauer macht (metabolische Azidose) bei Patienten, mit schwerer Krankheit, die Paracetamol einnehmen (siehe Gebrauchsinformaion) - Häufigkeit nicht bekannt.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • Anwendungsdauer: nur für ein paar Tage bei Symptomen: Schmerzen und/oder Fieber, Nasen- und Nebenhöhlenverstopfung
  • ärztlichen Rat einholen, wenn die Symptome > 4 Tage anhalten oder sich verschlechtern
  • Awendung mit Vorsicht bei Patienten mit:
    • okklusiven Gefäßerkrankungen (z. B. Raynaud-Syndrom)
    • Psychose
    • chronischem Husten, Asthma oder Emphysem
  • Paracetamol
    • sollte unter den folgenden Gegebenheiten nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden:
      • Leberfunktionsstörungen
      • chronischer Alkoholismus
      • Nierenfunktionsstörung
      • Morbus Meulengracht (familiäre nicht-hämolytische Gelbsucht)
      • gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinflussen
      • Glucose-6-Phophatdehydrogenase-Mangel
      • hämolytische Anämie
      • Glutathionmangel
      • Dehydration
      • chronische Unterernährung
      • Gewicht von unter 50 kg
      • ältere Personen
    • keine gleichzeitige Anwendung von
      • anderen Paracetamol-haltigen Arzneimittel
        • wegen des Risikos einer schweren Leberschädigung im Falle einer Überdosierung, dürfen die Patienten keine anderen Paracetamol-haltigen Arzneimittel gleichzeitig einnehmen
    • als Folge von lange andauernder, hochdosierter, unsachgemäßer Anwendung von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch die Anwendung höherer Dosen von Analgetika behandelt werden sollten
    • im Allg. kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Analgetika, insbesondere einer Kombination von mehreren Analgetika, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen
    • abruptes Absetzen nach lange andauernder, hochdosierter, unsachgemäßer Anwendung von Analgetika kann zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetativen Symptomen führen
      • diese Entzugssymptome verschwinden innerhalb einiger Tage
      • bis dahin weitere Einnahme von Analgetika vermeiden und nicht ohne ärztlichen Rat erneut beginnen
    • alkoholische Getränke während der Anwendung vermeiden
    • Paracetamol bei Patienten mit Alkoholabhängigkeit vorsichtig anwenden
      • Risiken einer Überdosierung sind bei nicht-zirrhotischen alkoholischen Lebererkrankung größer
    • Fälle von metabolischer Azidose mit vergrößerter Anionenlücke (HAGMA) aufgrund von Pyroglutaminsäure-(5-Oxoprolin-)Azidose wurden bei Patienten mit schweren Erkrankungen, wie schwerer Nierenfunktionsstörung und Sepsis, oder bei Patienten mit Mangelernährung und anderen Ursachen für Glutathionmangel (z. B. chronischer Alkoholismus) berichtet, die mit einer therapeutischen Dosis von Paracetamol über einen längeren Zeitraum oder mit einer Kombination von Paracetamol und Flucloxacillin behandelt wurden
    • bei Verdacht auf HAGMA aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose wird ein sofortiges Absetzen von Paracetamol und eine engmaschige Überwachung empfohlen
    • die Messung von Pyroglutaminsäure (5-Oxoprolin) im Urin kann nützlich sein, um Pyroglutaminsäure-Azidose als zugrunde liegende Ursache von HAGMA bei Patienten mit mehreren Risikofaktoren zu erkennen
    • gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall verlängern (z.B. Antiarrhythmika der Klassen IA und III, einige Antibiotika, Antimalariamittel, Neuroleptika) oder zu Hypokaliämie führen vermeiden
    • gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol mit Flucloxacillin
      • Vorsicht geboten
        • insbesondere bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, Sepsis Mangelernährung und anderer Ursachen eines Gutathionmangels (z.B. chronischer Alkoholismus), sowie bei Patienten, die die Tageshöchstdosis von Paracetamol einnehmen
        • engmaschige Überwachung einschließlich der Messung des Pyroglutaminsäure (5-Oxoprolin) - Wertes im Urin ist empfehlenswert
  • Diphenhydraminhydrochlorid
    • Anwendung zusammen mit anderen Antihistaminika, einschließlich topischer Antihistaminika sowie Husten- und Erkältungsmedikamenten, die sedierende Antihistaminika enthalten, vermeiden
  • Pseudoephedrinhydrochlorid
    • kardiovaskuläre und allgemeine Wirkungen
      • keine Anwendung bei
        • Bluthochdruck, Tachykardie, Palpitationen oder Herzrhythmusstörungen, Übelkeit oder anderen neurologischen Anzeichen (z. B. Kopfschmerzen oder verstärkte Kopfschmerzen)
      • Vorsicht geboten bei:
        • Patienten mit Bluthochdruck
        • Patienten, die Digitalis erhalten
        • Patienten mit positivem Bronchospasmus in der Anamnese
    • gastrointestinale und urogenitale Wirkungen
      • Vorsicht geboten bei
        • Patienten mit stenosierendem peptischem Ulkus, pyloroduodenaler Obstruktion und Obstruktion des Gebärmutterhalses, und Blasenhalsobstruktion
    • Wirkungen auf das zentrale Nervensystem
      • Vorsicht geboten bei Patienten, die auch mit anderen Sympathomimetika behandelt werden:
        • Dekongestiva
        • Anorektika oder Psychostimulanzien vom Amphetamintyp
        • blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva)
        • trizyklische Antidepressiva und andere Antihistaminika
      • Vorsicht geboten bei Migränepatienten, die derzeit mit vasokonstriktiven Ergotalkaloiden behandelt werden
    • ischämische Optikusneuropathie
      • Fälle von ischämischer Optikusneuropathie wurden unter Anwendung von Pseudoephedrin berichtet
      • bei plötzlichem Auftreten eines Verlusts des Sehvermögens oder einer verminderten Sehschärfe, wie bei einem Skotom, Anwendung von Pseudoephedrin abbrechen
        • Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
          • Das Risiko ist bei Patienten mit schwerer oder unkontrollierter Hypertonie oder mit schweren akuten oder chronischenNierenerkrankungen/Niereninversagen erhöht
        • Pseudoephedrin sollte abgesetzt und sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, wenn folgende Symptome auftreten:
          • plötzliche starke Kopfschmerzen oder Donnerschlagkopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrung, Krampfanfälle und/oder Sehstörungen.
          • die meisten gemeldeten Fälle von PRES und RCVS klangen nach Absetzen und angemessener Behandlung ab
    • Risiken des Missbrauchs
      • Pseudoephedrin birgt die Gefahr des Missbrauchs
      • erhöhte Dosen können letztlich zu Toxizität führen
      • kontinuierlicher Konsum kann zu einer Toleranz führen, die das Risiko einer Überdosierung erhöht
      • auf einen schnellen Entzug kann eine Depression folgen
    • Beeinträchtigung von Dopingtests
      • Athleten sollten darüber informiert werden, dass die Behandlung mit Pseudoephedrin zu positiven Dopingtests führen kann
    • schwere Hautreaktionen
      • schwere Hautreaktionen wie die akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) können bei Pseudoephedrin-haltigen Produkten auftreten
      • dieser akute pustulöse Ausschlag kann innerhalb der ersten beiden Behandlungstage auftreten und mit Fieber und zahlreichen, kleinen, hauptsächlich nichtfollikulären Pusteln verbunden sein, die in einem ausgedehnten ödematösen Erythem auftreten und hauptsächlich in den Hautfalten, am Rumpf und den oberen Extremitäten lokalisiert sind
      • Patienten sorgfältig überwachen
      • bei Anzeichen und Symptome wie Pyrexie, Erytheme oder viele kleine Pusteln, Anwendung beenden und ggf. geeignete Maßnahmen ergreifen
      • Behandlung mit Pseudoephedrin sollte mindestens 48 Stunden vor Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können
    • ischämische Kolitis
      • Pseudoephedrin absetzen und ärztlichen Rat eingeholen, wenn plötzlich Bauchschmerzen, rektale Blutungen oder andere Symptome einer ischämischen Kolitis auftreten
    • keine anderen Sympathomimetika-haltigen Arzneimittel gleichzeitig einnehmen, einschließlich anderer Dekongestiva für Nase und Augen
    • ältere Patienten
      • können besonders empfindlich auf die Auswirkungen von Pseudoephedrin auf das Zentralnervensystem reagieren
    • im Falle einer Operation:
      • Behandlung einige Tage vorher einstellen, da das Risiko einer hypertensiven Krise durch den Einsatz von halogenierten Anästhetika erhöht wird
    • Aufgrund des erhöhten Risikos einer metabolischen Azidose mit vergrößerter Anionenlücke (HAGMA) ist Vorsicht bei der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol mit Flucloxacillin geboten
    • insbesondere bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, Sepsis Mangelernährung und anderer Ursachen eines Gutathionmangels (z.B. chronischer Alkoholismus), sowie bei Patienten, die die Tageshöchstdosis von Paracetamol einnehmen
    • engmaschige Überwachung einschließlich der Messung des Pyroglutaminsäure (5-Oxoprolin) - Wertes im Urin ist empfehlenswert
  •  

     

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Diphenhydramin kann Schläfrigkeit verursachen. Nehmen Sie tagsüber keine der Tagtabletten für die Nacht.
    • Um eine Überdosierung zu vermeiden, nehmen Sie keine anderen Arzneimittel ein, die Paracetamol enthalten, eine abschwellende oder antiallergische Wirkung haben, einschließlich äußerlich anzuwendender Antiallergika und anderer Erkältungsmittel.
    • Vermeiden Sie alkoholische Getränke während der Einnahme dieses Produkts.
    • Bei der Einnahme von dem Arzneimittel können in Folge einer Entzündung des Dickdarms (ischämische Kolitis) plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm auftreten. Wenn bei Ihnen diese Magen-Darm-Beschwerden auftreten, beenden Sie die Einnahme von diesem Präparat und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
    • Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Bei der Einnahme des Arzneimittels kann eine verringerte Blutversorgung des Sehnervs auftreten. Brechen Sie bei einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens die Einnahme von dem Arzneimittel ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
      • Antidepressiva einnehmen (Beruhigungsmittel, opioidhaltige Schmerzmittel, Antipsychotika und Angstlöser)
      • eine Nieren- oder Leberkrankheit haben (z. B. Morbus Meulengracht)
      • zur Zeit Arzneimittel einnehmen, die die Leberfunktion beeinflussen
      • einen Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel haben (auch bekannt als Favismus)
      • einen Glutathion (ein Antioxidans)-Mangel haben
      • Blutarmut haben
      • an Dehydration (Flüssigkeitsmangel) leiden
      • an chronischer Mangelernährung leiden
      • weniger als 50 kg wiegen
      • älter sind
      • Bluthochdruck haben
      • Asthma, chronischen Husten, ein Emphysem (Lungenkrankheit) oder Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) haben
      • alkoholabhängig sind, da regelmäßiger Alkoholkonsum die Leberfunktion beeinträchtigt und das Risiko einer Lebertoxizität durch Paracetamol-haltige Produkte erhöhen kann
      • an einer Psychose leiden
      • verstopfte Arterien oder Venen haben (okklusive Gefäßerkrankung)
      • eine Magenblockade oder Veränderungen beim Wasserlassen haben, wie z. B. verminderter Fluss, unvollständige Entleerung, erhöhte Häufigkeit, Schmerzen und Unbehagen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie an schweren Krankheiten leiden, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten, die Paracetamol in regulären Dosen über einen längeren Zeitraum oder in Kombination mit Flucloxacillin eingenommen haben, wurde in diesen Fällen von einer schweren Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Blutes und des Flüssigkeitshaushaltes) bezeichnet wird. Zu den Symptomen einer metabolischen Azidose können gehören: starke Atembeschwerden mit tiefer schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen.
    • Wenn Sie eine fiebrige generalisierte Hautrötung verbunden mit Pusteln bekommen, beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder begeben sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe Gebrauchsinformation.
    • Nach der Einnahme pseudoephedrinhaltiger Arzneimittel wurden Fälle von posteriorem reversiblen Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversiblem zerebralen Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) berichtet. PRES und RCVS sind seltene Erkrankungen, die zu einer verminderten Blutversorgung des Gehirns führen können. Beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels sofort und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen von PRES oder RCVS sein könnten (zu den Symptomen siehe „Nebenwirkungen").
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder unter 15 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Tablette für die Nacht:
      • Die Nachttablette enthält Diphenhydramin, das Schläfrigkeit oder Sedierung verursachen kann. Es kann auch zu Schwindel, verschwommenem Sehen, kognitiver und psychomotorischer Beeinträchtigung führen. Diese können die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen und Maschinen zu bedienen, ernsthaft beeinträchtigen. Falls betroffen, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
    • Tablette für den Tag:
      • Die Tagtablette enthält Pseudoephedrin. Daher können in Ausnahmefällen Schwindel oder Halluzinationen auftreten. Diese Möglichkeit ist dementsprechend von jedem, der beabsichtigt ein Fahrzeug zu führen, in Betracht zu ziehen.

 

  • Auswirkungen auf Labortests
    • Harnsäure- und Blutzuckertests können beeinflusst werden.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung der Tages Tabletten von diesem Arzneimittel kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
  • Paracetamol (500 mg pro 1 Stück)
  • Diphenhydramin hydrochlorid (25 mg pro 1 Stück)
  • Pseudoephedrin hydrochlorid (60 mg pro 1 Stück)
  • Paracetamol (500 mg pro 1 Stück)
  • Diphenhydramin (21.88 mg pro 1 Stück)
  • Pseudoephedrin (49.16 mg pro 1 Stück)
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Copovidon
  • Copovidon
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
  • Hypromellose
  • Hypromellose
  • Indigocarmin, Aluminiumsalz
  • Magnesium stearat
  • Magnesium stearat
  • Mica
  • Mica
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Titan dioxid
  • Triacetin
  • Triacetin
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen, da sich deren Wirkung verändern kann:
      • Arzneimittel gegen Depressionen (z. B. MAOIs einschließlich Moclobemid und Brofaromin, trizyklische Antidepressiva einschließlich Amitriptylin)
      • Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einschließlich Guanethidin, Debrisoquin, Methyldopa, Reserpin, Alpha- und Betablockern
      • andere Sympathomimetika, wie abschwellende Mittel, Appetitzügler und amphetaminartige Stimulanzien
      • ein Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen, das Monoaminoxidase-Hemmer (MAOI) genannt wird. Nehmen Sie dieses Arzneimittel auch nicht ein, wenn Sie die Einnahme von MAOI-Medikamenten innerhalb der letzten 14 Tage beendet haben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker (siehe Gebrauchsinformation).
      • Arzneimittel, die die Leber schädigen können, wie krampflösende Arzneimittel gegen Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Lamotrigin)
      • Arzneimittel zur Tuberkulosebehandlung (Isoniazid, Rifampicin)
      • Arzneimittel zur HIV-Behandlung (Zidovudin, Ritonavir)
      • Antibiotika wie Chloramphenicol, Linezolid
      • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht, z. B. Probenecid
      • Metoclopramid oder Domperidon (zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen), Antazida (zur Behandlung von Sodbrennen)
      • Kaolin (kurzfristige symptomatische Behandlung verschiedener Erkrankungen wie Durchfall, Hauttrockenheit) oder Aktivkohle
      • Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung von Cholesterol)
      • Antikoagulanzien (Arzneimittel zur Blutverdünnung), wie z. B. Warfarin
      • Alkohol oder Medikamente, die Sie schläfrig machen, wie z. B. Mittel, die das zentrale Nervensystem dämpfen (z. B. Beruhigungsmittel, Hypnotika, opioidhaltige Schmerzmittel und Angstlöser)
      • Anticholinergika (Arzneimittel, die das Nervensystem beeinflussen), wie z. B. Atropin
      • Ergotalkaloide, wie Arzneimittel zur Behandlung von Migräne, wie z. B. Ergotamin und Methysergid
      • Herzglykoside (z. B. Digoxin) zur Behandlung von Herzerkrankungen
      • halogenierte Narkosemittel wie z. B. Cyclopropan, Halothan, Efluran, Isofluran
      • Salicylate/Acetylsalicylsäure (Aspirin)
      • Cytochrom-P450-Isoenzym-CYP2D6-Hemmer wie z. B. Metoprolol und Venlafaxin
      • Arzneimittel gegen Arrhythmien, Arzneimittel gegen Malaria oder Arzneimittel, die einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut hervorrufen können (z. B. bestimmte Diuretika).
      • Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt werden müssen.
  • Auswirkungen des Arzneimittels auf Labortests
    • Paracetamol-haltige Arzneimittel können Harnsäure- und Blutzuckertests beeinflussen. Arzneimittel, die Pseudoephedrin enthalten, können die Dopingkontrollen bei Athleten beeinflussen. Arzneimittel, die Pseudoephedrin enthalten, können die Ergebnisse von Hauttests beeinflussen. Dieses Arzneimittel sollte mindestens 3 Tage vor Beginn eines Hauttests nicht mehr eingenommen werden.

Herstellerinformationen

WICK Pharma Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH

Website
https://wick.de/

Weitere Herstellerinformationen

Sulzbacher Straße 40
65824 Schwalbach am Taunus
Deutschland

Telefon +49 6196 89-5390
E-Mail cplhotline@alliance-healthcare.de

Impressum
https://de.pg.com/impressum/