ABNOBAVISCUM ACERIS D20

ABNOBA GmbH

PZN: 02389611

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Dosierung



Basiseinheit: 1 Ampulle zu 1 ml enthält: Viscum album Abietis ex herba recente col. D 10

  • gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis bei Erwachsenen: Anregung von Form- und Integrationskräften zur Auflösung und Wiedereingliederung verselbständigter Wachstumsprozesse, z.B.
    • bei bösartigen Geschwulstkrankheiten, auch mit begleitenden Störungen der blutbildende Organe
    • Rezidivprophylaxe nach Geschwulstoperationen
    • bei definierten Präkanzerosen
    • bei gutartigen Geschwulstkrankheiten
    • Einleitungsphase
      • allgemein für alle Viscum-Präparate:
        • Behandlungsbeginn: 1 ml der Injektionslösung der angegebenen Stärke bzw. Potenzstufe
      • Dosierung
        • Stärken 0,02 mg, 0,2 mg, 2 mg, 20 mg und Potenzstufe D 6
          • 1 ml der angegebenen Stärke 3mal / Woche
          • Dosissteigerung, stufenweise, bis zum Erreichen der optimalen individuellen Dosis
        • Potenzstufen D 10 bis D 30
          • Anwendung nach individueller Indikationsstellung
            • optimale Konzentration bzw. Dosis muss individuell ermittelt werden
            • Beachtung folgender Reaktionen, die einzeln oder in Kombination auftreten können
              • a) Änderung des subjektiven Befindens
                • am Injektionstag evtl. auftretende Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und kurzzeitige Schwindelgefühle sind keine Zeichen von Unverträglichkeit, sondern weisen auf eine wirksame, möglicherweise schon zu hohe Dosierung hin
                • Stärke bzw. Dosis reduzieren, wenn diese Erscheinungen am Folgetag noch nicht abgeklungen sind oder ein tolerables Maß übersteigen
                • Besserung des Allgemeinbefindens (Zunahme von Appetit und Gewicht, Normalisierung von Schlaf, Wärmeempfinden und Leistungsfähigkeit) und der psychischen Befindlichkeit (Aufhellung der Stimmungslage, Zunahme von Lebensmut und Initiativfähigkeit) sowie eine Linderung von Schmerzzuständen zeigen an, dass im optimalen Bereich dosiert wird
              • b) Temperaturreaktion
                • Temperaturreaktion in Form eines überdurchschnittlichen Anstiegs der Körpertemperatur wenige Stunden nach Injektion, einer Wiederherstellung der physiologischen Morgen-/ Abend-Differenz von mindestens 0,5° C oder eines Anstiegs des mittleren Temperaturniveaus unter Behandlung
                • bei Tumorfieber: mit niedrigen Konzentrationen eine Normalisierung und Rhythmisierung der Kerntemperatur anstreben
              • c) immunologische Reaktion
                • zum Beispiel Anstieg der Leukozyten (vor allem der absoluten Lymphozyten und Eosinophilenzahl), Besserung des zellulären Immunstatus im Recall-Antigen-Test bzw. bei der Bestimmung der Lymphozyten-Subpopulationen
              • d) lokale Entzündungsreaktion
                • lokale Entzündungsreaktion an der Einspritzstelle bis max. 5 cm Durchmesser
    • Erhaltungsphase
      • soweit nicht anders verordnet
        • individuelle Dosierung kann schon bei der Stärke 0,02 mg vorliegen
        • andernfalls Dosiserhöhung schrittweise auf 1 ml Stärke 0,2 mg, 2 mg und 20 mg mit jeweils 2 - 3 Injektionen / Woche
        • Übergang von einer Stärke auf die nächst höhere Stärke: heftige Reaktionen möglich
          • zunächst nur eine halbe Ampulle (0,5 ml) der nächst höheren Konzentration injizieren
          • falls schon bei der Stärke 0,02 mg zu starke Reaktionen:
            • auf Stärke D 6 übergehen
            • falls auch hier zu starke Reaktionen auftreten:
              • nur 1/3 der Potenzstufe D 6 verwenden
              • auf D 10 oder
              • auf einen anderen Wirtsbaumes wechseln
        • während einer Strahlen-, Chemo- oder Hormontherapie oder nach einer Operation kann sich die individuelle Reaktionslage der Patienten verändern und eine Dosisanpassung erforderlich machen
        • mit der so ermittelten optimalen individuellen Konzentration bzw. Dosis Behandlung fortsetzen
        • Vermeidung von Gewöhnungseffekten auch rhythmische Anwendung in Form von:
          • Abwechslung mit geringeren Konzentrationen bzw. Dosen in Form auf- und evtl. auch absteigender Dosierungen oder
          • eine erneute Rhythmisierung der Injektionsintervalle
        • Überprüfung der Dosierung alle 3 - 6 Monate
          • anhand der Patientenreaktion sowie des Tumorverhaltens
    • Häufigkeit der Anwendung
      • soweit nicht anders verordnet: subkutane Injektion 2 - 3mal / Woche
    • Dauer der Anwendung
      • über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt
      • Anwendungsdauer prinzipiell nicht begrenzt
      • wird vom Arzt festgelegt, abhängig vom jeweiligen Rezidivrisiko und individuellen Befinden bzw. Befund des Patienten
      • Dauer sollte mehrere Jahre betragen, wobei in der Regel Pausen in zunehmender Länge eingelegt werden

Dosisanpassung

  • eingeschränkte Nierenfunktion
    • für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nierenfunktion gibt es keine hinreichenden Daten vorliegend
    • allgemeine Erfahrungen haben bisher keine Notwendigkeit einer Dosisanpassung erkennen lassen

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • durch zu rasche Dosissteigerung (bei Überspringen der nächst stärkeren Dosierung auf die übernächste) kann es zu allergoiden Reaktionen kommen
    • ärztliche Notfallmaßnahmen erforderlich
  • allergoide Reaktion ist dosisabhängig: Therapie nach Abklingen der Symptome mit reduzierter Dosis weiterführen
  • nach jeder > 4 Wochen dauernden Pause stets wieder zur Ermittlung der individuellen Dosis mit der Stärke 0,02 mg beginnen
  • primäre Hirn- und Rückenmarkstumoren oder intracranielle Metastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung:
    • in diesem Fall die Präparate nur nach strenger Indikationsstellung und unter engmaschiger klinischer Kontrolle verabreichen
  • Ampulle kurz in der Hand erwärmen, da die Bildung von Kälteagglutininen nach der i. v. Injektion nicht körperwarmer Mistelinjektionslösungen beschrieben wurde
  •  

  • Viscum album Aceris ex herba recente col. (hom./anthr.)
  • Wasser, für Injektionszwecke

Herstellerinformationen

ABNOBA GmbH

Website
https://www.abnoba.de

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75223 Niefern-Öschelbronn
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