Zink Sandoz
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Brausetabletten
- Das Arzneimittel gehört zur Gruppe der Mineralstoffpräparate.
- Es wird angewendet
- zur Behandlung von klinisch gesicherten Zinkmangelzuständen, sofern sie ernährungsmäßig nicht behoben werden können.
- Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Erwachsene nehmen täglich 1/2 - 1 Brausetablette (entsprechend 12,5 - 25 mg Zink) ein.
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad des Zinkmangels.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Eine akute Überdosierung ist selten und tritt gewöhnlich nur nach gleichzeitiger Einnahme von mindestens 1 g Zinksulfat-Monohydrat auf. Dies entspricht einer Menge von 14 Brausetabletten.
- Als Symptome können Überdosierungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Bauchkrämpfe, Metallgeschmack auf der Zunge, Kopfschmerzen, Müdigkeit, blutiger Durchfall, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Antriebslosigkeit, taumelnder Gang, Leber- und Nierenversagen mit Gelbsucht und verminderter Harnausscheidung sowie eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auftreten.
- Sollten Sie zu viel Zink eingenommen haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Zinksulfat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- In sehr seltenen Fällen (kannbis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) sind in Verbindung mit der Einnahme oder Injektion von Zinksalzen Hautreaktionen (wie z. B. Hautrötung oder Juckreiz) beobachtet worden.
- Eine längerfristige Einnahme von Zinksulfat kann zu Kupfermangel führen (Häufigkeit nicht bekannt).
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Patienten, die an peptischen Magengeschwüren leiden, sollten Zink-Sandoz® mit Vorsicht anwenden.
- Zink-Sandoz® sollte von Patienten, die an akutem Nierenversagen oder schweren Nierenparenchymschäden leiden, mit Vorsicht eingenommen werden.
- Bei längerfristiger Einnahme von Zink sollten sowohl die Kupfer- als auch Zinkspiegel überwacht werden.
- Zink-Sandoz® enthält Natrium
- Zink-Sandoz® enthält 275 mg Natrium pro Brausetablette, entsprechend 13,8% der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Zink reduziert die Resorption von Tetracyclinen durch Chelatbildung. Aus diesem Grund sollte zwischen der Einnahme der beiden Medikamente ein zeitlicher Abstand von mindestens 4 Stunden eingehalten werden.
- Chelatbildner wie D-Penicillamin, Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS), Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) oder Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) können die Zinkresorption reduzieren oder die Ausscheidung steigern.
- Zink inhibiert die Resorption von Ofloxacin und anderen Chinolonen (z. B. Norfloxacin, Ciprofloxacin).
- Phosphate, Eisen-, Kupfer- und Calciumsalze reduzieren die Resorption von Zink.
- Hohe Zinkmengen können die Aufnahme und Speicherung von Eisen reduzieren.
- Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Phytinsäure (z. B. Vollkornbrot, Bohnenkeimlinge und Mais) reduzieren die Zink-Resorption und sollten nach einer Zinkeinnahme vermieden werden.
- Es gibt Anhaltspunkte, dass Kaffee die Zinkresorption zu behindern scheint.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Ein nachteiliger Effekt des Präparates auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen ist sehr unwahrscheinlich.
- Überdosierung
- Akute Intoxikationen treten im Allgemeinen nur nach Aufnahme von mindestens 1 g Zinksulfat-Monohydrat (14 Brausetabletten) auf.
- Symptome
- Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, abdominelle Krämpfe, metallischer Geschmack auf der Zunge, Kopfschmerzen, Müdigkeit, blutige Diarrhöen, Hypotonie, Herzrhythmusstörungen, Lethargie, taumelnder Gang, Leber- und Nierenversagen mit Gelbsucht und Oligurie sowie Pankreatitis mit Anstieg der Amylasen.
- Unmittelbare Maßnahmen
- Der Magen sollte schnell entleert werden.
- Gegenmittel
- Calcium-Trinatrium-Pentetat (1 g als Infusion in 250 ml physiologischer Kochsalzlösung für 6 Stunden, danach werden pro 24 Stunden 2 g infundiert, ebenfalls in NaCl-Lösung).
- D-Penicillamin (bei akuten Vergiftungen 1 g i. v. oder 2 x 12,5 mg/kg/d oral. Bei Langzeitbehandlung darf die tägliche Gabe 40 mg/kg nicht übersteigen).
- Im Fall von chronischer Intoxikation können die mikrozystische und sideroblastische Anämie zu den Symptomen zählen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
- wenn Sie an peptischen Magengeschwüren sowie akutem Nierenversagen oder schweren Nierenparenchymschäden leiden.
- bei längerfristiger Einnahme von Zink. Hierbei sollten sowohl die Kupfer-, Eisen- als auch Zinkspiegel überwacht werden.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, selbst wenn die oben genannten Bedingungen auf Sie in der Vergangenheit zutrafen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Nicht zutreffend.
- Zink sulfat 1-Wasser (69 mg pro 1 Stück)
- Zink Ion (25 mg pro 1 Stück)
- Zink Ion (0.38 mmol pro 1 Stück)
- Citronensäure, wasserfrei
- Natrium carbonat
- Natrium citrat
- Natrium cyclamat
- Natrium hydrogencarbonat
- Saccharin, Natriumsalz
- Zitronen Aroma
- Sorbitol
- Gesamt Natrium Ion (275 mg pro 1 Stück)
- Einnahme von zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Insbesondere sollten Sie dann mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen, wenn Sie
- Antibiotika wie Tetracycline, Ofloxacin oder andere Chinolone (Ciprofloxacin, Norfloxacin) einnehmen aufgrund des Risikos einer verminderten Aufnahme dieser Antibiotika und somit einer geringeren Wirksamkeit gegen bakterielle Infektionen.
- Komplexbildner wie D-Penicillamin, Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS), Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) oder Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) einnehmen, da diese die Zinkresorption reduzieren oder die Ausscheidung steigern können.
- Phosphate, Eisen-, Kupfer- und Calciumsalze einnehmen, da diese die Aufnahme von Zink vermindern können.
- hohe Zinkmengen einnehmen, da diese die Aufnahme und Speicherung von Eisen reduzieren können.
- Zink kann die Resorption von Kupfer beeinträchtigen.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Phytinsäure, z. B. Vollkornbrot, Sojabohnensprossen und Mais, reduzieren die Zinkaufnahme in den Körper und sollten deshalb nach einer Zinkeinnahme vermieden werden.
- Es gibt Anhaltspunkte, dass Kaffee die Zinkresorption zu behindern scheint.
Herstellerinformationen
HEXAL AG
Website
https://www.hexal.de
Weitere Herstellerinformationen
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
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Telefon +49 8024 908-0
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