Calcium D3 Heumann Brausetabletten 600 mg/400 I.E. - PZN 03706137

Calcium D3 Heumann Brausetabletten 600 mg/400 I.E.

HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG

PZN: 03706137

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Brausetabletten

  • Dieses Arzneimittel ist ein Calcium-Vitamin D3-Präparat.
  • Es wird eingenommen
    • bei nachgewiesenem Calcium- und Vitamin D3-Mangel,
    • zur unterstützenden Behandlung von Osteoporose.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Erwachsene nehmen 2 mal täglich 1 Brausetablette ein (morgens und abends je 1 Brausetablette, entsprechend 1.200 mg Calcium und 800 I.E. Vitamin D3).

 

  • Dauer der Behandlung
    • Die Einnahme sollte langfristig erfolgen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine Überdosierung kann zu Übelkeit, Erbrechen, krankhaftem Durstgefühl, vermehrter Harnbildung oder Verstopfung führen.
    • Bei Verdacht auf Überdosierung verständigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen einleiten.
    • Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie das Präparat am nächsten Tag wie gewohnt in der üblichen Dosierung ein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. sich die Symptome wieder verstärken. Halten Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Calcium, Colecalciferol (Vitamin D3) oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind,
    • bei erhöhtem Calciumgehalt des Blutes (Hypercalcämie),
    • bei vermehrter Calciumausscheidung im Harn (Hypercalciurie),
    • bei Nierenkalksteinen (Nephrolithiasis),
    • bei Gewebsverkalkungen der Niere (Nephrocalcinose),
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz),
    • bei Überfunktion der Nebenschilddrüse, der meist ein Nebenschilddrüsenadenom mit erhöhter Parathormonausschüttung zugrunde liegt (primärer Hyperparathyreoidismus),
    • bei zu hohen Vitamin D-Spiegeln (Hypervitaminose D),
    • bei multiplem Knochenmarkstumor (Myelom),
    • bei Tochtergeschwülsten im Knochen (Knochenmetastasen),
    • bei Ruhigstellung von Gliedmaßen (Immobilisierung).
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • Selten: Erhöhter Calcium-Blutspiegel (Hypercalcämie), erhöhte Calcium-Ausscheidung im Urin (Hypercalcurie).
    • Sehr selten: Milch-Alkali-Syndrom (auch Burnett-Syndrom) tritt üblicherweise nur nach übermäßiger Calcium-Einnahme auf. Die Symptome sind häufiger Harndrang, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche, zusammen mit erhöhten Calciumwerten im Blut und einer Nierenfunktionsstörung.
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • Gelegentlich: Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Gelegentlich: Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Partiell hydriertes Sojaöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Calcium carbonat, Colecalciferol - intraoral

  • sollte nur von Patienten eingenommen werden, wenn die Calciumaufnahme über die Nahrung nicht ausreicht
  • Überwachung erforderlich bei
    • einer Langzeitbehandlung
      • Serum- und Harncalciumspiegel kontrollieren
        • sobald die Harncalciumkonzentration einen Wert von 7,5 mmol / 24 h (300 mg / 24 h) übersteigt
          • Dosierung herabsetzen oder Behandlung zeitweilig unterbrechen
      • Nierenfunktion kontrollieren, anhand der Bestimmung des Serum-Kreatinins
    • älteren Patienten, die gleichzeitig mit Herzglykosiden oder Diuretika behandelt werden
    • Patienten mit starker Neigung zur Steinbildung
    • hohen Dosen Calcium oder Vitamin D
      • dürfen nur unter strenger ärztlicher Überwachung eingenommen werden
        • in solchen Fällen sind häufige Kontrollen des Serum-Calciumspiegels und der Calciumausscheidung im Urin erforderlich
    • durch paraneoplastische Syndrome (z. B. Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, Hypernephrom und Plasmazytom) kann eine Hypercalcämie verursacht werden
      • bei diesen Patienten sollten die Calcium-Spiegel in Serum und Urin überwacht werden
  • Vorsicht geboten wegen Risiko einer Hypercalcämie
    • Osteoporose
      • Calcium ist bei immobilisierten Patienten mit Osteoporose wegen der erhöhten Gefahr einer Hypercalcämie mit Vorsicht anzuwenden
    • Knochenmetastasen
      • Vorsicht ist geboten bei der Verabreichung an Patienten mit Knochenmetastasen wegen des Risikos einer Hypercalcämie
  • bei Hypercalcämie oder bei Anzeichen einer beeinträchtigten Nierenfunktion
    • Dosis verringern oder Behandlung abbrechen
  • Vitamin D
    • Patienten mit Nierenfunktionsstörung
      • mit Vorsicht anwenden, wobei eine Kontrolle des Vitamin D, Calcium- und Phosphatspiegels erfolgen sollte
    • das Risiko einer Weichteilverkalkung ist zu berücksichtigen
    • Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz
      • Vitamin D wird in Form von Colecalciferol nicht normal metabolisiert, deshalb sollten andere Formen von Vitamin D gegeben werden
      • Gabe von Vitamin D muss sorgfältig abgewogen werden, da die renale Metabolisierung von Colecalciferol beeinträchtigt sein
        kann
      • Arzneimittel kontraindiziert
    • Patienten mit Sarkoidose
      • bestimmte Präparate sind bei Patienten mit Sarkoidose aufgrund des Risikos einer gesteigerten Metabolisierung von Vitamin D zu dessen aktiver Form mit Vorsicht zu verordnen
        • bei diesen Patienten sollte der Calciumgehalt im Serum und Urin überwacht werden
    • der Gehalt an Vitamin D in bestimmten Calcium Präpraten (siehe jeweilige Fachinformaton) ist bei der Verordnung weiterer Vitamin-D-haltiger Arzneimittel (einschließlich anderer Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Multivitaminpräparate) zu berücksichtigen und sollte nur unter engmaschiger medizinischer Aufsicht erfolgen
      • dies gilt auch für Vitamin D Metaboliten und Analoga
      • in diesen Fällen ist eine häufige Überwachung der Calciumspiegel im Serum und Urin erforderlich
  • Calcium- und Alkali-Aufnahme / Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrom)
    • aus anderen Quellen ((angereicherte) Lebensmittel wie z. B. Milch, Nahrungsergänzungsmittel und andere Arzneimittel) muss bei der Einnahme von Calcium berücksichtigt werden
    • wenn hohe Calcium-Dosen gleichzeitig mit resorbierbaren alkalischen Substanzen (wie Carbonaten) eingenommen werden, kann das zu einem Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrom) führen, d. h.
      • Hypercalcämie
      • metabolische Alkalose
      • Niereninsuffizienz
      • Weichteilverkalkung
    • bei diesen Patienten sollte der Calciumspiegel im Serum und die Nierenfunktion überwacht werden
  • Kinder und Jugendliche
    • das Arzneimittel ist nicht für eine Einnahme durch Kinder vorgesehen
  • Tetracycline / Chinolone
    • gleichzeitige Gabe mit Tetrazyclinen oder Chinolonen wird in der Regel nicht empfohlen oder muss mit Vorsicht erfolgen
  • Pseudohypoparathyreoidismus
    • sollte nicht eingenommen werden bei Pseudohypoparathyreoidismus (der Vitamin D-Bedarf kann durch die phasenweise normale Vitamin D-Empfindlichkeit herabgesetzt sein, mit dem Risiko einer lang dauernden Überdosierung)
    • hierzu stehen leichter steuerbare Vitamin D-Derivate zur Verfügung
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Während einer Langzeitbehandlung mit dem Präparat muss Ihr Arzt den Calciumspiegel im Blut kontrollieren und die Nierenfunktion durch Messung des Serum-Kreatininwertes überwachen. Die Überwachung ist besonders wichtig bei älteren Patienten und bei Patienten, die gleichzeitig bestimmte Arzneimittel, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside) oder harntreibende Arzneimittel (Diuretika) erhalten. Dies gilt auch für Patienten mit einer ausgeprägten Neigung zur Steinbildung. Bei Auftreten eines zu hohen Calciumspiegels im Blut (Hypercalcämie) oder Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung muss die Dosis verringert oder die Einnahme beendet werden.
    • Wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden, dürfen Sie Vitamin D nur vorsichtig und unter Überwachung der Calcium- und Phosphatspiegel einnehmen. Bei einer schweren Nierenfunktionsstörung wird Vitamin D in Form von Colecalciferol nicht normal verstoffwechselt. Ihr Arzt sollte Ihnen daher ein anderes Vitamin-D-Präparat verordnen.
    • Eine zusätzliche Einnahme von anderen Arzneimitteln, die Calcium enthalten, darf nur unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle, einschließlich wöchentlicher Überprüfung des Calciumspiegels im Blut und Urin, erfolgen.
    • Wenn Ihnen gleichzeitig andere Vitamin D-Präparate verordnet werden, sollte Ihr Arzt die verabreichte Menge von 400 I. E. pro Brausetablette berücksichtigen.
    • Das Arzneimittel sollte von Patienten, die unter Sarkoidose leiden, nur mit Vorsicht eingenommen werden, da das Risiko einer verstärkten Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form besteht. Bei diesen Patienten sollten die Calciumspiegel im Blut und Urin vom Arzt überwacht werden.
    • Bestimmte Tumoren wie Lungenkrebs (Bronchialkarzinom), Brustkrebs (Mammakarzinom), Nierenkrebs (Hypernephrom) und Blutkrebs (Plasmazytom) können einen erhöhten Calciumspiegel im Blut verursachen. Diese Patienten sollten das Präparat mit Vorsicht einnehmen. Die Calciumspiegel im Blut und Urin sollten vom Arzt überwacht werden.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern bestimmt.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es liegen keine Daten zum Einfluss dieses Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen vor. Ein Einfluss ist jedoch unwahrscheinlich.

 

  • Calcium carbonat (1500 mg pro 1 Stück)
  • Calcium Ion (600 mg pro 1 Stück)
  • Colecalciferol (0.01 mg pro 1 Stück)
  • Colecalciferol (400 IE pro 1 Stück)
  • alpha-Tocopherol
  • Äpfelsäure
  • Citronensäure, wasserfrei
  • Maisstärke, modifiziert
  • Maltodextrin
  • Natrium ascorbat
  • Natrium carbonat
  • Natrium cyclamat
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Saccharose (0.77 mg pro 1 Stück)
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Triglyceride, mittelkettig
  • Zitronen Aroma
  • Sorbitol (0.6 mg pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion (52 mg pro 1 Stück)
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (Digitalisglykoside bzw. herzwirksame Glykoside) kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Eine strenge ärztliche Kontrolle, einschließlich EKG-Untersuchung und Kontrolle des Calcium-Blutspiegels, ist deshalb erforderlich.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Mitteln der Stoffgruppe der Thiazide sollte der Serumcalciumspiegel regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden, da Thiazide die Ausscheidung von Calcium D3 Brausetabletten Calcium mit dem Urin einschränken und so die Gefahr eines erhöhten Calciumgehaltes im Blut (Hypercalcämie) besteht.
      • Die Aufnahme und damit auch die Wirksamkeit von verschiedenen Antibiotika wie z. B. Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cefalosporinen sowie vielen anderen Arzneimitteln (z. B. dem Pilzmittel Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonatpräparaten) wird durch die gleichzeitige Einnahme mit diesem Präparat vermindert. Die Aufnahme von Aluminium- und Wismutsalzen und damit auch deren Toxizität wird durch die in diesem Präparat enthaltene Citronensäure gesteigert. Zwischen der Einnahme dieses Arzneimittels und der Einnahme anderer Präparate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.
      • Zwischen der Gabe von Colestyramin und das Arzneimittel sollten mindestens 2 Stunden Abstand gehalten werden, da sonst das Vitamin D nicht richtig aufgenommen wird.
      • Gleichzeitige Gabe dieses Präparats und Rifampicin, Phenytoin, Barbituraten oder Glucocorticoiden kann zu einer Wirkungsverringerung von Vitamin D führen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Oxalsäure (in Spinat und Rhabarber enthalten) und Phytinsäure (in Vollkornprodukten enthalten) können die Calciumaufnahme durch Bildung unlöslicher Verbindungen mit Calciumionen hemmen. Vor und nach dem Verzehr von Nahrungsmitteln mit einem hohen Gehalt an Oxal- oder Phytinsäure sollten Sie 2 Stunden keine Calcium-haltigen Arzneimittel einnehmen.

Herstellerinformationen

Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

Website
https://www.heumann.de

Weitere Herstellerinformationen

Südwestpark 50
90449 Nürnberg
Deutschland

Telefon +49 911 4302-0
E-Mail info@heumann.de

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https://www.heumann.de/de/impressum.html