Calciumacetat 950mg - PZN 01586976

Calciumacetat 950mg

KyraMed Biomol Naturprodukte GmbH

PZN: 01586976

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Filmtabletten

  • Das Präparat wird angewendet zur Senkung erhöhter Phosphatwerte im Blut.
  • Es wird angewendet bei chronischer Nierenschwäche mit angezeigter Dialyse.
  • Wenn Sie sich nach acht Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
    • Erwachsene:
      • zum Frühstück: ½-1 Filmtablette
      • zu einer Zwischenmahlzeit: ½-1 Filmtablette
      • zur Hauptmahlzeit: 1-3 Filmtabletten
      • zum Abendbrot: 1-2 Filmtabletten
  • Die Dosierung ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Da das Präparat das Phosphat aus der Nahrung bindet, ist die Anzahl der Filmtabletten entsprechend der eingenommenen Nahrungsmenge (Portionsgröße) und somit dem eingenommenen Phosphatmenge anzupassen. (So würden z. B. 2 Filmtabletten zum Frühstück mit nur einem Marmeladenbrot zu einem Calciumüberschuss und damit zu einem Risiko der Erhöhung des Calciumspiegels im Blut führen. Andererseits können nur 1 Filmtablette zu einem reichhaltigen Mittagsmahl zu wenig sein, um die mit der Hauptmahlzeit aufgenommene größere Phosphatmenge zu binden (also nicht ausreichend wirksam).
  • Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Präparat sonst nicht wie erwartet wirken kann!

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als in diesem Beipackzettel angegeben ist oder von ihrem Arzt verschrieben wurde.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie von Ihrem Arzt verordnet fort.

 

  • Das Präparat darf nicht eingenommen werden:
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Calciumacetat oder einen der sonstigen genannten Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • bei niedrigen Phosphatkonzentrationen im Blut,
    • bei erhöhten Calciumkonzentrationen im Blut,
    • bei vermehrter Ausscheidung von Calcium mit dem Urin verbunden mit dem Auftreten calciumhaltiger Nierensteine,
    • bei entkalkenden Geschwülsten und Tochtergeschwüren in den Knochen (Metastasen im Knochengewebe),
    • bei schwerem Nierenversagen ohne Dialysebehandlung,
    • bei Verstopfung,
    • bei bekannten Dickdarmverengungen,
    • bei abnormer Knochenentkalkung als Folge langen Bewegungsmangels (Liegen, Rollstuhl).
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behanelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Generelle Störungen:
    • Gelegentlich: Weichteilverkalkungen (z.B. im Fettgewebe unter der Haut)
      • in der Regel erst nach vielen Jahren der Einnahme und mit häufig erhöhten Calciumspiegeln im Blut.
  • Herz und Kreislauf:
    • Gelegentlich: Erhöhte Calciumspiegel im Blut, insbesondere nach Überdosierungen.
  • Magen-Darm-Trakt:
    • Selten: Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Verstopfung, insbesondere bei zu hohen Dosierungen.
  •  

     

  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Calciumacetat - peroral

  • vor der Anwendung von Phosphatbindern sollte der Patient eine Ernährungsberatung zur Aufnahme von Phosphat und Calcium erhalten
  • Anwendung von Calciumacetat sollte an die Art der Dialysebehandlung, die der Patient erhält, angepasst werden
  • Dosierung muss entsprechend der Phosphataufnahme und -elimination durch Dialyse eingestellt werden
  • Therapie erfordert regelmäßige/engmaschige Kontrolle der Serumcalcium- und Phosphatspiegel, um Wirksamkeit der Behandlung zu kontrollieren und einer Hypercalcämie vorzubeugen
    • Calcium × Phosphat-Produkt sollte 5,25 - 5,3 mmol/l keinesfalls überschreiten, da die Häufigkeit extraossärer Calcifizierung bei Überschreitung dieses Wertes zunimmt
    • monatliche Überwachung empfohlen
    • längerdauerndes Überschreiten erfordert Änderung der Behandlung
  • bereits durchgeführte Calciumtherapie
    • um eine Erhöhung des Serumcalciumspiegels durch die Zufuhr von Calciumacetat über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte im Falle einer bereits durchgeführten Calciumtherapie das mitdiesem Präparat zugeführte Calcium berücksichtigt werden
  • Empfehlungen aktueller Behandlungsrichtlinien bezüglich Dosierung, Überwachung und Wahl des Phosphatbinders sollten befolgt werden
  • Risiko des Auftretens einer Hypercalcämie bei gleichzeitiger Behandlung mit Vitamin D enthaltenden Präparaten besonders hoch
    • gleichzeitige Verabreichung von Calcium und Vitamin-D-Derivaten darf nur unter enger medizinischer Überwachung erfolgen
  • Patienten sollten über die Symptome einer Hypercalcämie informiert werden
  • calciumhaltige Antacida
    • Patienten sollten angewiesen werden, vor Einnahme von calciumhaltigen Antacida ärztlichen Rat einzuholen, um zusätzliche Calciumbelastung zu vermeiden
  • Patienten, die gleichzeitig mit herzwirksamen Glykosiden behandelt werden
    • sollten mittels EKG und zusätzlichen Kontrollen des Serumcalciumspiegels überwacht werden
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitt sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Präparat einnehmen.
    • Die Therapie mit dem Präparat erfordert eine häufige Kontrolle der Calcium- und Phosphatspiegel im Blut. Um eine Erhöhung des Calciumspiegels im Blut über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte eine weitere Calciumtherapie (z.B. Calcium als Nahrungsergänzung) nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.
  • Calcium diacetat (950 mg pro 1 Stück)
  • Calcium Ion (240.73 mg pro 1 Stück)
  • Apfelsinen Aroma
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Gelatine
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Maisstärke
  • Rizinusöl, raffiniert
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Saccharose
  • Talkum
  • Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Artzneimittel einzunehmen (auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt).
    • Ein zeitlicher Abstand von 1-2 Stunden zwischen der Einnahme des Präparates und anderer Arzneimittel muss immer eingehalten werden.
    • Die gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln kann deren Aufnahme im Körper beeinträchtigen:
      • Zum Beispiel bei:
        • Arzneimitteln zur Behandlung von Infektionen (Tetracycline und Doxycyclin, Chinolone),
        • Arzneimitteln gegen Osteoporose (Biphosphonate),
        • Arzneimitteln zur Kariesvorbeugung (Fluoride),
        • der Behandlung mit Arzneimitteln, die zur Gruppe der Anticholinergika gehören,
        • der Behandlung mit Vitamin-D-Präparaten.
    • Die gleichzeitige Einnahme des Präparates kann eine Verstärkung der Wirksamkeit von Herzglykosiden zur Folge haben, die zur Behandlung von Herzschwäche eingesetzt werden.
    • Eine Abschwächung der Wirksamkeit von Calciumantagonisten, die ebenfalls zur Behandlung von Herzschwäche eingesetzt werden, ist möglich.
    • Es besteht ein größeres Risiko erhöhter Calciumwerte im Blut bei der Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln, den so genannten Thiazid-Diuretika. Die Anwendung von Adrenalin kann bei erhöhtem Calciumspiegel zu schweren Herzrhythmusstörungen führen.
    • Eine Zufuhr von größeren Mengen Calciumsalzen kann die Ausfällung von Fett- und Gallensäuren als Calciumseifen bewirken. Dadurch kann die Resorption von Urso- und Chenodeoxycholsäure und von Fetten sowie fettlöslichen Vitaminenbeeinträchtigt werden.

 

  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Präparat sollten während oder gleich nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Die Tabletten müssen unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit geschluckt werden.

Herstellerinformationen

KyraMed Biomol Naturprodukte GmbH

Website
https://www.kyramed.com

Weitere Herstellerinformationen

Werrastr. 1 a
35625 Hüttenberg
Deutschland

Telefon +49 6403 9216 1
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