CALCIUM DURA
Cooper Consumer Health Deutschland GmbH
PZN: 04970936
21,98 €
(inkl. MwSt.)
0,22 € / St.
Lieferung per regionalem Botendienst
Online-Zahlung möglich4
Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 741 7775 an.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Filmtabletten
- Das Arzneimittel ist ein Mineralstoffpräparat
- Es wird angewendet:
- zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf bei Erwachsenen
- zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die übliche Dosis ist:
- 1 - 2-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 600 - 1200 mg Calcium).
- Für die Behandlung von Kindern liegen keine ausreichenden Daten vor.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Dauer der Behandlung
- Die Einnahme erfolgt beim oder nach dem Essen. Die Behandlungsdauer orientiert sich an dem angestrebten therapeutischen Ziel.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Beschwerden auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Symptome zu hoher Calciumkonzentrationen im Blut (Hypercalcämie) sind zunächst Muskelschwäche, Durst, Knochenschmerzen, gastrointestinale Beschwerden (Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen) und in schweren Fällen Herzrhythmusstörungen; bei längerdauernder und schwerer Hypercalcämie Bewusstseinsstörungen (z. B. Lethargie, in extremen Fällen auch Koma) sowie eine Beeinflussung der Nierenfunktion.
- Das Milch-Alkali-Syndrom kann bei Patienten auftreten, die große Mengen Calcium und resorbierbares Alkali einnehmen. Symptome sind häufiger Harndrang, anhaltende Kopfschmerzen, anhaltende Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche, Hypercalcämie, Alkalose und eine Beeinflussung der Nierenfunktion.
- Eine chronische Überdosierung kann infolge einer Hypercalcämie zu Gefäß- und Organverkalkungen führen.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Calciumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- bei zu hohen Calciumkonzentrationen im Blut oder im Urin
- bei längerer Ruhigstellung von Gliedmaßen (Immobilisation)
- bei calciumhaltigen Nierensteinen, Verkalkung der Niere oder anderen Gewebsverkalkungen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Nach der Einnahme des Arzneimittels können selten Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten.
- Selten können Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag auftreten.
- In den ersten Monaten der Gabe von Calcium kommt es zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin, die eine Steinbildung begünstigen kann.
- Bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme kann es gelegentlich zu einer Erhöhung der Calciumkonzentration im Blut (Hypercalcämie), zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin (Hypercalciurie) und sehr selten zur Untersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose, sog. Milch-Alkali-Syndrom) kommen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Calciumcarbonat - peroral- Intoxinationen durch die alleinige orale Anwendung von Calcium-Präparaten sind bisher nicht bekannt geworden
- Hypercalcämie
- kann sich klinisch äußern, durch
- Muskelschwäche
- gastrointestinale Beschwerden (Obstipation, Übelkeit und Erbrechen)
- bei längerdauernder und schwerer Hypercalcämie zusätzlich mit
- Bewusstseinsstörungen (z.B. Lethargie, in extremen Fällen auch Koma)
- Behandlung durch
- Rehydratation
- Infusion von isotoner Kochsalzlösung
- forcierter Diurese
- kann sich klinisch äußern, durch
- durch die Einnahme von Calciumcarbonat erhöht sich die Ausscheidung von Calcium im Urin
- in den ersten Monaten nach Einnahmebeginn wird dadurch auch die Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert
- dies kann durch eine reichliche Zufuhr von Flüssigkeit vermieden werden
- in den ersten Monaten nach Einnahmebeginn wird dadurch auch die Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert
- Calciumspiegel während der Anwendung von Calciumcarbonat überwachen bei Erkrankungen bzw. unter Bedingungen, die das Auftreten einer Hypercalcämie begünstigen, wie z. B.
- primärer Hyperparathyreoidismus
- bestimmte Tumorerkrankungen
- Sarkoidose
- Immobilisation
- Magnesiummangel
- kann zu einer verminderten Ausschüttung und Wirkung von Parathormon führen und so einen sekundären Calciummangel verursachen
- daher sollte der Magnesiumstatus vor Beginn einer Calciumtherapie überprüft werden und gegebenenfalls eine Magnesiumgabe erfolgen
- kann zu einer verminderten Ausschüttung und Wirkung von Parathormon führen und so einen sekundären Calciummangel verursachen
- Gabe hoher Dosen - Gefahr der Hypercalcämie, der eine Nierenfunktionsstörung folgen kann
- in folgenden Situationen bzw. bei folgenden Patienten sollten der Serum-Calciumspiegel und die Nierenfunktion überwacht werden
- während einer Therapie mit hohen Dosen Calciumcarbonat insbesondere wenn zusätzlich mit Vitamin D, Thiaziddiuretika und/oder mit calciumhaltigen Arzneimitteln therapiert wird oder der Einnahme von Nahrungs(ergänzungs)mitteln (wie etwa Milch) besteht die Gefahr einer Hypercalcämie der eine Störung der Nierenfunktion folgen kann
- dieses Risiko besteht auch bei Schwangeren, die hoch dosiert Calcium einnehmen sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- hohe Dosen Calcium oder Vitamin D sollten nur unter strenger medizinischer Überwachung eingenommen werden
- in folgenden Situationen bzw. bei folgenden Patienten sollten der Serum-Calciumspiegel und die Nierenfunktion überwacht werden
- Behandlung reduzieren oder vorübergehend abbrechen
- wenn der Calciumspiegel im Urin bei Erwachsenen 7,5 mmol / 24 h (300 mg / 24 h) übersteigt
- Hinweise für die Anwendung bei bestimmten Patientengruppen
- Hypophosphatämie
- Phosphatkonzentration im Blut überwachen
- Achlorhydrie
- Calciumcarbonat wird im Magen in lösliches Chlorid überführt und auf diese Weise bioverfügbar
- bei Patienten mit Achlorhydrie kann die Löslichkeit beeinträchtigt und die Bioverfügbarkeit vermindert sein
- Bioverfügbarkeit ist jedoch gewährleistet, wenn diese Patienten das Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen
- calciumhaltige Nierensteine in der Familie
- es sollte eine absorptive Hypercalciurie ausgeschlossen werden
- Niereninsuffizienz (insbesondere bei Nierenversagen) oder Hypophosphatämie
- Calciumcarbonat sollte nur unter laufender Überwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin angewandt werden
- ältere Patienten
- Calciumcarbonat sollte bei älteren Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden oder Diuretika mit Vorsicht angewendet werden
- Kinder < 6 Jahre
- Calciumcarbonat sollte - je nach Darreichungsform - aufgrund der Gefahr des "Sich-Verschluckens" nicht angewendet werden
- siehe jeweilige Herstellerinformation
- Calciumcarbonat sollte - je nach Darreichungsform - aufgrund der Gefahr des "Sich-Verschluckens" nicht angewendet werden
- Hypophosphatämie
- durch Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kann die Bioverfügbarkeit beeinträchtigt werden
- Antacida
- berücksichtigen, dass Calciumcarbonat auch säurebindende Eigenschaften hat
- Antacida
- Calcium- und Alkaliaufnahme aus anderen Quellen (Nahrungsmittel, angereicherte Lebensmittel oder andere Arzneimittel) sollte beachtet werden wenn Calciumpräparate verschrieben werden
- wenn hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Agentien (wie Carbonaten) gegeben werden, kann dies zu einem Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrom) führen, mit
- Hypercalcämie
- metabolischer Alkalose
- Nierenversagen
- Weichteilverkalkung
- bei Gabe hoher Dosen sollte der Calciumspiegel in Serum und Urin kontrolliert werden
- wenn hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Agentien (wie Carbonaten) gegeben werden, kann dies zu einem Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrom) führen, mit
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Durch die Einnahme des Arzneimittels erhöht sich die Ausscheidung von Calcium im Urin. In den ersten Monaten nach Einnahmebeginn wird dadurch auch die Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert. Dies kann durch eine reichliche Zufuhr von Flüssigkeit vermieden werden.
- Bei Niereninsuffizienz und insbesondere bei Nierenversagen sollte das Arzneimittel nur unter laufender Überwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin angewandt werden.
- Während einer Therapie mit dem Arzneimittel, insbesondere wenn zusätzlich mit Vitamin D therapiert wird, besteht die Gefahr einer Hypercalcämie der eine Störung der Nierenfunktion folgen kann. Bei solchen Patienten sollten der Serum-Calciumspiegel und die Nierenfunktion überwacht werden.
- Nehmen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein
- bei eingeschränkter Nierenfunktion
- bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie).
- Fragen Sie Ihren Arzt auch um Rat, wenn in Ihrer Familie calciumhaltige Nierensteine vorgekommen sind.
- Calciumcarbonat sollte bei älteren Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden oder Diuretika mit Vorsicht angewendet werden.
- Calcium- und Alkaliaufnahme aus anderen Quellen (Nahrungsmittel, angereicherte Lebensmittel oder andere Arzneimittel) sollte beachtet werden, wenn dieses Arzneimittel eingenommen wird. Wenn hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Agentien (wie Carbonaten) zugeführt werden, kann dies zu einem Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrom) mit einer Erhöhung der Calciumkonzentration im Blut (Hypercalcämie) mit den unten beschriebenen Symptomen, einer Alkalisierung/Untersäuerung des Blutes, Nierenversagen und Weichteilverkalkung führen. Bei Gabe hoher Dosen sollte der Calciumspiegel in Blut und Urin kontrolliert werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
- Calcium carbonat (1500 mg pro 1 Stück)
- Calcium Ion (600 mg pro 1 Stück)
- Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
- Cellulose, mikrokristallin
- Hypromellose
- Magnesium stearat
- Natrium dodecylsulfat
- Paraffin, dünnflüssig
- Povidon K29-32
- Stearinsäure
- Titan dioxid
- Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 1 Stück)
- Gesamt Natrium Ion
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Vitamin D steigert die Wirkung von Calcium (Resorptionssteigerung).
- Bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika vom Thiazid-Typ) vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von Calcium und solchen Arzneimitteln sollte deshalb der Serum-Calcium-Spiegel regelmäßig überwacht werden.
- Wenn Sie Corticosteroide einnehmen, kann das die Aufnahme von Calcium verringern und es kann notwendig werden, die Dosis des Arzneimittels zu erhöhen.
- Wenn durch die Einnahme des Arzneimittels der Calcium-Blutspiegel steigt, wird die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside) erhöht und das Risiko von Herzrhythmusstörungen gesteigert. Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glycosiden und Calcium sollten mittels EKG und Kontrolle der Serum-Calciumspiegel überwacht werden.
- Die Resorption und damit auch die Wirksamkeit von verschiedenen Antibiotika wie z. B. Tetracylinen, Chinolonen, einigen Cephalosporinen sowie vielen anderen Arzneimitteln (z. B. dem Pilzmittel Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonatpräparaten) wird durch die gleichzeitige Einnahme von Calcium vermindert. Zwischen der Einnahme von Calcium und der Einnahme anderer Präparate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.
- Die Resorption und damit auch die Wirksamkeit von Levothyroxin (T4) wird durch die gleichzeitige Einnahme von Calcium vermindert. Zwischen der Einnahme von dem Calcium-Präparat und der Einnahme Levothyroxin-enthaltende Präparate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 4 Stunden eingehalten werden.
- Die gleichzeitige Gabe calciumhaltiger Antazida kann zu einer erhöhten Calciumaufnahme führen
- Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung von schwer löslichen Salzen.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
- Bitte beachten Sie, dass Milchprodukte einen hohen Calciumgehalt haben. Ein Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten. Dies sollte bei der Einnahme von Calcium berücksichtigt werden.
- Wechselwirkungen können auch mit Nahrungsmitteln auftreten die Oxalsäure, Phytinsäure oder Phosphate enthalten, wie z.B. Spinat, Rhabarber, Getreideprodukte. Sie sollten dieses Arzneimittel daher mit einem Abstand von mindestens zwei Stunden nach dem Verzehr von Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Oxalsäure und Phytinsäure einnehmen.
Herstellerinformationen
Cooper Consumer Health Deutschland GmbH
Website
https://www.cooperconsumerhealth.eu
Weitere Herstellerinformationen
Gottlieb-Daimler-Straße 2
68165 Mannheim
Deutschland
Telefon +33 1 64 87 20 00
E-Mail info-dach@cooperconsumerhealth.com
Impressum
https://www.cooperconsumerhealth.eu/our-global-presence/