Lemocin Flurbiprofen 8.75 mg/Dosis Spray z.Anw. - PZN 18661506

Lemocin Flurbiprofen 8.75 mg/Dosis Spray z.Anw.

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

PZN: 18661506

13,47 € (inkl. MwSt.)
898,00 € / l



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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Dosierung



Basiseinheit: 1 Dosis (3 Sprühstöße) enthalten 8,75 mg Flurbiprofen; 1 Sprühstoß enthält 2,92 mg Flurbiprofen; 1 ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung enthält 16,2 mg Flurbiprofen.

  • kurzzeitige symptomatische Behandlung von akuten Halsschmerzen
    • Erwachsene >/= 18 Jahre
      • 1 Dosis (3 Sprühstöße) / 3 - 6 Stunden / Tag, max. 5mal / Tag
      • max. Tagesdosis: 5 Dosen
      • Anwendungsdauer: max. 3 Tage
      • Hinweis:
        • niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum, der für das Erreichen von Beschwerdefreiheit notwendig ist, anwenden

Dosisanpassung

  • Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
    • Sicherheit und Wirksamkeit wurde nicht nachgewiesen
  • ältere Patienten
    • keine allgemeine Dosierungsempfehlung, da begrenzte aktuelle klinische Erfahrung für diese Patientengruppe
    • erhöhtes Risiko schwerwiegender Folgen von Nebenwirkungen
  • eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion
    • leicht bis mäßig eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion
      • keine Dosisanpassung nötig
    • starke Nieren- oder Leberinsuffizienz
      • kontraindiziert

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Flurbiprofen - intraoral

  • Auftreten von Nebenwirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis überden kürzesten Zeitraum, der für die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden
  • Infektionen
    • da in Einzelfällen eine Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einernekrotisierenden Fasziitis) im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung systemischer NSAR beschrieben wurde,
      • sollte der Patient unverzüglich den Arzt aufsuchen, wenn während der Therapie mit Flubiprofen Anzeichen einer (bakteriellen) Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern
      • prüfen, ob Einleitung einer antiinfektiösen/antibiotischen Therapie angezeigt ist
    • bei eitriger bakteriellen Pharyngitis/Tonsillitis
      • Arzt konsultieren, da die Behandlung erneut bewertet werden muss
    • sollte nicht länger als 3 Tage angewendet werden
    • sollten sich die Symptome während der Behandlung verschlechtern oder sich neue Symptome entwickeln,
      • sollte die Behandlung überprüft werden
    • wenn es zu Reizungen der Mundschleimhaut kommt,
      • sollte die Behandlung mit Flurbiprofen beendet werden
  • Maskierung von Symptomen zugrunde liegender Infektionen
    • epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass systemische NSARs die Symptome einer Infektion maskieren können,
      • was zu einer verzögerten Initiierung einer angemessenen Behandlung führen und damit den Ausgang der Infektion verschlechtern kann
        • wurde bei ambulant erworbener, bakterieller Lungenentzündung und bakteriellen Komplikationen bei Varizellen beobachtet
    • bei der Verabreichung von Flurbiprof
    • en, während der Patient an Fieber oder Schmerzen aufgrund einer Infektion leidet, Überwachung der Infektion empfohlen
  • ältere Personen
    • mit einem häufigeren Auftreten von Nebenwirkungen auf NSAR ist zu rechnen, insbesondere Magen-Darm-Blutung und -Perforation, die tödlich verlaufen können
  • Patienten, die an Bronchialasthma oder einer Allergie leiden oder litten
    • Anwendung mit Vorsicht
    • Bronchospasmus kann bei diesen Patienten ausgelöst werden
  • andere NSAR
    • die Anwendung von Flurbiprofen zusammen mit anderen NSAR, einschließlich selektiven Cyclooxygenase-2-Inhibitoren, sollte vermieden werden
  • systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenose
    • Patienten mit SLE und Mischkollagenose können ein erhöhtes Risiko für aseptische Meningitis aufweisen
    • allerdings ist dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Flurbiprofen nachgewiesen
  • Schädigung des kardiovaskulären Systems, der Nieren und der Leber
    • bei Anwendung von NSAR über das Auftreten von nephrotoxischen Ereignissen in verschiedenen Formen berichtet, einschließlich
      • interstitieller Nephritis
      • nephrotisches Syndrom
      • Niereninsuffizienz
    • Anwendung eines NSAR kann zu einer dosisabhängigen Verringerung in der Prostaglandinbildung führen und eine Niereninsuffizienz/Nierenversagen auslösen
    • das größte Risiko für diese Vorfälle haben Patienten mit
      • beeinträchtigter Nieren-, Herz und Leberfunktion
      • Patienten, die Diuretika anwenden
      • ältere Patienten
    • Effekt ist üblicherweise in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Flurbiprofen nicht beobachtet worden
    • Vorsicht bei leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung
  • kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Effekte
    • Vorsicht vor Beginn der Behandlung von Patienten mit einer Vorgeschichte mit Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz (Rücksprache mit Arzt oder Apotheker)
      • da in Zusammenhang mit einer NSAR-Therapie über Wasseransammlung, Bluthochdruck und Ödembildung berichtet wurde
    • klinische Studien und epidemiologische Daten
      • Anwendung von manchen NSAR (insbesondere in hohen Dosen und bei Langzeitbehandlung) möglicherweise verbunden mit einem geringfügig erhöhten Risiko von arteriellen thrombotischen Ereignissen z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall
        • nicht genügend Daten verfügbar, um für topisch angewendetes Flurbiprofen bei einer Tagesdosis von bis zu 43,75 mg dieses Risiko ausschließen zu können
  • Analgetika-induzierte Kopfschmerzen
    • bei länger anhaltendem oder nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika kann es zu Kopfschmerzen kommen, die nicht mit erhöhten Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
    • Behandlung mit NSAR sollte in solchen Fällen unterbrochen werden und der Patient sollte einen Arzt aufsuchen
  • Gastrointestinaltrakt
    • NSAR sollten bei Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden,
      • da sich diese Erkrankungen verschlimmern können
    • Magen-Darm-Blutungen, Ulceration oder Perforation, die möglicherweise tödlich verlaufen können, bei allen NSAR zu jedem Zeitpunkt der Behandlung berichtet, mit oder ohne vorherigen Warnsymptomen oder schweren Magen-Darm-Ereignissen in der Vorgeschichte
    • Risiko gastrointestinaler Blutungen, Ulceration oder Perforation ist höher mit
      • steigenden NSAR-Dosen
      • bei Patienten mit Ulcera in der Anamnese, insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen oder Perforation
      • bei älteren Patienten
      • Hinweise
        • dieser Effekt wird allerdings üblicherweise nicht im Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Flurbiprofen beobachtet
    • Patienten mit gastrointestinalen Nebenwirkungen in der Vorgeschichte insbesondere ältere Patienten,
      • sollten ihrem Arzt alle ungewöhnlichen abdominellen Symptome (insbesondere Magen-Darm-Blutungen) melden
    • mit Vorsicht anwenden bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko von Ulzeration oder Blutungen erhöhen könnten, z.B.
      • orale Corticosteroide
      • Antikoagulanzien wie Warfarin
      • selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
      • Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure
    • Behandlung absetzen
      • wenn bei Patienten während der Behandlung mit Flurbiprofen Magen-Darm-Blutungen oder Ulzeration auftreten
      • wenn Anzeichen einer Gastritis auftreten, sollte die Anwendung von Flurbiprofen unterbrochen werden
  • hämatologische Effekte
    • Flurbiprofen kann wie andere NSAR die Thrombozytenaggregation hemmen und die Blutungszeit verlängern
    • Flurbiprofen sollte bei Patienten mit einem Potenzial für abnorme Blutungen mit Vorsicht eingesetzt werden
  • Haut
    • im Zusammenhang mit der Einnahme von NSAR in sehr seltenen Fällen von schweren Hautreaktionen berichtet, einige mit tödlichem Verlauf, einschließlich
      • Dermatitis exfoliativa
      • Stevens-Johnson-Syndrom
      • toxischer epidermaler Nekrolyse
    • Absetzen bei den ersten Anzeichen
      • eines Hautausschlags
      • Schleimhautläsionen
      • sonstigen Anzeichen von Überempfindlichkeit
  • Flurbiprofen (8.75 mg pro 0.54 Milliliter)
  • Betadex
  • Citronensäure, wasserfrei
  • Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser
  • Hydroxypropyl betadex
  • Kirsch Aroma
  • Ethanol
  • Propylenglycol
  • D-Limonen
  • Eugenol
  • Citral
  • Natrium hydroxid
  • Pfefferminz Aroma
  • Ethanol
  • Propylenglycol
  • D-Limonen
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Wasser, gereinigt
  • Ethanol (0.464 mg pro 0.54 Milliliter)
  • Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 0.54 Milliliter)
  • Gesamt Natrium Ion

Herstellerinformationen

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

Website
https://www.stada.de/

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