Glucose-Toleranztest 25g/100ml
PZN: 17874542
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Loesung
- Dieses Präparat ist ein Diagnostikum.
- Nach Aufnahme einer größeren Menge Zucker wird der Blutzuckerspiegel über einen bestimmten Zeitraum kontrolliert und somit bestimmt, wie gut der Körper diese Zuckergabe verarbeiten kann.
- Ein oraler Glucose-Toleranztest wird angewendet zur diagnostischen Bestätigung oder zum Ausschuss eines Verdachts auf Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder einer gestörten Glucosetoleranz.
- Das Präparat wird unter Aufsicht und nach Anweisung des Arztes oder des geschulten medizinischen Personals durchgeführt.
- Die empfohlene Dosis beträgt für Erwachsene 300 ml Lösung mit 75 g wasserfreier Glucose.
- Die Lösung muss innerhalb von 5 Minuten getrunken werden.
- Anwendung bei Kindern
- Kinder erhalten von Volumen, das 1,75 g wasserfreie Glucose pro Kilogramm Körpermasse, maximal jedoch 75 g wasserfreie Glucose enthält (10 ml Lösung enthalten 2,5 g wasserfreie Glucose). Die Lösung muss innerhalb von 5 Minuten getrunken werden.
- Auswertung des Tests
- Blutglucosegrenzwerte für den oralen Glucose-Toleranztest nach Belastung mit 75 g wasserfreier Glucose (Kinder 1,75 g wasserfreier Glucose/kg Körpermasse) nach Empfehlung der WHO:
- Diabetes mellitus
- Nüchternwert:
- Vollblut
- venös
- mg/dl >/= 120
- mmol/l >/= 6,7
- kapillar
- mg/dl >/= 180
- mmol/l >/= 6,7
- venös
- Plasma
- venös
- mg/dl >/= 126
- mmol/l >/= 7,0
- venös
- Vollblut
- 2-Std.-Wert:
- Vollblut
- venös
- mg/dl >/= 180
- mmol/l >/= 10,0
- kapillar
- mg/dl >/= 200
- mmol/l >/= 11,1
- venös
- Plasma
- venös
- mg/dl >/= 200
- mmol/l >/= 11,1
- venös
- Vollblut
- Nüchternwert:
- Gesörte Glucose-Toleranz
- Nüchternwert:
- Vollblut
- venös
- mg/dl >/= 120
- mmol/l >/= 6,7
- kapillar
- mg/dl >/= 120
- mmol/l: >/= 6,7
- venös
- Plasma
- venös
- mg/dl 100 - 125
- mmol/l 5,6 - 6,9
- venös
- Vollblut
- 2-Std.-Wert:
- Vollblut
- venös
- mg/dl 120 - 180
- mmol/l 6,7 - 10,0
- kapillar
- mg/dl 140 - 200
- mmol/l 7,8 - 11,1
- venös
- Plasma
- venös
- mg/dl 140 - 199
- mmol/l 7,8 - 11,0
- venös
- Vollblut
- Nüchternwert:
- Diabetes mellitus
- Grenzwerte für Schwangere:
- Diabetes mellitus
- Venöse Plasma-Glucose-Konzentration
- Nüchternwert
- >/= 92 mg/dl
- >/= 5,1 mmol/l
- 1.Std.-Wert
- >/= 180 mg/dl
- >/= 10,0 mmol/l
- 2.Std.-Wert
- >/= 153 mg/dl
- >/= 8,5 mmol/l
- Nüchternwert
- Venöse Plasma-Glucose-Konzentration
- Diabetes mellitus
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Glucose oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei manifestem Diabetes melllitus
- bei fieberhaften Infekten,
- bei akuten Magen-Darm-Erkrankungen,
- nach Entfernung von Magen-Darmteilen (Magen-Darm-Resektion),
- bei stark vermindertem Allgemein- und Ernährungszustand.
- Der Zuckerbelastungstest sollte nicht durchgeführt werden während, sowie 3 Tage vor und nach der Menstruation, bei Kaliummangel, Magnesiummangel, Phosphatmangel.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeiten auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Als Nebenwirkungen können auftreten:
- Häufig treten während des Tests oder später hypoglykämische Symptome (Unterzuckerungserscheinungen) mit einer Verminderung der Reaktionsfähigkeiten auf.
- Die Gefahr einer Unterzuckerung kann durch Gabe von etwas Zucker oder einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit im Anschluss an dem Test gesenkt werden.
- Gelegentlich treten Magendruck, Übelkeit und Erbrechen auf.
- Selten können allergische Reaktionen, z. B. Hautrötungen auftreten.
- Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit. Er wird über den Schweregrad und gegebenenfalls über erforderliche Maßnahmen entscheiden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Glucose - intraoral- Faktoren, die die Glucosetoleranz beeinflussen
- Malabsorptionssyndrome, die die orale Glucoseaufnahme betreffen
- Medikamente, die in den Glucosestoffwechsel eingreifen
- Kaliummangel
- Magnesiummangel
- Phosphatmangel
- Hyperlipoproteinämie
- Leberzirrhose
- Schilddrüsenüberfunktion
- hochgradige Herzinsuffizienz
- metabolische Azidose (Urämie)
- Stresseinwirkung (z. B. Herzinfarkt, Operationen, Traumen)
- Schwangerschaft
- lange Bettlägerigkeit / verminderte physische Aktivität (Bettlägerigkeit)
- Menstruation, sowie drei Tage davor und danach
- Vorliegen einer Infektion (z. B. gastrointestinale Infektionen, die mit einer Resorptionsstörung einhergehen)
- ein pathologisches Ergebnis kann durch folgende Erkrankungen und Faktoren vorgetäuscht werden
- Duodenalulkus
- Zustand nach Billroth-II-Operation
- Kaliummangel
- Magnesiummangel
- Leberfunktionsstörungen
- Arzneimittel (wie Ovulationshemmer, Abführmittel, Sulfonamid-Derivate, Etacrynsäure)
- Hungerzustand
- ein negatives Ergebnis trotz diabetischer Stoffwechsellage kann vorgetäuscht werden durch folgende Erkrankungen oder Faktoren
- akute Enteritis
- Enteritis regionalis
- Colon irritabile
- Colitis ulcerosa
- Glucose-Galactose-Intoleranz
- Disaccharidasemangel
- Morbus Whipple
- Tuberkulose
- Parasitenbefall
- Arzneimittel wie z.B. Coffein, Reserpin, Biguanide, MAO-Hemmer, blutglucosesenkende Sulfonamid-Derivate, Gonadotropin, mittelkettige Fettsäuren
- hypoglykämische Symptome
- hypoglykämische Symptome mit einer Beeinflussung des Befindens können häufig während des Tests oder später auftrete
- zur Vermeidung von Hypoglykämien sollte unmittelbar nach dem Test eine kohlenhydratreiche Mahlzeit verabreicht werden
- Übelkeit, Schwindel, Schwitzen oder eine andere Manifestation der Hyperaktivität des vegetativen
Nervensystems- wenn Übelkeit, Schwindel, Schwitzen oder eine andere Manifestation der Hyperaktivität des vegetativen Nervensystems auftreten, sollte sofort eine Blutprobe entnommen und der Test abgebrochen werden oder später wiederholt werden, wenn dies als angezeigt erachtet wird
- sonstige Hinweise
- das Arzneimittel enthält Glucose
- Patienten mit der seltenen Glucose-Malabsorption sollten Glucose-Toleranztest nicht einnehmen
- das Arzneimittel enthält Glucose
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie den Glucose-Toleranztest anwenden.
- Die Glucosetoleranz kann durch folgende Störfaktoren beeinflusst werden:
- Erkrankungen des Verdauungssystems (Malabsorbtionssyndrome), die die orale Glucoseaufnahme betreffen,
- Medikamente,
- Kaliummangel,
- Magnesiummangel,
- Phosphatmangel,
- Hyperlipoproteinämie,
- Leberzirrhose,
- Schilddrüsenüberfunktion,
- hochgradige Herzinsuffizienz,
- metabolische Azidose (Urämie),
- Stresseinwirkungen (z. B. Herzinfarkt, Operationen, Traumen),
- Schwangerschaft,
- lange Bettlägerigkeit,
- Menstruation sowie drei Tage davor und danach.
- Ein pathologisches Ergebnis kann durch folgende Erkrankungen und Faktoren vorgetäuscht werden:
- Duodenalulkus,
- Zustand nach Billroth-II-Operation,
- Kaliummangel,
- Magnesiummangel,
- Leberfunktionsstörungen,
- Arzneimittel (wie z. B. Ovulationshemmer, Abführmittel, Sulfonamid-Derivate, Etacrynsäure),
- Hungerzustand.
- Ein negatives Ergebnis trotz diabetischer Stoffwechsellage kann vorgetäuscht werden durch folgende Erkrankungen oder Faktoren:
- akute Enteritis,
- Enteritis regionalis,
- Colon irritabile,
- Colitis ulcerosa,
- Glucose-Galactose-Intoleranz,
- Disaccharidasemangel,
- Morbus Whipple,
- Tuberkulose,
- Parasitenbefall,
- Arzneimittel wie z. B. Coffein, Reserpin, Biguanide, MAO-Hemmer, blutglucosesenkende Sulfonamid-Derviate, Gonadotropin, mittelkettige Fettsäuren.
- Gelegentlich können während des Tests oder später hypoglykämische Symptome (Unterzuckerungserscheinungen) mit einer Beeinflussung des Befindens (Verminderung der Reaktionsfähigkeit) auftreten. Zur Verminderung von Unterzuckerungserscheinungen sollte unmittelbar nach dem Test eine Kohlenhydratreiche Mahlzeit verzehrt werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt kann durch das Auftreten hypoglykämischer Symptome (Unterzuckerungserscheinungen) beeinträchtigt werden.
- Glucose 1-Wasser (27.5 mg pro 100 Milliliter)
- Glucose (25 mg pro 100 Milliliter)
- Benzoesäure (150 mg pro 100 Milliliter)
- Citronensäure 1-Wasser
- Glycerol
- Wasser, gereinigt
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einnehmen/anwenden.
- Der Test wird beeinflusst durch die gleichzeitige Therapie mit Arzneimitteln, die Auswirkungen auf die Glucosetoleranz haben können, z. B.:
- nichtsteroidale Antirheumatika,
- Gluocorticoide,
- Abführmittel,
- Mittel zur Senkung des Bluthochdrucks (außer ACE-Hemmer),
- Nicotinsäure-Derivate,
- Nitrazepam,
- Phenothiazine,
- orale Kontrazeptiva,
- Schilddrüsenhormone,
- Saluretika von Thiazid- und Furosemid-Typ,
- Tranquillizer und Sedativa.
- Diese Arzneimittel sollten, sofern dies ohne Gefahr möglich ist, mindestens drei Tage vor dem Test abgesetzt werden. Kann auf ein Arzneimittel nicht verzichtet werden, bedarf das Testergebnis einer differenzierten Interpretation.
Herstellerinformationen
medphano Arzneimittel GmbH
Website
https://www.medphano.de
Weitere Herstellerinformationen
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