MAGNESIUM DIASPORAL 2mmol
PZN: 08626762
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle mit 5 ml Injektionslösung enthält 48,61 mg (= 2 mmol = 4 mval) Magnesium (entsprechend 493,0 mg Magnesiumsulfat-Heptahydrat)
- Dosierung abhängig von
- Indikation
- Magnesium-Serumspiegel
- Magnesium-Mangel
- 1 - 2 Ampullen (entsprechend 2 - 4 mmol Magnesium) i. m. oder i. v.
- Präparat geeignet für Applikation adäquater Wirkstoffmengen bei schwach ausgeprägtem Magnesium-Mangel
- Präeklampsie, Eklampsie
- 4 - 6 g Magnesiumsulfat (16 - 24 mmol Magnesium = 8 - 12 Ampullen) i. v. in verdünnter Form mittels Perfusor oder Kurzinfusion über 15 - 20 Min.
- Erhaltungsdosis
- 1 - 2 g Magnesiumsulfat / Std. (4 - 8 mmol Magnesium / Std. = 2 - 4 Ampullen) bis 24 - 48 Std. post partum
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht untersucht
- Anwendung nicht empfohlen
- schwere Ausscheidungsstörungen der Nieren
- parenterale Gabe mit Vorsicht
- Dosisanpassung an den Grad der Ausscheidungsstörung erforderlich
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumsulfat - invasiv- Niereninsuffizienz
- Magnesiumsalze sollten bei Patienten mit Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit besonderer Vorsicht angewendet werden
- entsprechende Dosisanpassung vornehmen
- hepatisches Koma
- Magnesiumsulfat sollte bei hepatischem Koma nicht angewendet werden, wenn das Risiko für ein Nierenversagen besteht
- Überwachung, Laborkontrollen
- Calciumwerte im Serum sollten routinemäßig überwacht werden
- Magnesiumwerte im Serum sollten während der Behandlung überwacht werden (normal 0,65 - 1,0 mmol)
- als Antidot müssen Ampullen mit Calcium bereitgehalten werden
- wenn das Antidot nicht ausreicht, sind intensivmedizinische Maßnahmen durchzuführen
- Überwachung der Abwesenheit einer Atemdepression: Atemfrequenz sollte nicht unter 16 Atemzüge / Min. liegen
- Urinausscheidung sollte 25 ml / Std. nicht unterschreiten, da es ansonsten zu einer Hypermagnesiämie kommen kann
- Vorhandensein des Patellarsehnenreflexes sollte geprüft werden
- sind sie nicht mehr auslösbar: Dosis reduzieren
- Vorsicht, wenn Hitzewallungen und Schwitzen auftreten
- Gegenmittel
- injizierbare Calciumgluconat-Lösung als Gegenmittel sollte unmittelbar verfügbar sein
- intravenöse Anwendung
- Kinder: max. Infusionsgeschwindigkeit 0,04 mmol / kg KG / Min.
- intramuskuläre Anwendung
- Vorgaben der guten klinischen Praxis für intramuskuläre Injektionen befolgen
- abgemagerte oder atrophierte Muskeln vermeiden
- Dorsoglutealmuskel und den Ischiasnerv vermeiden
- sollte die zu verabreichende Gesamtdosis 5 ml überschreiten, sollte das Injektionsvolumen auf mehr als eine tiefe muskuläre Injektionsstelle aufgeteilt werden
- Vorsicht bei älteren oder dünnen Patienten, die möglicherweise nur Einzelinjektionen mit bis zu 2 ml vertragen
- keine Injektionsstelle verwenden, die Anzeichen einer Infektion oder Verletzung zeigt
- Injektionsstellen abwechseln, wenn Sie die Gabe einer intramuskulären Dosis wiederholen, um Verletzungen oder ein unangenehmes Gefühl an den Muskeln zu vermeiden
- Vorgaben der guten klinischen Praxis für intramuskuläre Injektionen befolgen
- Magnesium sulfat 7-Wasser (493 mg pro 5 Milliliter)
- Magnesium Ion (48.61 mg pro 5 Milliliter)
- Wasser, für Injektionszwecke
Herstellerinformationen
Protina Pharmazeutische GmbH
Website
https://www.protina.de
Weitere Herstellerinformationen
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