PROCAIN pharmarissano 0.5% Ampulle 2ml
PZN: 16816086
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 5 mg Procainhydrochlorid
- intracutane Anwendung an der gesunden Haut im Rahmen neuraltherapeutischer Anwendungsprinzipien
- Erwachsene und Jugendliche > 15 Jahre mit einer durchschnittlichen Körpergröße
- Hautquaddeln: bis zu 2 ml Lösung / Quaddel
- Erwachsene und Jugendliche > 15 Jahre mit einer durchschnittlichen Körpergröße
Dosisanpassung
- Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (Gefäßverschlüssen, Arteriosklerose oder Nervenschädigung bei Zuckerkrankheit):
- Dosisredukion um 1/3
- eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
- besonders bei wiederholter Anwendung erhöhte Plasmaspiegel möglich
- in diesen Fällen ebenfalls ein niedrigerer Dosisbereich empfohlen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Procain - invasiv- nur mit besonderer Vorsicht anwenden
- bei Myasthenia gravis
- bei Störungen des Herz-Reizleistungssystems
- bei Herzinsuffizienz
- zur Injektion in ein infiziertes Gebiet
- bei gleichzeitiger Vorsorgetherapie zur Vermeidung von Thrombosen (Thromboseprophylaxe) mit niedermolekularem Heparin
- vor der Lokalanästhesie
- grundsätzlich auf eine gute Auffüllung des Kreislaufes achten
- bestehende Hypovolämien müssen behoben werden
- grundsätzlich ist vor der Applikation darauf zu achten, dass das Instrumentarium zur Wiederbelebung (zum Beispiel zur Freihaltung der Atemwege und zur Sauerstoffzufuhr) und die Notfallmedikation zur Therapie toxischer Reaktionen sofort verfügbar sind
- eine intravenöse Injektion oder Infusion darf nur unter sorgfältiger Kreislaufüberwachung erfolgen
- alle Maßnahmen zur Beatmung, antikonvulsiven Therapie und Reanimation müssen vorhanden sein
- höherer Gefährdungsgrad bei Anwendung im Hals-Kopf-Bereich
- Risiko für zentralnervöse Intoxikationssymptome erhöht
- grundsätzlich auf eine gute Auffüllung des Kreislaufes achten
- Allergie
- ist eine Allergie gegen Procain bekannt, so kann eine Kreuzallergie gegenüber anderen Ester-Lokalanästhetika und chemisch verwandten Substanzen in Form einer Paragruppenallergie auftreten
- chemische Basis dieser Gruppenallergie ist eine an den Benzolring gebundene Amino- bzw. Hydroxylgruppe, die sich in Parastellung zu den anderen Resten befindet
- auch bei kutaner Form der Procain-Allergie kann sich eine Gruppenallergie entwickeln mit entsprechenden Symptomen auf Sulfonamide, orale Antidiabetika, bestimmte Farbstoffe, Röntgenfilmentwickler usw.
- bei bekannter Allergie gegen Sulfonamide ist eine kreuzallergische Reaktion auf Procain nicht auszuschließen
- Patienten mit Pseudocholinesterase-Mangel und erheblich herabgesetzter Enzymaktivität
- bei diesen Patienten muss verstärkt mit toxischen Symptomen bei de Applikation gerechnet werden
- zur Vermeidung von Nebenwirkungen folgende Punkte beachten
- bei Risikopatienten und bei Verwendung höherer Dosierungen (mehr als 25 % der maximalen Einzeldosis bei einzeitiger Gabe) intravenösen Zugang für Infusion anlegen (Volumensubstitution)
- Dosierung so niedrig wie möglich wählen
- i.d.R. keinen Vasokonstriktorzusatz verwenden
- korrekte Lagerung des Patienten beachten
- vor Injektion sorgfältig in zwei Ebenen aspirieren (Drehung der Kanüle)
- Vorsicht bei Injektion in infizierte Bereiche (aufgrund verstärkter Resorption bei herabgesetzter Wirksamkeit)
- Injektion langsam vornehmen
- Blutdruck, Puls und Pupillenweite kontrollieren
- allgemeine und spezielle Kontraindikationen sowie Wechselwirkungen mit anderen Mitteln beachten
- erhöhte Blutungsneigung
- es ist zu beachten, dass unter Behandlung mit Blutgerinnungshemmern (Antikoagulantien, wie z.B. Heparin), nichtsteroidalen Antirheumatika oder Plasmaersatzmitteln nicht nur eine versehentliche Gefäßverletzung im Rahmen der Schmerzbehandlung zu ernsthaften Blutungen führen kann, sondern dass allgemein mit einer erhöhten Blutungsneigung gerechnet werden muss
- ggf. sollten die Blutungszeit und die partielle Thromboplastinzeit (PTT), resp. aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) bestimmt, der Quick-Test durchgeführt und die Thrombozytenzahl überprüft werden
- diese Untersuchungen sollten bei Risikopatienten auch im Falle einer Low-dose-Heparinprophylaxe (vorsorgliche Behandlung mit dem Blutgerinnungshemmer Heparin in niedriger Dosis) vor der Anwendung durchgeführt werden
- ggf. ist die Antikoagulantientherapie zeitig genug auszusetzen
- Kinder
- für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (< 15 Jahre) liegen keine Anwendungserfahrungen vor, aus denen allgemeine Dosierungsempfehlungen abgeleitet werden können
- ältere Menschen
- bei älteren Menschen wird eine Dosisanpassung entsprechend des jeweiligen Allgemeinzustands empfohlen
- Procain hydrochlorid (10 mg pro 2 Milliliter)
- Procain (8.66 mg pro 2 Milliliter)
- Natrium chlorid
- Natrium hydroxid
- Salzsäure, konzentriert
- Wasser, für Injektionszwecke
- Gesamt Natrium Ion (0.292 mmol pro 2 Milliliter)
- Gesamt Natrium Ion (6.7 mg pro 2 Milliliter)
Herstellerinformationen
medphano Arzneimittel GmbH
Website
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