Eisen Verla 35mg - PZN 11163863

Eisen Verla 35mg

Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG

PZN: 11163863

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Ueberzogene Tabletten

  • Das Arzneimittel ist ein Antianämikum.
  • Es wird angewendet zur Behandlung von Eisenmangelzuständen.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung wie hier beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • Erwachsene über 50 kg nehmen 2 bis 3-mal täglich 1 bis 2 überzogene Tabletten ein.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Jugendliche über 50 kg nehmen 2 bis 3-mal täglich 1 bis 2 überzogene Tabletten ein; Kinder ab 18 kg Körpergewicht: 2 bis 3-mal täglich 1 überzogene Tablette; Kinder ab 12 kg Körpergewicht: 1 bis 2-mal täglich 1 überzogene Tablette.
    • Die dem Körper zuzuführende Eisenmenge hängt vom Stadium des Eisenmangels ab. Fragen Sie dazu bitte Ihren Arzt.
  • Personen, die an einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden:
    • Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nierenfunktion/Leberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie beim nächsten Mal die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte wenden Sie sich vorher an Ihren Arzt oder Apotheker, dieser kann eventuelle Auswirkungen auf Ihr Befinden am besten beurteilen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Eisen(II)-gluconat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • bei Blutarmut, verursacht durch Infektionen oder Tumore, sofern nicht gleichzeitig ein Eisenmangel besteht,
    • bei Eisenüberladung des Körpers (z. B. Hämochromatosen, chronische Hämolysen),
    • bei Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien).

       

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Behandelten) treten gastrointestinale Störungen und Verstopfungen (Obstipation) auf. Eine Dunkelfärbung des Stuhles infolge des entstandenen schwarzen Eisen-Sulfides ist ein häufig zu beobachtendes, jedoch völlig unbedenkliches Phänomen nach Einnahme oraler Eisenpräparate. Eine Verstopfung kann durch ausgleichende Ernährung behoben werden.
  • Bei Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt über entsprechende Gegenmaßnahmen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Eisen(II)gluconat - peroral

  • Eisenüberdosierung
    • um das Risiko einer möglichen Eisenüberdosierung zu vermeiden, ist besondere Vorsicht geboten, falls diätetische oder andere Eisensalz-Ergänzungen verwendet werden
    • bei vorbestehenden Entzündungen oder Geschwüren der Magen-Darmschleimhaut sollte der Nutzen der Behandlung sorgfältig gegen das Risiko einer Verschlimmerung der Magen-Darmerkrankung abgewogen werden
  •  

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat einnehmen.
    • Um das Risiko einer möglichen Eisenüberdosierung zu vermeiden, ist besondere Vorsicht geboten, falls diätetische oder andere Eisensalz-Ergänzungen verwendet werden. Bei vorbestehenden Entzündungen oder Geschwüren der Magen-Darmschleimhaut sollte der Nutzen der Behandlung sorgfältig gegen das Risiko einer Verschlimmerung der Magen-Darmerkrankung abgewogen werden.
    • Kinder
      • Die maximale Tagesdosis von 6 mg Eisen/kg Körpergewicht darf bei Kindern nicht überschritten werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Eisen (II) D-gluconat (296.6 mg pro 1 Stück)
  • Eisen (II) Ion (35 mg pro 1 Stück)
  • Calcium carbonat
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose Pulver
  • Eisen (III) oxid
  • Kakao Butter
  • Macrogol 4000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Maisstärke
  • Povidon K90
  • Saccharose (21 mg pro 1 Stück)
  • Schellack
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Stearinsäure
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Gesamt Natrium Ion (1 mmol pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Nachfolgend genannte Arzneimittel werden von diesem Präparat beeinflusst:
      • die Aufnahme von gleichzeitig eingenommenen Tetracyclinen, Penicillamin, Levodopa, Methyldopa und Zink wird vermindert,
      • die Aufnahme von Chinolon-Antibiotika (z. B. Ciprofloxazin, Levofloxazin, Norfloxazin, Ofloxazin) wird beeinflusst,
      • die Aufnahme von Thyroxin bei Patienten, die eine Substitutionstherapie mit Thyroxin erhalten, wird vermindert.
    • Dieses Präparat wird wie folgt beeinflusst:
      • die Aufnahme von Eisen wird durch die gleichzeitige Anwendung von Cholestyramin, Antacida (Calcium-, Magnesium-, Aluminiumsalze) sowie von Calcium, Zink und anorganischen Magnesiumverbindungen herabgesetzt.
    • Die gleichzeitige Einnahme von Eisensalzen mit nicht-steroidalen Antirheumatika kann die Reizwirkung des Eisens auf die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes verstärken. Das Arzneimittel sollte nicht innerhalb der folgenden 2 - 3 Stunden nach Verabreichung eines der oben genannten Arzneimittel eingenommen werden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Zwischen der Einnahme von Eisenpräparaten und dem Verzehr von Eisen bindenden Substanzen wie Phosphaten, Phytaten oder Oxalaten sowie Milch, Kaffee und Tee sollten 2 - 3 Stunden liegen, da diese Substanzen die Eisenaufnahme hemmen.

Herstellerinformationen

Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG

Website
https://www.verla.de

Weitere Herstellerinformationen

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