Nystatin Holsten Softpaste - PZN 01684696

Nystatin Holsten Softpaste

Holsten Pharma GmbH

PZN: 01684696

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Paste

  • Dies ist eine Heilpaste mit Nystatin und Zinkoxid zur Anwendung bei Hautpilzerkrankungen.
  • Die Softpaste wird angewendet bei Nystatin empfindlichen Hautpilzerkrankungen, wie Windeldermatitis, die vor allem die Körperhautfalten betreffen (Zwischenfinger- bzw. Zwischenzehenbereiche, Leistengegend, Dammregion und unterhalb der Brüste).
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Die Softpaste sollte 3-4mal täglich auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Therapiedauer bei Pilzerkrankungen der Haut mit Candida beträgt 2-4 Wochen. Bei Bedarf auch länger. Die Behandlung sollte noch einige Tage nach der vollständigen Abheilung fortgesetzt werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten
    • Akute Vergiftungen durch Zinkoxid sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung nicht zu erwarten, können aber speziell im Kindesalter durch versehentliche Einnahme oder nach Anwendung auf großen Wundflächen vorkommen. Meist sind keine Gegenmaßnahmen erforderlich. Bei Vergiftungen können Chelatbildner und Plasmaexpander gegeben werden. Mögliche Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Magenschleimhautentzündung und Fieber.
    • Berichte über Vergiftungsfälle mit Nystatin liegen nicht vor. Ein spezifisches Gegenmittel (Antidot) existiert nicht.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie ganz normal in der Behandlung fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Nystatin, Zinkoxid oder einem der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Tritt eine Überempfindlichkeit während der Anwendung auf, ist die Behandlung einzustellen und der Arzt zu befragen. Aufgrund des Zinkoxidgehaltes darf die Anwendung nicht auf großen Hautarealen, mehr als 20 % der Körperoberfläche, erfolgen.
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Gelegentlich können durch den Zinkoxidgehalt Hautrötungen, Austrocknungserscheinungen und raue Haut auftreten. Selten bis gelegentlich kann bei lokaler (topischer) Anwendung von Nystatin eine Irritation in Form von Juckreiz (Pruritus) und leichtem Brennen auftreten. Selten wird eine allergische Kontaktdermatitis (Hautausschlag) durch Nystatin oder durch sonstige Bestandteile wie z.B. Geruchsstoffe beobachtet. Diese kann sich durch Juckreiz, Rötung und Bläschen bemerkbar machen und über die Kontaktfläche hinaus manifestieren. Kommt es ausnahmsweise zu allergischen Reaktionen, sollten Sie die Weiterbehandlung einstellen und sich an Ihren behandelnden Arzt wenden. Bei Hautrötungen, allergischen Reaktionen, sollten Sie die Paste komplett von der Haut entfernen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Nystatin, Zink oxid - extern

  • topische Nystatin-Zubereitungen sind zur Behandlung von Mykosen der Haut durch Dermatophyten (Tinea) und von systemischen oder ophthalmologischen Infektionen nicht geeignet
  • Diagnoseüberprüfung
    • empfohlen, mittels einer Kultur, eines Nativpräparates (mit Zugabe von KOH) oder anderer Maßnahmen, die Diagnose einer Candidiasis der Haut zu verifizieren bzw. bei Nichtansprechen die Behandlung zu überprüfen
  • abhängig vom Zinkoxid-Gehalt, darf die Anwendung nicht auf großen Hautarealen, die größer als 20% der Körperoberfläche sind, erfolgen
  • Frühgeborene
    • aufgrund der hohen Osmolarität von Nystatin wird von einer Anwendung bei sehr untergewichtigen und unreifen Frühgeborenen abgeraten
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Kinder/Frühgeborene
      • Aufgrund der hohen Osmolarität von Nystatin wird von einer Anwendung bei sehr untergewichtigen und unreifen Frühgeborenen abgeraten.
    • Ältere Menschen
      • Keine Einschränkung
    • Bei der Behandlung im Genital- oder Analbereich kann es bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Nystatin (100000 IE pro 1 Gramm)
  • Zink oxid (200 mg pro 1 Gramm)
  • Paraffin, dickflüssig
  • Polyethylen
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Nystatin wirkt in-vitro verstärkt (synergistisch bzw. additiv) in Kombination mit 5-Fluocytosin, Tetrazyklin und anderen Präparaten gegen Candida albicans (Pilzart).
    • Zinkoxidhaltige Pasten können die Wirksamkeit anderer, gleichzeitig aufgetragener Wirkstoffe wie Antiseptika (Mittel um eine Wundinfektion zu verhindern), Antiphlogistika (Entzündungshemmer) und Dithranol (Arzneimittel zur Behandlung der Schuppenflechte) reduzieren. Deswegen ist die Softpaste vor Anwendung anderer äußerlich anzuwendender Arzneimittel vollständig zu entfernen.
  • Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Es sind keine Einschränkungen bekannt.

Herstellerinformationen

Holsten Pharma GmbH

Website
https://www.holstenpharma.de

Weitere Herstellerinformationen

Hahnstraße 31 – 35
60528 Frankfurt am Main
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