VERRUCID - PZN 03181479

VERRUCID

INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH

PZN: 03181479

13,97 € (inkl. MwSt.)
1.397,00 € / l


Lieferung per regionalem Botendienst


Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 9231 2203 an.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Loesung

  • Dieses Präparat ist eine 10%ige Lösung von Salicylsäure in einem organischen Lösungsmittelgemisch, welche äußerlich auf der Haut als Schälmittel bei Verhornungsstörungen durch Warzen sowie bei Hühneraugen und Hornschwielen angewendet wird.
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet wird, ist die übliche Dosis:
    • Das Präparat wird zweimal täglich auf die zu behandelnden Hautbereiche aufgetragen.
    • Die Lösung wird auf Warzen, Hühneraugen und Hornschwielen aufgetragen. Das Präparat ist täglich anzuwenden. Vor jedem neuen Auftragen sollte der vorhandene Pyroxylinfilm entfernt werden. Das Präparat wirkt nur äußerlich und darf nicht eingenommen werden. Bei der Applikation ist darauf zu achten, dass die Lösung nicht auf die gesunde Haut fließt.
    • Nach erfolgreicher Therapie sollte noch 1 Woche lang weiterbehandelt werden. Die durchschnittliche Anwendungsdauer beträgt 6 Wochen.
    • Die Erfahrung bei Kindern ist begrenzt. Aus Sicherheitsgründen sollte daher die maximale Tagesdosis von 1 ml Lösung nicht überschritten und die Gesamtanwendungsdauer auf maximal 6 Wochen beschränkt werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Als Gegenmaßnahme empfiehlt sich, das überschüssig applizierte Arzneimittel sofort mit warmem Wasser wegzuspülen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Applizieren Sie nicht die doppelte Dosis, sondern setzen Sie die Behandlung, wie vorgesehen, fort.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Bei vorzeitigem Absetzen des Arzneimittels kann die Verhornungsstörung weiterhin bestehen bleiben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Präparat darf nicht angewendet werden
    • bei Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure, Salicylate oder andere Bestandteile des Arzneimittels.
  • Es sollte nicht angewendet werden bei Säuglingen und bei Patienten mit Niereninsuffizienz.
  • Es darf nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen, insbesondere ist ein Kontakt mit den Augen zu vermeiden.
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
    • Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, setzen Sie das Arzneimittel ab und suchen Sie ihren Arzt möglichst umgehend auf.
    • Nach dem Auftragen kann es gelegentlich zu lokaler Reizung, meistens leichtem Brennen, und sehr selten zu Kontaktallergie kommen.
    • Sehr selten können die folgenden Nebenwirkungen auftreten: Teleangiektasien (Erweiterung und Vermehrung kleiner oberflächlicher Hautgefäße), braune Flecken, Photosensibilisierung (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut), Dermatitis (entzündliche Hautreaktion), Verdünnung der Oberhaut und Pigmentstörungen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  •  

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Verrucid® ist erforderlich, wenn Verrucid® in der Nähe von Entzündungen und Wunden aufgetragen wird. Falls Augen und Schleimhäute in Kontakt mit Verrucid® gekommen sind, sollen diese mit Wasser gespült werden.
    • Verrucid® darf nicht im Gesichts- oder Genitalbereich verwendet werden.
    • Warzen sind übertragbar. Zur Vermeidung einer Infektionsausbreitung sollte das eigene Handtuch nie zur Mitbenutzung an Andere weitergegeben werden. Bei bestehenden Fußwarzen soll nicht barfuß gegangen werden.
    • Verrucid® enthält Alkohol (Ethanol). Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen. Verrucid® ist leicht flüchtig und entflammbar und soll von offenem Feuer und Flammen ferngehalten werden.
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
    • Die Salicylsäure kann die Permeation anderer lokal applizierter Arzneimittel verstärken. Die resorbierte, systemisch verfügbare Salicylsäure kann die Toxizität von Methotrexat erhöhen und die hypoglykämische Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken.
  • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Verrucid® hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
  • Überdosierung
    • Da bei einer perkutanen Salicylsäureanwendung kaum Serumspiegel über 5 mg/dl erreicht werden, sind Salicylat-Intoxikationen bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Verrucid® praktisch ausgeschlossen.
    • Frühsymptome einer Salicylat-Intoxikation können erst bei Serumspiegel über 30 mg/dl auftreten. Sie äußern sich in Ohrensausen, Tinnitus, Epistaxis, Übelkeit, Erbrechen, Reizbarkeit sowie Trockenheitsgefühl der Schleimhäute. Als Gegenmaßnahme genügt das Absetzen des Präparats.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich, wenn das Präparat in der Nähe von Entzündungen und Wunden aufgetragen wird. Falls Augen und Schleimhäute in Kontakt mit dem Arzneimittel gekommen sind, sollen diese mit Wasser gespült werden.
    • Das Präparat darf nicht im Gesichts- oder Genitalbereich angewendet werden.
    • Warzen sind übertragbar! Um eine Infektionsausbreitung zu verhindern, sollte das eigene Handtuch nie zur Mitbenutzung an Andere weitergegeben werden. Bei Vorhandensein von Fußwarzen nicht barfuß gehen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Keine Beeinträchtigung
  • Salicylsäure (100 mg pro 1 Gramm)
  • Aceton
  • Docusat, Natriumsalz
  • Essigsäure 99%
  • Ethanol 96% (V/V) (14.4 mg pro 1 Gramm)
  • Isobutyl acetat
  • Pyroxylin
  • Rizinusöl, nativ
  • Bei der Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Salicylsäure kann das Eindringen anderer lokal aufgetragener Arzneimittel in die Haut verstärken.
    • In die Blutbahn aufgenommene Salicylsäure kann schädliche Auswirkungen von Methotrexat erhöhen und die blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken.
  • Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Anwendung sollten Sie nicht gleichzeitig essen oder trinken.

Herstellerinformationen

InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Website
https://www.infectopharm.com

Weitere Herstellerinformationen

Von-humboldt-Straße 1
64646 Heppenheim
Deutschland

Telefon +49 6252 957000
E-Mail kontakt@infectopharm.com

Impressum
https://www.infectopharm.com/impressum/