Phosphorus Q2
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Hintergrundinformationen zu Phosphorus
Phosphorus bezeichnet
in der Homöopathie das Element Phosphor. In der Natur kommt er nur in Form von
Verbindungen, vor allem als Phosphate, vor. Diese spielen eine große Rolle bei
Stoffwechselprozessen. Phosphor ist wesentlicher Bestandteil unserer Erbsubstanz
und des Energieträgers Adenosintriphosphat (ATP), welches innerhalb des
menschlichen Körpers in den Mitochondrien gebildet wird.
Für homöopathische Zubereitungen wird der
elementare, gelbe Phosphor verwendet. Phosphorus hat ein breites Wirkungsspektrum
und wirkt vor allem auf Haut, Schleimhäute sowie auf das zentrale Nervensystem.
Erscheinungsbild: Allgemeine
Charakteristik und Leitsymptome
Patienten, die von
Phosphorus profitieren, "leuchten" ebenso wie das chemische Element
Phosphor: Sie sind "sprühend", d.h. voller Energie, nach kurzer Zeit
jedoch schnell "abgebrannt", d.h. müde und erschöpft. Es handelt sich
um freundliche, offene und liebenswürdige Mitmenschen, die man auf Anhieb
sympathisch findet. Sie sind kontaktfreudig, spontan, meist hochgewachsen, von
zarter Statur mit heller Haut und rötlichem Haar. Es besteht eine Neigung zu
Labilität, Ausdauer und Selbstbewusstsein sind schwach ausgeprägt.
Phosphorus-Patienten erscheinen temperamentvoll,
gefühlsbetont und stehen gerne im Mittelpunkt, sind leicht verletzlich und
brauchen nach Kränkungen Trost. Empfindlich reagieren sie auf Lärm, grelles
Licht und unangenehme Gerüche. Typischerweise leiden sie an einer Vielzahl von
Ängsten. Sie fürchten sich bei Gewitter, vor der Dunkelheit und bekommen Panik
beim Gedanken an Alleinsein oder Krankheit und Tod.
Charakteristisch für Phosphorus ist, dass die
Personen sich schnell blaue Flecke holen und zu schlecht stillbaren Blutungen
neigen. Die Patienten verlangen nach kalten Getränken, die sie erbrechen, sobald
sie sich im Magen erwärmt haben. Dabei frieren sie leicht.
Anwendungsgebiete von Phosphorus in der
Übersicht
·
Nervosität
und Ängste
·
Magenschleimhautentzündungen
und Magengeschwüre nach Rücksprache
·
Sodbrennen
und saures Aufstoßen
·
Blähungen
·
blaue Flecken
(Hämatome)
·
Nasenbluten
·
Zahnfleischbluten
·
blutende
Wunden
·
Kehlkopfentzündung
nach Rücksprache
·
grippale
Infekte mit Husten und Bronchitis
·
Kopfschmerzen
und Migräne mit Übelkeit, Schwindel und Erbrechen
Modalitäten: Verbesserungen und
Verschlimmerungen
Die Beschwerden bessern
sich an der frischen Luft, in der Kälte, durch kaltes Essen und kalte Getränke,
bei Ruhe, nachts im Schlaf, beim Liegen auf der rechten Seite und durch
Zuwendung. Gesellschaft wird als angenehm empfunden. Zu einer Verschlechterung
kommt es durch körperliche und geistige Überanstrengung, warme Speisen und
heiße Getränke, Gewitter, gegen Abend, durch Geräusche und beim Liegen auf der
linken Seite.
Phosphorus - Wirkungsweise und
Nebenwirkungen
Phosphorus wirkt bei
Beschwerden der Haut, der Atemwege und des Verdauungstraktes. Aufgrund des
breiten Wirkungsspektrums sollte die Anwendung durch einen erfahrenen
Therapeuten erfolgen.
Phosphorus ist einschließlich bis zur Potenz D3
verschreibungspflichtig. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte Phosphorus nur
unter der Aufsicht eines Arztes oder Homöopathen und nur über einen begrenzten
Zeitraum eingenommen werden.
Dosierung und Darreichungsformen von
Phosphorus Globuli
Ziel der Homöopathie
ist eine ganzheitliche Behandlung des Patienten. Sie zielt nicht auf die
Beseitigung der mit einer Krankheit verbundenen Symptome, sondern auf die
Besserung eines körperlichen und seelischen Ungleichgewichtes, die zu der
Erkrankung geführt haben.
Daher steht die Wahl eines geeigneten
Einzelmittels an erster Stelle. Dafür nimmt der Homöopath eine eingehende
Anamnese, eine Befragung und körperliche Untersuchung des Patienten vor. Sie
gibt ihm wichtige Hinweise, welches Mittel in Anbetracht des vorliegenden
Leitbildes am besten geeignet erscheint. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass
Patienten mit der gleichen Krankheit unterschiedliche Mittel erhalten, in
klarem Gegensatz zur Arzneimittelwahl in der Schulmedizin.
Die für die Schulmedizin typischen schematischen
Dosierungsangaben finden in der Homöopathie keine Verwendung. Wichtig ist die
Information, die das homöopathische Mittel trägt, nicht die Menge oder
Konzentration. Ähnlich wie beim Rufen des Fahrstuhles bringt ein stärkeres
Betätigen des Knopfes keine Vorteile, außer der Mechanismus ist defekt, analog
zu einer minderen Qualität der Arzneimittelzubereitung.
Von einem qualitativ hochwertigen
homöopathischen Mittel reicht daher ein einziger Globulus für die Aktivierung
der körpereigenen Selbstheilungskräfte aus. Aus Sicherheitsgründen verwendet
man trotzdem in der Regel zwei oder drei der Kügelchen. Schlägt das Mittel
trotz sicherer Qualität nicht an, bedeutet das, dass der Therapeut das falsche
Einzelmittel gewählt hat.
Homöopathische Einzelmittel wirken am besten,
wenn sie direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Daher sollten Sie
Globuli niemals wie Tabletten mit Flüssigkeit einnehmen oder sofort
hinunterschlucken. Lassen Sie die Kügelchen langsam auf der Zunge zergehen.
Nehmen Sie die Globuli dafür nicht in die Finger, sondern streuen sie sie in
die hohle Hand oder geben Sie die erforderliche Menge auf einen Horn- oder
Plastiklöffel. Metall beeinträchtigt die Wirksamkeit, sodass der Kontakt zu
vermeiden ist.
Bei Säuglingen ist es mitunter hilfreich, die
Dosis in einer kleinen Flüssigkeitsmenge zu lösen und mit einem Teelöffel zu
verabreichen. Der Wirkmechanismus ist zudem der Grund dafür, dass lokale
Behandlungen mit Salben und Einreibungen in der klassischen Homöopathie keine
Rolle spielen.
Diese ganzheitliche Wirkung darf man nicht
zeitgleich durch ungünstige Einflüsse torpedieren. Daher sind ungesunde
Lebensweise, Alkohol, Nikotin und Drogen für eine erfolgreiche homöopathische
Behandlung kontraproduktiv.
Bei der Einnahme homöopathischer Einzelmittel
tritt bisweilen eine Erstverschlimmerung der Symptome auf. Das ist völlig
normal und gilt als Anzeichen für ein Anschlagen der Therapie: Die
Selbstheilungskräfte des Körpers wurden erfolgreich aktiviert und setzen sich
mit dem Krankheitsgeschehen auseinander. Diese Erstverschlimmerung sollte
innerhalb von spätestens zwei oder drei Tagen abklingen. Ist das nicht der Fall
oder kommen weitere Symptome oder neue, unklare Beschwerden hinzu, suchen Sie
Ihren Arzt oder Homöopathen auf und lassen Sie ihn dies abklären.
Möglicherweise steckt eine weitere oder neue Krankheit hinter diesen Anzeichen,
die eine anders geartete Therapie erfordert.
Nehmen Sie Globuli nach Bedarf und nicht nach
der Uhr ein. Im Akutfall verwenden Sie die von Ihrem Therapeuten angegebene
Dosis und warten den Effekt ab. Solange sich die Symptome bessern und die
Wirkung anhält, sind keine weiteren Globuli einzunehmen. Warten Sie damit, bis
wieder erste Krankheitszeichen auftreten.
Ändern sich die Symptome nach der Einnahme,
fragen Sie Ihren Homöopathen um Rat - gegebenenfalls hat sich das
Krankheitsbild verschoben und erfordert ein neues, jetzt besser geeignetes
Einzelpräparat. Halten Sie sich bei der Behandlung chronischer Erkrankungen an
die verschriebene Dosierung und fragen Sie gegebenenfalls um Rat, falls sich
die Symptomatik ändert.
Für eine Selbstbehandlung sind vor allem die C-
und D-Potenzen in den Stufen 6 bis 12 geeignet. Ihr kurzer Effekt ist für Sie
leichter zu überblicken als die langsamen, aber nachhaltigen Wirkungen von
Hochpotenzen. Kommt es zu keiner Reaktion, können Sie jederzeit auf ein anderes
Einzelmittel ausweichen, ohne langfristige Veränderungen befürchten zu müssen.