Bryonia alba D12
PZN: 08022366
10,50 €
(inkl. MwSt.)
1.050,00 € / kg
Lieferung per regionalem Botendienst
Lieferung per Versand
Online-Zahlung möglich4
Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 6171 21919 an.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Hintergrundinformationen zu Bryonia alba
Bryonia alba, die Weiße
Zaunrübe, gehört zu den Kürbisgewächsen (Curcubitaceae). Es handelt sich dabei
um eine mehrjährige, schnell wachsende Kletterpflanze, deren rübenartige Wurzel
bis zu zweieinhalb Kilo schwer werden kann. Sie rankt an anderen Pflanzen,
Hecken, Zäunen und Mauern und kommt in ganz Europa häufig an Waldrändern vor.
Der Name kommt aus dem Griechischen und beschreibt das kletternde Wachstum. Die
Blüten sind klein, gelb und unauffällig. Die kugeligen, schwarzen Früchte haben
die Größe einer Erbse und sind, wie die ganze Pflanze, giftig. Etwa vierzig
Beeren sind für einen Erwachsenen tödlich. Der Tod durch Atemlähmung erfolgt
innerhalb weniger Stunden.
Typische homöopathische Anwendungsgebiete von
Bryonia sind sich langsam entwickelnde Leiden, die sich durch die kleinste
Bewegung verschlimmern. In der Homöopathie wird die frische Wurzel vor der
Blütezeit verwendet. Bryonia wirkt auf den Magen-Darm-Trakt, die Schleimhäute,
die Atemwege, sowie den Stütz- und Bewegungsapparat.
Erscheinungsbild: Allgemeine
Charakteristik und Leitsymptome
Patienten, die von
Bryonia alba profitieren, sind ordentlich, sparsam, realistisch und schweigsam.
Sie leben in dem Gefühl, mit ihrer Arbeit nicht fertig zu werden. Sie reagieren
schnell gereizt, wenn sie nicht das bekommen, was sie wollen. Typisch sind
Zukunftsängste, Angst vor Krankheiten und Angst vor finanziellem Ruin. In der
Krankheit sind sie schlapp, niedergeschlagen, reizbar und wollen nur ihre Ruhe
haben.
Anwendungsgebiete in der Übersicht
·
extrem
trockener, schmerzhafter (Krampf-)Husten mit langsam steigendem Fieber
·
Bronchitis
·
grippale
Infekte mit starken Kopfschmerzen, Fieber und großem Durst
·
rheumatische
Beschwerden (rheumatoide Arthritis) und Gelenkschmerzen
·
Rückenschmerzen
·
Sehenscheidenentzündung
Modalitäten: Verbesserungen und
Verschlimmerungen
Zu einer Besserung der
Symptome kommt es durch Ruhe, durch starken Druck auf die schmerzhafte Stelle,
durch kalte Speisen und Getränke und Gehen an der frischen Luft. Liegen auf der
schmerzenden Seite wird als angenehm empfunden. Eine Verschlimmerung erfolgt
durch jede Form von Bewegung, Berührung und warmes Essen.
Anwendungsbeschränkungen von Bryonia
alba
Bryonia alba ist bis
zur D3 verschreibungspflichtig. Bis D1 ist die Gabe in der Schwangerschaft
kontraindiziert.
Dosierung und Darreichungsformen
3 mal täglich, Kinder die Hälfte oder bei mangelnder Wirkung Dosis erhöhen
sind Regeln, die in der Homöopathie nicht gelten. Hier entscheidet nicht die
Menge, sondern die Art der Information. Schematische Dosierungsangaben
widersprechen dem Prinzip der Individualität in der Homöopathie. Die
homöopathische Arznei wird am schnellsten und sichersten über die
Mundschleimhaut aufgenommen, also: Globuli oder Tabletten zergehen lassen,
Lösungen eine Weile im Mund behalten, bevor sie geschluckt werden. Auch über
die gesunde Haut kann das Mittel wirken. Die äußerliche Behandlung eines
erkrankten Körperteils mit Salben und Einreibungen ist in der Regel nicht
nötig. Die homöopathische Behandlung zielt auf den gesamten Organismus und
nicht auf einzelne Teile.
Information wird am besten verstanden, wenn kein
anderer dazwischenredet. Wenn die Arznei einwirken soll, darf die
Mundschleimhaut nicht durch andere Einflüsse irritiert sein. Der Mindestabstand
zum Essen und Trinken, zu Kaugummi, Zigaretten, Zähneputzen und dergleichen
sollte 10 Minuten betragen. Die Arznei wird in akuten Fällen sofort gegeben,
ansonsten zu einem ruhigen Zeitpunkt.
Um ein Fernsehprogramm oder im Aufzug das
Stockwerk zu wählen, genügt ein Knopfdruck oder, bei manchen Vorrichtungen, das
bloße Berühren. Ein fester Druck bringt kein besseres Programm (es sei denn,
der Knopf ist schwer gängig, d.h. die Arznei ist von minderer Qualität). Bei
guter Arzneiqualität genügt ein Globulus oder ein Tropfen, um die Information
in den Organismus zu bringen. Manche geben zwei Globuli, zur Sicherheit, manche
drei oder fünf, manche Hersteller empfehlen zehn. Wenn wenige Globuli nicht
wirken, ist meist das Mittel falsch oder die Reaktion gestört. Dann sollte man
fachlichen Rat einholen.
Homöopathische Arzneien werden nicht nach der
Uhr, sondern nach Bedarf gegeben und ebenso auch wiederholt. Solange eine
Wirkung anhält, d.h. die Besserung voranschreitet, wird abgewartet. Erst bei
Stillstand der Wirkung oder erneutem Auftreten der alten Beschwerden wird die
Einnahme wiederholt. Haben sich die Symptome verändert, muss das Arzneimittel
neu bestimmt werden. Bei Wiederholung des Mittels in kurzen Zeitabständen geht
man günstiger Weise nach der sogenannten „Wasserglas-Methode“ vor : Dazu gibt
man ein bis drei Globuli in etwa 100 ml kohlensäurefreies Wasser und nimmt
davon jedes Mal, wenn nötig, einen Teelöffel (kein Metall) oder kleinen Schluck
voll ein, nachdem man zuvor umgerührt hat. Etwas anders verhält es sich bei den
Q- bzw. LM-Potenzen. Von der flüssigen Version (Tropfen), die vorzugsweise
eingesetzt wird, werden je nach Empfindlichkeit des Patienten ein bis 10
Tropfen nach mehrmaligem kräftigem Schütteln des Fläschchens eingenommen. In
chronischen Fällen einmal täglich, in akuten Fällen auch mehrmals täglich. Nach
dem Aufbrauchen wird ein jeweils höherer Potenzgrad genommen.
Für den Hausgebrauch wird die D oder C 6 bzw. 12
empfohlen. Ihre Wirkdauer kann gut überblickt werden; sie beträgt in akuten
Fällen nur einige Stunden. Die Gabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Bei
mangelnder Wirkung ist ein schneller Wechsel der Arznei problemlos möglich.
Hochgiftige Substanzen allerdings, z.B. Schwermetalle, sollten nicht unter der
D 8 (besser der D 12 bzw. C 6) verwendet werden. Höhere Potenzen wirken
intensiver und länger, werden aber bei falscher Mittelwahl zum Problem:
Arzneisymptome können länger als erwünscht anhalten und sowohl das
Krankheitsbild als auch die Wirkung der zweiten Arznei überlagern. Globuli aus
Eigenherstellung, handpotenziert in kleinen Chargen.