Allium cepa D12
PZN: 8000057
5,35 €
(inkl. MwSt.)
0,89 € / St.
Lieferung per regionalem Botendienst
Lieferung per Versand
Online-Zahlung möglich4
Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 6171 21919 an.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Allium cepa Hintergrundinformationen
Allium cepa, die
Küchenzwiebel, ist ein Lauchgewächs und eine uralte Nutz- und Heilpflanze, die
schon im alten China und Ägypten bekannt war. Aus den Samen entwickelt sich
eine Zwiebel, die hohle Blätter ausbildet und ab Spätsommer mit einer
kugelförmigen Dolde blüht. Die in der Zwiebel enthaltenen sekundären
Pflanzenstoffe, vor allem Flavonoide, haben schmerzlindernde,
entzündungshemmende und antiallergische Wirkung.
Allium cepa gilt als Paradebeispiel für das
Simile-Prinzip. Beim Zwiebelschneiden werden flüchtige Schwefelverbindungen wie
Allicin freigesetzt, die zu tränenden Augen und laufender Nase führen.
Entsprechend wird Allium cepa in der Homöopathie gegen Erkältungen mit Infektionen
von Hals, Nase und Rachen eingesetzt und bei allergischen Reaktionen wie
Heuschnupfen. Sie wirkt antibakteriell, antiviral, schmerzlindernd,
entzündungshemmend und antiallergisch und findet Anwendung bei Problemen in
Magen-Darm-Trakt und Harnwegen, aber auch bei Phantomschmerzen nach
Amputationen.
Allium cepa Erscheinungsbild: Allgemeine
Charakteristik und Leitsymptome
Patienten, die von
Allium cepa profitieren, sind ängstlich, wehmütig und neigen zu depressiven
Verstimmungen. Typisch sind ein ständiger Tränenfluss, der durch Reiben
verschlimmert wird, und eine laufende Nase. Die Schleimhäute brennen, es
schmerzt beim Schlucken, und Nase und Oberlippe sind gerötet. Ebenso können die
Augen entzündet sein und die Ohren schmerzen.
Beim fortlaufenden bellenden Husten wird der
Kehlkopf so in Mitleidenschaft gezogen, dass das Sprechen schwerfällt. Beim
Husten halten die Patienten oft die Hand auf den Kehlkopf.
Häufig tritt ein schmerzhafter Harndrang bis hin
zur Blasenentzündung auf, gerade bei Erkältungen und bei älteren Menschen.
Trotz des starken Harndranges haben diese oft Probleme beim Wasserlassen, und
gelegentlich tröpfelt etwas Harn unkontrolliert aus der Blase.
Allium cepa Anwendungsgebiete in der
Übersicht
·
Fließschnupfen
mit reichlich Sekret
·
allergischer
Schnupfen wie Heuschnupfen
·
bellender
Husten mit Heiserkeit und Kitzeln im Kehlkopf
·
Erkältungskrankheiten
als Folge von nasskaltem, feuchtem Wetter
·
rote Augen,
Augenbrennen und Tränenfluss mit milden Tränen, welche die Augen nicht reizen
·
Neuralgien mit
fadenförmigen, stechenden Schmerzen, besonders nach Nervenverletzungen oder
Amputationen (Phantomschmerzen)
Allium cepa Modalitäten: Verbesserungen
und Verschlechterungen
Bei Patienten, die von
Allium cepa profitieren, verbessern sich die Symptome in kühlen Räumen und bei
Bewegung an der frischen Luft sowie beim Baden oder Schwimmen. Sie
verschlechtern sich am Morgen und gegen Abend, in überheizten Räumen und bei
feuchtkaltem Wetter. Licht, nasse Füße und unangenehm empfundene Gerüche führen
ebenfalls zu einer Verschlechterung.
Allium cepa Nebenwirkungen
Nebenwirkungen sind bei
den homöopathischen Zubereitungsformen von Allium cepa nicht bekannt. Knoblauch
und Knoblauchpräparate können allerdings die Wirkung beeinflussen.
Allium cepa Dosierung und
Darreichungsformen
3 mal täglich, Kinder die Hälfte oder bei mangelnder Wirkung Dosis erhöhen
sind Regeln, die in der Homöopathie nicht gelten. Hier entscheidet nicht die
Menge, sondern die Art der Information.
Schematische Dosierungsangaben widersprechen dem
Prinzip der Individualität in der Homöopathie.
Die homöopathische Arznei wird am schnellsten
und sichersten über die Mundschleimhaut aufgenommen, also: Globuli oder
Tabletten zergehen lassen, Lösungen eine Weile im Mund behalten, bevor sie
geschluckt werden. Auch über die gesunde Haut kann das Mittel wirken. Die
äußerliche Behandlung eines erkrankten Körperteils mit Salben und Einreibungen
ist in der Regel nicht nötig. Die homöopathische Behandlung zielt auf den
gesamten Organismus und nicht auf einzelne Teile.
Information wird am besten verstanden, wenn kein
anderer dazwischenredet. Wenn die Arznei einwirken soll, darf die
Mundschleimhaut nicht durch andere Einflüsse irritiert sein. Der Mindestabstand
zum Essen und Trinken, zu Kaugummi, Zigaretten, Zähneputzen und dergleichen
sollte 10 Minuten betragen. Die Arznei wird in akuten Fällen sofort gegeben,
ansonsten zu einem ruhigen Zeitpunkt.
Um ein Fernsehprogramm oder im Aufzug das
Stockwerk zu wählen, genügt ein Knopfdruck oder, bei manchen Vorrichtungen, das
bloße Berühren. Ein fester Druck bringt kein besseres Programm (es sei denn,
der Knopf ist schwer gängig, d.h. die Arznei ist von minderer Qualität). Bei
guter Arzneiqualität genügt ein Globulus oder ein Tropfen, um die Information
in den Organismus zu bringen. Manche geben zwei Globuli, zur Sicherheit, manche
drei oder fünf, manche Hersteller empfehlen zehn. Wenn wenige Globuli nicht
wirken, ist meist das Mittel falsch oder die Reaktion gestört. Dann sollte man
fachlichen Rat einholen.
Homöopathische Arzneien werden nicht nach der
Uhr, sondern nach Bedarf gegeben und ebenso auch wiederholt. Solange eine
Wirkung anhält, d.h. die Besserung voranschreitet, wird abgewartet. Erst bei
Stillstand der Wirkung oder erneutem Auftreten der alten Beschwerden wird die
Einnahme wiederholt.
Haben sich die Symptome verändert, muss das
Arzneimittel neu bestimmt werden.
Bei Wiederholung des Mittels in kurzen
Zeitabständen geht man günstiger Weise nach der sogenannten
„Wasserglas-Methode“ vor : Dazu gibt man ein bis drei Globuli in etwa 100 ml
kohlensäurefreies Wasser und nimmt davon jedes Mal, wenn nötig, einen Teelöffel
(kein Metall) oder kleinen Schluck voll ein, nachdem man zuvor umgerührt hat.
Etwas anders verhält es sich bei den Q- bzw.
LM-Potenzen. Von der flüssigen Version (Tropfen), die vorzugsweise eingesetzt
wird, werden je nach Empfindlichkeit des Patienten ein bis 10 Tropfen nach
mehrmaligem kräftigem Schütteln des Fläschchens eingenommen. In chronischen
Fällen einmal täglich, in akuten Fällen auch mehrmals täglich. Nach dem
Aufbrauchen wird ein jeweils höherer Potenzgrad genommen.
Für den Hausgebrauch wird die D oder C 6 bzw. 12
empfohlen. Ihre Wirkdauer kann gut überblickt werden; sie beträgt in akuten
Fällen nur einige Stunden. Die Gabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Bei
mangelnder Wirkung ist ein schneller Wechsel der Arznei problemlos möglich.
Hochgiftige Substanzen allerdings, z.B. Schwermetalle, sollten nicht unter der D
8 (besser der D 12 bzw. C 6) verwendet werden.
Höhere Potenzen wirken intensiver und länger,
werden aber bei falscher Mittelwahl zum Problem:
Arzneisymptome können länger als erwünscht
anhalten und sowohl das Krankheitsbild als auch die Wirkung der zweiten Arznei
überlagern.