Nasivin Nasenspray Erwachsene und Schulkinder - PZN 13246091

Nasivin Nasenspray Erwachsene und Schulkinder

WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH

PZN: 13246091

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Nasenspray

  • Dieses Präparat ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alpha-Sympathomimetikum Oxymetazolin.
  • Oxymetazolin besitzt gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung. Darüber hinaus sind für den Wirkstoff antivirale, immunmodulatorische, entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen nachgewiesen.
  • Anwendungsgebiete:
    • Akuter Schnupfen (Rhinitis acuta), allergischer Schnupfen (Rhinitis allergica) und anfallsweise auftretender Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. Zur diagnostischen Schleimhautabschwellung.
    • Dieses Arzneimittel ist für Erwachsene und Schulkinder bestimmt.
  • Wenden Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, wird bei Schulkindern und Erwachsenen nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung eingebracht.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel anwenden?
    • Das Präparat sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
    • Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
    • Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten:
    • sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren.
    • Vergiftungen können durch massiven Missbrauch und Überdosierung oder versehentliche Einnahme auftreten. Das klinische Bild einer Vergiftung kann verwirrend sein, da sich Phasen einer Stimulation mit Phasen einer Hemmung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislauf-Systems abwechseln.
    • Besonders bei Kindern kommt es nach Überdosierung häufig zu zentralnervösen Effekten mit Krämpfen und Koma, zu einer Verlangsamung des Herzschlags, Atemstillstand sowie einer Erhöhung des Blutdrucks, die von einer Erniedrigung des Blutdrucks abgelöst werden kann.
    • Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgefühl, Erregung, Halluzinationen und Krampfanfälle (Konvulsionen).
    • Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Schlafsucht (Lethargie), Schläfrigkeit und Koma.
    • Folgende weitere Symptome können auftreten: Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), Übelkeit und Erbrechen, psychogene Störungen, Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdrucks, unregelmäßiger Herzschlag, zu schneller/zu langsamer Herzschlag.
    • Bei Vergiftungen ist sofort ein Arzt zu informieren, Überwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben:
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Anwendung laut Dosieranleitung fort.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
    • einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca).
    • Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Oxymetazolinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile.
    • nach operativer Entfernung der Hirnanhangsdrüse durch die Nase (transphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen chirurgischen Eingriffen, die die Hirnhaut (Dura mater) freilegen.
    • bei Kindern der Altersgruppe unter 6 Jahren.
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: Mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: Weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: Weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: Weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten: 1 Fall oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle
  • Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung auftreten:
    • Nervensystem
      • Sehr selten:
        • Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)
    • Herz-Kreislaufsystem
      • Selten:
        • Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung
      • Sehr selten:
        • Herzrhythmusstörungen
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Häufig:
        • Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen
      • Gelegentlich:
        • Nach Abklingen der Wirkung, stärkeres Gefühl einer "verstopften" Nase, Nasenbluten
      • Sehr selten:
        • Atemstillstand bei jungen Säuglingen und Neugeborenen
    • Muskel- und Skelettsystem
      • Sehr selten:
        • Krämpfe (insbesondere bei Kindern)
    • Immunsystem:
      • Gelegentlich:
        • Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Oxymetazolin - nasal

  • Neugeborene und junge Säuglinge
    • mit besonderer Vorsicht behandeln
    • gibt einzelne Berichte zu schweren Nebenwirkungen (insbesondere Apnoen) bei Anwendung therapeutischer Dosen in dieser Altersgruppe
    • Dosisüberschreitungen sind unbedingt zu vermeiden
  • Arzneimittel darf nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung angewendet werden bei
    • erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom
    • schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit) oder Hypertonie
    • Phäochromozytom
    • Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes mellitus)
    • Prostatahyperplasie
    • Porphyrie
    • Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) oder anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden
  • Anwendung und Überdosierung
    • längere Anwendung und Überdosierung sind zu vermeiden
    • insbesondere bei längerer Anwendung und Überdosierung von abschwellenden Rhinologika kann deren Wirkung nachlassen (Tachyphylaxie)
    • kann zu einer Anwendung von höheren Dosen oder häufigerer Anwendung führen, was wiederum einen Dauergebrauch zur Folge haben kann
    • bei längerer Anwendung oder Überdosierung sollte die Behandlung sofort beendet werden
    • als Folge des Missbrauchs schleimhautabschwellender Rhinologika können auftreten
      • reaktive Hyperämie der Nasenschleimhaut (Rebound-Effekt)
      • chronische Schwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa)
      • Atrophie der Nasenschleimhaut
    • Anwendung bei chronischer Rhinitis sowie von höheren Dosierungen, als empfohlen, darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen dürfen Sie das Präparat nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden:
      • bei einem erhöhten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom.
      • schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie).
      • wenn Sie mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden.
      • Tumor der Nebenniere (Phäochromocytom).
      • Stoffwechselstörungen, wie z. B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
      • Prostatavergrößerung.
      • Stoffwechselerkrankung Porphyrie.
      • Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Nasentropfen kann zu einer chronischen Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.
    • Was ist bei Kindern und älteren Menschen zu berücksichtigen?
      • Das Arzneimittel darf nicht bei Kindern der Altersgruppe unter 6 Jahren angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
  • Oxymetazolin hydrochlorid (0.5 mg pro 1 Milliliter)
  • Oxymetazolin (0.44 mg pro 1 Milliliter)
  • Benzalkonium chlorid
  • Citronensäure 1-Wasser
  • Glycerol 85%
  • Natrium citrat 2-Wasser
  • Wasser, gereinigt
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung?
      • Bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf die Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
      • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Herstellerinformationen

WICK Pharma Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH

Website
https://wick.de/

Weitere Herstellerinformationen

Sulzbacher Straße 40
65824 Schwalbach am Taunus
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Telefon +49 6196 89-5390
E-Mail cplhotline@alliance-healthcare.de

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