Visine Yxin Hydro 0.5 mg/ml Augentropfen - PZN 16942069

Visine Yxin Hydro 0.5 mg/ml Augentropfen

Kenvue Germany GmbH (CHC)

PZN: 16942069

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Augentropfen

  • Dieses Arzneimittel enthält den Wirkstoff Tetryzolinhydrochlorid. Es ist ein Ophthalmikum (Arzneimittel zur Anwendung am Auge) mit abschwellender Wirkung.
  • Es wird angewendet zur vorübergehenden Schleimhautabschwellung bei nichtinfektiös bedingten Augenreizungen, z. B. durch Rauch, Staub, Wind, gechlortes Wasser, Licht oder bei Allergien, wie z. B. Heuschnupfen mit Augenbeteiligung, bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren. Kinder ab 2 Jahren und unter 6 Jahren sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt mit dem Präparat behandelt werden.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, tropfen Sie 2- bis 3-mal täglich 1 - 2 Tropfen in das/die betroffene(n) Auge(n) ein. Entfernen Sie Kontaktlinsen vorher.
  • Kinder ab 2 Jahren und unter 6 Jahren
    • Bei Kindern von 2 bis 6 Jahren wenden Sie das Arzneimittel nur unter ärztlicher Kontrolle an.
    • Soweit nicht anders verordnet, lautet die empfohlene Dosis 2- bis 3-mal täglich 1 Tropfen in das betroffene Auge.
  • Kinder unter 2 Jahren
    • Wenden Sie das Arzneimittel nicht bei Kindern unter 2 Jahren an.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel sollte über den kürzesten erforderlichen Zeitraum (nicht länger als 5 aufeinanderfolgende Tage) für die Behandlung der Symptome angewendet werden.
    • Eine wiederholte Anwendung sollte mit Vorsicht erfolgen, da eine langfristige Anwendung (auch mit kurzen Unterbrechungen/Pausen von einigen Tagen) oder eine übermäßige Anwendung zu chronischen Schwellungen und/oder Schwund der Bindehaut führen kann.
    • Langfristige Anwendung kann die Augenrötung verstärken.
    • Tritt binnen 2 Tagen keine Besserung ein, oder wenn die Augenreizung oder Rötung bestehen bleibt oder zunimmt, sollten Sie das Präparat nicht weiter anwenden und einen Arzt aufsuchen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Bei Anwendung im Auge sind Symptome einer Überdosierung unwahrscheinlich. Jedoch kann eine versehentliche Einnahme zu ernsthaften Nebenwirkungen oder Vergiftungen, insbesondere bei Kindern, führen.
    • Zu diesen schwerwiegenden Nebenwirkungen können unter anderem zählen:
      • kardiovaskuläre Instabilität (Herz-Kreislauf Probleme), Schläfrigkeit, Koma, Unterkühlung (Absinken der Körpertemperatur), Bradykardie (verlangsamter Herzschlag), Hypotonie (niedriger Blutdruck) oder Hypertonie (Bluthochdruck), schockartige Zustände, Atemstillstand, Kreislaufstörungen, Erbrechen, Sabbern und andere systemische Wirkungen wie Miosis (übermäßige Verengung der Pupille), Teilnahmslosigkeit (Energiemangel), Trockenheit der Schleimhäute und atypische Brustschmerzen, verstärkte Rötung der Augen- und Nasenschleimhäute.
    • Falls das Arzneimittel versehentlich geschluckt wurde oder Sie ein versehentliches Verschlucken bei Kindern vermuten, sollten Sie sofort einen Arzt oder Apotheker aufsuchen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Tetryzolinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei grünem Star (Engwinkelglaukom).
    • bei Kindern unter 2 Jahren.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • vermehrte Durchblutung (reaktive Hyperämie)
    • Brennen der Schleimhaut
    • Trockenheit der Schleimhaut
    • Augenreizung (Schmerzen, Stechen, Brennen)
    • Sehverschlechterung
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Pupillenerweiterung
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
    • Austrocknung der Bindehaut mit Verschluss des Tränenkanals nach langfristiger Anwendung von Tetryzolin
    • Tränende Augen nach langfristiger Anwendung von Tetryzolin
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Brennen im und um die Augen, Rötung, Reizung, Schwellungen, Schmerzen, Juckreiz
    • Verstärkter Tränenfluss
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Tetryzolin - okulär

  • Allgemein
    • Anwendung bei Kindern und bei höherer Dosierung nur unter ärztlicher Kontrolle
    • Patienten sollten bei längerer Anwendung überwacht werden
    • Tropfen dürfen nicht geschluckt werden
    • langfristige Anwendung oder Überdosierung von abschwellenden Ophthalmika kann deren Wirkung mindern (Missbrauch)
    • Augenpupillen können sich vorübergehend erweitern
  • Grenzen der Selbstmedikation
    • Anwendung nur bei leichteren Reizzuständen des Auges
    • Tropfen absetzen und Arzt aufsuchen
      • wenn binnen 48 Stunden keine Besserung eintritt
      • wenn die Augenreizung oder -rötung bestehen bleibt oder zunimmt
      • falls Augenschmerzen, Kopfschmerzen, Sehverlust, Sehstörungen (z.B. Flockensehen oder Sehen von Doppelbildern), starke akute oder einseitige Augenrötung oder Schmerzen bei Lichteinfall auftreten
    • keine Selbstmedikation bei
      • Augenreizungen oder -rötungen durch Infektionen
      • Fremdkörper
      • chemische Hornhautschädigungen
  • Systemische Reaktion/Überdosierung, v.a. bei Kindern
    • langfristige Anwendung und Überdosierung, vor allem bei Kindern, vermeiden
    • resorptive Überdosierungserscheinungen möglich, z. B. auch infolge Verschluckens
      • zentralnervöse Störungen im Vordergrund wie
        • Blutdruckanstieg
        • Rhythmusstörungen
        • Tachykardien
        • Tachyarrhythmien
        • reaktive Bradykardien
    • zur Vermeidung einer möglichen systemischen Resorption, besonders bei Kindern
      • nach der Applikation der Augentropfen 2 - 3 Minuten lang die Tränenkanäle mit den Fingern zuhalten
  • bei sog. trockenen Augen (Keratokonjunktivitis sicca) nicht anwenden
    • stattdessen Tränenersatzflüssigkeiten tropfen
  • Glaukom
    • bei Enwinkelglaukom
      • Anwendung kontraindiziert
    • bei anderen Glaukomformen
      • Anwendung nur mit besonderer Vorsicht und unter ärztlicher Kontrolle
  • ernste Augenerkrankungen
    • Patienten informieren, dass
      • Augenreizung oder Augenrötung häufig ein Zeichen für eine ernste Augenerkrankung ist und
      • der Augenarzt konsultiert werden sollte
    • Augenarzt sofort aufsuchen
      • wenn die Augenrötung akut oder einseitig auftritt
      • bei Augen- oder Kopfschmerzen
      • bei einer Sehverschlechterung
      • wenn fliegende Punkte vor den Augen auftreten
  • Kontaktlinsenträger
    • grundsätzlich dürfen bei der vorliegenden Augenerkrankung keine Kontaktlinsen getragen werden
    • bei gereizten Augen wäre grundsätzlich das Tragen einer Brillen vorteilhafter, da die Augen durch die Krankheitssymptome irritiert sind
    • wenn der Augenarzt in Ausnahmefällen das Tragen von Kontaktlinsen gestattet, ist Folgendes zu beachten
      • Kontaktlinsen vor dem Eintropfen herausnehmen
      • diese erst 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder einsetzen
      • wegen der Gefahr der Materialtrübung sollte eine direkte Berührung mit weichen Kontaktlinsen vermieden werden
  • Anwendung mit Vorsicht bei
    • Hyperthyreoidismus
    • Herzkrankheiten
    • Hypertension
    • Diabetes mellitus
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Wenn Sie an folgenden Krankheiten leiden, dürfen Sie vermutlich das Arzneimittel anwenden, müssen aber bitte vorher mit Ihrem Arzt sprechen:
      • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, Hypertonie, Phäochromozytom),
      • gutartiger Prostatavergrößerung,
      • Stoffwechselstörungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Zuckerkrankheit, Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs),
      • Rhinitis sicca (trockene Nasenschleimhaut durch chronische Entzündung),
      • Keratoconjunctivitis sicca (Trockenheit der Bindehaut und Hornhaut),
      • Glaukom (Augenerkrankung, bei der der Sehnerv, der das Auge mit dem Gehirn verbindet, geschädigt wird).
    • Wenn nach 48 Stunden keine Besserung eintritt oder wenn die Augenreizung oder -rötung bestehen bleibt oder zunimmt, oder wenn Augenschmerzen oder Sehstörungen auftreten, setzen Sie das Arzneimittel ab und wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    • Augenreizungen oder Augenrötungen aufgrund einer Infektion, eines Fremdkörpers im Auge oder chemischer Hornhautschädigungen sollten durch den Augenarzt behandelt werden.
    • Wenn Kopfschmerzen, Sehverlust oder Sehstörungen (z. B. Sehen von Doppelbildern oder fliegenden Punkten vor den Augen), starke akute oder einseitige Augenrötung oder Augenschmerzen bei Lichteinfall auftreten, sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden, da diese häufig ein Zeichen für ernste Augenerkrankungen sind, welche nicht durch dieses Arzneimittel behandelt werden können.
    • Achten Sie darauf, nicht mehr von diesem Arzneimittel anzuwenden als Sie sollten, und wenden Sie es nicht zu lange (d. h. nicht länger als 3 - 5 Tage hintereinander) an, da es Ihre Augenrötung oder Nasensymptome verschlimmern könnte.
    • Wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden, können sich vorübergehend die Augenpupillen erweitern.
    • Hinweise für Kontaktlinsenträger
      • Generell sollten Kontaktlinsen bei Augenkrankheiten nicht getragen werden. Nehmen Sie die Kontaktlinsen vor der Anwendung heraus und setzen Sie diese erst nach 15 Minuten wieder ein.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder unter 12 Jahren sollten bei der Anwendung des Arzneimittels von Erwachsenen beaufsichtigt werden.
    • Kinder ab 2 Jahren und unter 6 Jahren
      • Die Anwendung bei Kindern darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
    • Kinder unter 2 Jahren
      • Säuglinge und Kinder unter 2 Jahren dürfen nicht mit diesem Arzneimittel behandelt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nach Anwendung des Präparates kann es zu verschwommenem Sehen und einer Pupillenerweiterung kommen. In diesen Fällen sollten Sie nicht am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen bis das Sehvermögen wieder vollständig hergestellt ist.
  • Tetryzolin hydrochlorid (0.5 mg pro 1 Milliliter)
  • Tetryzolin (0.42 mg pro 1 Milliliter)
  • Ascorbinsäure
  • Borsäure
  • Dinatrium hydrogenphosphat
  • Glucose 1-Wasser
  • Glycerol
  • Glycin
  • Hypromellose
  • Kalium chlorid
  • Macrogol 400
  • Magnesium chlorid 6-Wasser
  • Natrium citrat
  • Natrium lactat Lösung
  • Polixetonium chlorid
  • Wasser, gereinigt
  • Gesamt Phosphat Ion (0.18 mg pro 1 Milliliter)
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Vor der Anwendung dieses Arzneimittels, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Das gilt insbesondere für Arzneimittel zur Anwendung am Auge.
    • Wenn Sie Antidepressiva, sogenannte MAO-Hemmer oder trizyklische Antidepressiva einnehmen, sollten Sie vermeiden dieses Präparat anzuwenden, da dies eine Blutdruckerhöhung verursachen kann.

Herstellerinformationen

Kenvue Germany GmbH

Website
https://www.kenvue.com

Weitere Herstellerinformationen

Johnson & Johnson Platz 2
41470 Neuss
Deutschland

Telefon +49 2131 5965 824
E-Mail consumer-de-at@kenvue.com

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