Eusovit forte 403mg
PZN: 08998239
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Weichkapseln
- Das Arzneimittel ist ein Vitamin-E-Präparat.
- Es wird zur Behandlung eines Vitamin-E-Mangels angewendet.
- Das Arzneimittel ist nicht geeignet zur Behandlung von Vitamin-E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten Aufnahme von Vitamin E aus dem Darm einhergehen. In diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen (Injektionslösungen) zur Verfügung.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wie und wie oft sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene:
- 1-mal täglich 1 Weichkapsel.
- Das entspricht 600 mg DL-alpha-Tocopherolacetat oder 403 mg RRR-alpha-Tocopheroläquivalent.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene:
- Wie lange dürfen Sie das Arzneimittel einnehmen?
- Die Dauer der Einnahme ist abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung. Fragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.
- Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten,
- benachrichtigen Sie bitte einen Arzt. Gefährliche Krankheitserscheinungen infolge einer Überdosierung (Hypervitaminosen) sind nicht bekannt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie danach nicht
- die doppelte Dosis ein. Fahren Sie mit der Einnahme so fort, wie von Ihrem Arzt verordnet oder in der Gebrauchsinformation beschrieben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie allergisch gegen alpha-Tocopherolacetat (Vitamin E) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Mögliche Nebenwirkungen
- Bei längerer Einnahme von Mengen über 600 mg alpha-Tocopherolacetat pro Tag kann es zu einer Senkung des Schilddrüsenhormonspiegels im Blut kommen.
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) treten bei großen Mengen im Bereich von 1200 mg alpha-Tocopherolacetat pro Tag (das entspricht 2 Weichkapseln) Magen-Darm-Beschwerden auf.
- Sojabohnenöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.
- Ponceau 4R (E 124) kann allergische Reaktionen hervorrufen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Tocopherol (Vitamin E) - peroral- Blutgerinnung, kombinierter Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel
- bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel Blutgerinnung sorgfältig überwachen, da es in einigen Fällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam
- Vitamin-K-Antagonisten
- Hemmung der Blutgerinnung durch Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden
- Blutgerinnung sorgfältig überwachen
- Eisenpräparate
- bei gleichzeitiger Gabe von Eisenpräparaten kann Wirkung von Vitamin E vermindert sein
- Vitamin E-Vorkommen und Bedarfsdeckung
- Vorkommen
- die reichsten Vitamin E-Quellen sind Getreidekeime und die meisten pflanzlichen Öle
- weitere Quellen sind Blattgemüse, tierische Organe, Milch und Butter
- die Einschätzung der Versorgung mit Vitamin E ist u.a. wegen der starken Variabilität des Vitamin E Gehaltes bei einem bestimmten Nahrungsmittel, durch bis zu fünffache jahreszeitliche Schwankungen in der Milch sowie durch Verluste durch Lagerung und den Kochprozess schwierig
- entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt für den gesunden Erwachsenen die wünschenswerte tägliche Zufuhrmenge an Vitamin E bei 12 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent
- Mehrbedarf
- Schwangerschaft und Stillzeit
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf
von 2 - 5 mg pro Tag
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf
- ferner steigt der Bedarf an Vitamin E mit der aufgenommenen Menge hochungesättigter Fettsäuren
- Mehrbedarf besteht zudem bei lang andauernder Anwendung bestimmter radikalbildender Arzneimittel (z.B. Chemotherapeutika) und bei speziellen Erkrankungen (z.B. A-beta- Lipoproteinämie)
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Vorkommen
- Mangelerscheinungen
- ein isolierter Vitamin E-Mangel beim Menschen ist selten, während für eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin E-Mangels ausreichend beschrieben sind
- der Normalwert im Blut liegt bei Erwachsenen etwa bei 9,5 mg/l, entsprechend 22 µmol/l
- Mangelzustand kann auf Defekten in der Resorption, des Metabolismus oder in erhöhtem Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung resultieren
- Mangelsituation tritt primär nicht als Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung auf, da eine ausgewogene Mischkost keinen Vitamin E-Mangel verursacht
- Mangelversorgung bei Menschen kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten
- nach Gastrektomie
- Sprue
- Enterokolitis
- chronischer Pankreatitis
- zystischer Fibrose
- Cholestase
- Kurzdarmsyndrom
- A-beta-Lipoproteinämie
- nach längerer parenteraler Ernährung
- Vitamin E-Mangel äußert sich speziell bei Frühgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B. im respiratorischen Distress-Syndrom, in retrolentaler Fibroplasie und hämolytischer Anämie
- bei manifestem Vitamin E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere eine spinocerebelläre Degeneration
- orale Vitamin E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
- in diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen zur Verfügung
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arneimittel einnehmen,
- wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen.
- wenn bei Ihnen gleichzeitig ein Vitamin-K-Mangel besteht. Bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel ist die Blutgerinnung sorgfältig zu überwachen, da es in Einzelfällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
- alpha-Tocopherol acetat (600 mg pro 1 Stück)
- alpha-Tocopherol (546.66 mg pro 1 Stück)
- RRR-alpha-Tocopherol Äquivalent (403 mg pro 1 Stück)
- Cochenillerot A
- Gelatine
- Glycerol 85%
- Sojabohnenöl
- Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen, so dass ihre Wirkung dann stärker oder schwächer ist als gewöhnlich. Bitte informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen
- Eisenhaltige Arzneimittel
- Die Wirkung kann vermindert sein, wenn Sie gleichzeitig ein eisenhaltiges Arzneimittel einnehmen. Nehmen Sie diese Arzneimittel deshalb mit einem zeitlichen Abstand von etwa 3 Stunden ein.
- Vitamin-K-Antagonisten
- Die Hemmung der Blutgerinnung durch Arzneistoffe aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden. Die Blutgerinnung ist daher sorgfältig zu überwachen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Herstellerinformationen
Strathmann GmbH & Co.KG
Website
https://www.strathmann.dermapharm.com
Weitere Herstellerinformationen
Langenhorner Chaussee 602
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