Laxbene junior 500 mg/ml Lösung z. Einnehmen - PZN 11729922

Laxbene junior 500 mg/ml Lösung z. Einnehmen

Recordati Pharma GmbH

PZN: 11729922

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Loesung zum Einnehmen

  • Dieses Arzneimittel gehört zur Arzneimittelgruppe der osmotisch wirkenden Abführmittel (Laxanzien). Osmotische Abführmittel erhöhen den Wassergehalt im Stuhl und erleichtern so den Stuhlgang.
  • Das Arzneimittel wird zur symptomatischen Behandlung von Verstopfung bei Kindern zwischen 6 Monaten und 8 Jahren angewendet. Es sollte nur im Rahmen einer Umstellung der Lebensführung und Ernährung angewendet werden.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Die maximale Behandlungsdauer einer Verstopfung bei Kindern beträgt 3 Monate.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • 6 Monate bis 1 Jahr: 8 ml pro Tag.
    • 1 Jahr bis 4 Jahre: 8 ml bis 16 ml pro Tag.
    • 4 Jahre bis 8 Jahre: 16 ml bis 32 ml pro Tag.
  • Bei einer Dosierung von 8 ml pro Tag soll die Behandlung morgens erfolgen, höhere Dosierungen werden auf eine Morgen- und Abenddosis aufgeteilt. Es wird empfohlen nach jeder Einnahme zusätzlich 125 ml einer Flüssigkeit (z. B. Wasser) zu trinken.
  • Die Tagesdosis sollte an den Behandlungserfolg angepasst werden.
  • Die Wirkung tritt innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme ein.
  • Es wird empfohlen, die Lösung zum Einnehmen mithilfe der im Umkarton beigepackten Dosierhilfe zu dosieren.
  • Nach der Behandlung kann die verbesserte Darmtätigkeit durch gesunde Lebensführung und ausgewogene Ernährung aufrechterhalten werden.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Bei Kindern darf die Behandlungsdauer 3 Monate nicht überschreiten, da zu länger als 3 Monate dauernden Behandlungen keine klinischen Daten vorliegen.
    • Die Dosis sollte schrittweise verringert werden. Falls es erneut zu Verstopfung kommt, ist die Behandlung wieder aufzunehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Es kann zu Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen kommen, diese klingen ab, wenn die Dosis reduziert oder die Behandlung vorübergehend abgesetzt wird.
    • Wenn es zu schweren Durchfällen oder Erbrechen kommt, suchen Sie sobald wie möglich einen Arzt auf. Möglicherweise ist eine Behandlung erforderlich, um einen Salzmangel (Elektrolytmangel) aufgrund des Flüssigkeitsverlusts zu verhindern.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Geben Sie nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Gabe vergessen haben.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Macrogol (Polyethylenglycol, PEG) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie an einer Darmerkrankung, insbesondere an einer Dickdarmerkrankung (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) leiden.
    • wenn Sie an Bauchschmerzen ungeklärter Ursache leiden.
    • wenn bei Ihnen ein Loch oder Riss (Perforation) im Magen-Darm-Trakt vorliegt oder die Gefahr eines Loches oder Risses (Perforation) in der Darmwand besteht.
    • wenn bei Ihnen ein Darmverschluss vorliegt oder Hinweise darauf bestehen.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen waren allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), mit Pruritus (juckender Ausschlag), Ausschlag, Gesichtsödem (Anschwellen des Gesichts), Quincke-Ödem (schnelles Anschwellen der tiefen Hautschichten), Urtikaria (Nesselsucht) und anaphylaktischem Schock. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist bei Erwachsenen sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000) und ist bei Kindern und Jugendlichen nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Wenn bei Ihnen eine der oben beschriebenen Nebenwirkungen auftritt, unterbrechen Sie bitte sofort die Behandlung mit diesem Arzneimittel und suchen sie unverzüglich einen Arzt auf.
  • Erwachsene:
    • Die bei Erwachsenen auftretenden Nebenwirkungen sind in der Regel leicht und vorübergehend und betreffen hauptsächlich den Magen-Darm-Trakt. Folgende Nebenwirkungen wurden beschrieben:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Bauchschmerzen
        • Blähbauch
        • Durchfall
        • Übelkeit
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Erbrechen
        • Stuhldrang
        • Unfreiwilliger Stuhlabgang (Stuhlinkontinenz)
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Elektrolytstörung (niedrige Konzentration von Natrium und Kalium im Blut: Hyponatriämie, Hypokaliämie)
        • Austrocknung (Dehydrierung) aufgrund von schwerem Durchfall, insbesondere bei älteren Patienten
        • Rötung
  • Die bei Kindern auftretenden Nebenwirkungen sind in der Regel leicht und vorübergehend und betreffen hauptsächlich den Magen-Darm-Trakt. Folgende Nebenwirkungen wurden beschrieben:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Bauchschmerzen
      • Durchfall (kann Wundsein im Afterbereich hervorrufen)
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Erbrechen
      • Blähungen
      • Übelkeit
  • Überdosierungen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen hervorrufen. Diese klingen in der Regel nach Reduktion der Dosis oder vorübergehendem Aussetzen der Behandlung ab.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Macrogol - intraoral

  • vor Beginn der Behandlung muss eine organische Erkrankung ausgeschlossen werden
  • nach 3-monatiger Behandlung sollte hinsichtlich der Obstipation eine ärztliche Kontrolluntersuchung durchgeführt werden
  • begleitende Maßnahmen
    • Behandlung der Obstipation mit einem Laxans sollte eine ergänzende Maßnahme zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung sein, wie z.B.
      • erhöhte Aufnahme von Flüssigkeit und Ballaststoffen
      • angemessene körperliche Aktivität und Wiederherstellung der Darmreflexe
  • Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt
    • Patienten, die zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt neigen (z.B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Herz-, Leber- oder Nierenfunktion, oder Patienten, die Diuretika einnehmen)
      • Anwendung von Macrogol sollte nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung und mit erhöhter Vorsicht erfolgen
      • bei diesen Patienten ist bei Auftreten von Durchfällen eine Kontrolle des Wasser- bzw. Elektrolythaushaltes angezeigt
    • beim Auftreten von Symptomen, die auf Veränderungen im Flüssigkeits-/Elektrolythaushalt hinweisen (z.B. Ödeme, Kurzatmigkeit, zunehmende Erschöpfung, Dehydratation, Herzversagen)
      • sollte Macrogol sofort abgesetzt, die Elektrolytwerte bestimmt und jede Anomalie in geeigneter Form behandelt werden
  • Überempfindlichkeit
    • sehr selten über Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Urtikaria, Ödeme) bei Anwendung von Macrogol- (Polyethylenglykol-) haltigen Arzneimitteln berichtet
    • Einzelfälle von anaphylaktischem Schock beobachtet
  • während der Behandlung mit Macrogol wird aufgrund des Wirkmechanismus empfohlen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen
  • Wechselwirkungen
    • Absorption anderer Arzneimittel kann vorübergehend reduziert werden, da Macrogol die gastrointestinale Transitrate steigert
    • Andickungsmittel
      • bei Patienten mit Schluckbeschwerden, bei denen Flüssigkeiten mit Andickungsmitteln versetzt werden, um deren Aufnahme zu erleichtern, sollten Interaktionen berücksichtigt werden
  • Kinder < 2 Jahre
    • Daten zur Wirksamkeit bei Kindern unter 2 Jahren liegen nur bei einer begrenzten Anzahl von Patienten vor
  • Die Behandlung einer Verstopfung mit einem Abführmittel sollte nur als Ergänzung zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung angewendet werden.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Wenn während der Behandlung Durchfall auftritt, besteht die Gefahr, dass bestimmte Salze im Blut abnehmen können (Störung des Elektrolythaushalts). Das Risiko ist höher bei älteren Personen, Personen mit Leber- oder Nierenproblemen und Personen, die Entwässerungstabletten (Diuretika) einnehmen. Wenn Sie zu diesen Personen gehören und bei Ihnen Durchfall auftritt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der Ihre Elektrolytwerte mit einem Bluttest kontrollieren wird.
  • Kinder
    • Bevor Sie dieses Arzneimittel bei Ihrem Kind anwenden, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, damit organische Ursachen der Verstopfung ausgeschlossen werden können. Nach dreimonatiger Behandlung sollte Ihr Kind zur Feststellung der Ursache der Verstopfung von Ihrem Arzt untersucht werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
  • Macrogol 4000 (500 mg pro 1 Milliliter)
  • Citronensäure, wasserfrei
  • Kalium sorbat
  • Natrium benzoat
  • Natrium citrat
  • Sucralose
  • Wasser, gereinigt
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Präparat kann die Aufnahme anderer Arzneimittel verzögern, die dadurch weniger wirksam oder sogar unwirksam werden können. Insbesondere davon betroffen sind Arzneimittel mit einer engen therapeutischen Breite (z. B. Antiepileptika, Digoxin und immunsupprimierende Mittel). Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Herstellerinformationen

MERCKLE Recordati GmbH

Website
https://www.recordati.de

Weitere Herstellerinformationen

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