OPTOVIT select 1000 I.E.
PZN: 03646659
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Kapseln
- Dieses Arzneimittel ist ein Vitaminpräparat.
- Es wird angewendet zur Behandlung eines Vitamin-E-Mangels.
- Es ist nicht geeignet zur Behandlung von Vitamin-E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten Aufnahme von Vitamin E aus dem Darm einhergehen. In diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen (Injektionslösungen) zur Verfügung.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Erwachsene nehmen täglich 1 Weichkapsel ein (entsprechend 671,37mg RRR-a-Tocopherol).
- Die Dauer der Einnahme ist abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung. Fragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Einnahme ist abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung. Fragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt!
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Gefährliche Krankheitserscheinungen infolge einer Überdosierung (Hypervitaminose) sind nicht bekannt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Fahren Sie mit der Anwendung fort, so wie es in der Dosierungsanleitung beschrieben ist.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegenüber Vitamin E oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Häufigkeitsangaben von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
- Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Bei längerer Einnahme von Dosen über 400 mg RRR-a-Tocopherol pro Tag (entsprechend einer Weichkapsel) kann es zu einer Senkung des Schilddrüsenhormonspiegels im Blut kommen.
- Sehr selten treten bei hohen Dosen im Bereich von 800 mg RRR-a-Tocopherol pro Tag (entsprechend zwei Weichkapseln) Magen-Darmbeschwerden auf.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Tocopherol (Vitamin E) - peroral- Blutgerinnung, kombinierter Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel
- bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel Blutgerinnung sorgfältig überwachen, da es in einigen Fällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam
- Vitamin-K-Antagonisten
- Hemmung der Blutgerinnung durch Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden
- Blutgerinnung sorgfältig überwachen
- Eisenpräparate
- bei gleichzeitiger Gabe von Eisenpräparaten kann Wirkung von Vitamin E vermindert sein
- Vitamin E-Vorkommen und Bedarfsdeckung
- Vorkommen
- die reichsten Vitamin E-Quellen sind Getreidekeime und die meisten pflanzlichen Öle
- weitere Quellen sind Blattgemüse, tierische Organe, Milch und Butter
- die Einschätzung der Versorgung mit Vitamin E ist u.a. wegen der starken Variabilität des Vitamin E Gehaltes bei einem bestimmten Nahrungsmittel, durch bis zu fünffache jahreszeitliche Schwankungen in der Milch sowie durch Verluste durch Lagerung und den Kochprozess schwierig
- entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt für den gesunden Erwachsenen die wünschenswerte tägliche Zufuhrmenge an Vitamin E bei 12 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent
- Mehrbedarf
- Schwangerschaft und Stillzeit
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf
von 2 - 5 mg pro Tag
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf
- ferner steigt der Bedarf an Vitamin E mit der aufgenommenen Menge hochungesättigter Fettsäuren
- Mehrbedarf besteht zudem bei lang andauernder Anwendung bestimmter radikalbildender Arzneimittel (z.B. Chemotherapeutika) und bei speziellen Erkrankungen (z.B. A-beta- Lipoproteinämie)
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Vorkommen
- Mangelerscheinungen
- ein isolierter Vitamin E-Mangel beim Menschen ist selten, während für eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin E-Mangels ausreichend beschrieben sind
- der Normalwert im Blut liegt bei Erwachsenen etwa bei 9,5 mg/l, entsprechend 22 µmol/l
- Mangelzustand kann auf Defekten in der Resorption, des Metabolismus oder in erhöhtem Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung resultieren
- Mangelsituation tritt primär nicht als Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung auf, da eine ausgewogene Mischkost keinen Vitamin E-Mangel verursacht
- Mangelversorgung bei Menschen kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten
- nach Gastrektomie
- Sprue
- Enterokolitis
- chronischer Pankreatitis
- zystischer Fibrose
- Cholestase
- Kurzdarmsyndrom
- A-beta-Lipoproteinämie
- nach längerer parenteraler Ernährung
- Vitamin E-Mangel äußert sich speziell bei Frühgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B. im respiratorischen Distress-Syndrom, in retrolentaler Fibroplasie und hämolytischer Anämie
- bei manifestem Vitamin E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere eine spinocerebelläre Degeneration
- orale Vitamin E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
- in diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen zur Verfügung
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.
- wenn bei Ihnen gleichzeitig ein Vitamin K-Mangel besteht. Bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin E- und Vitamin K-Mangel ist die Blutgerinnung sorgfältig zu überwachen, da es in Einzelfällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
- RRR-alpha-Tocopherol (1000 IE pro 1 Stück)
- RRR-alpha-Tocopherol Äquivalent (671.37 mg pro 1 Stück)
- Gelatine
- Glycerol
- Sojaöl, raffiniert
- Sorbitol
- Wasser, gereinigt
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Die Wirkung dieses Arzneimittels wird wie folgt beeinflusst:
- Die Wirkung kann bei gleichzeitiger Gabe von eisenhaltigen Arzneimitteln vermindert werden.
- Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung beeinflusst werden:
- Die Hemmung der Blutgerinnung durch Arzneistoffe aus der Gruppe der Vitamin K Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden. Die Blutgerinnung ist daher sorgfältig zu überwachen.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
- Die Wirkung dieses Arzneimittels wird wie folgt beeinflusst:
Herstellerinformationen
HERMES ARZNEIMITTEL GmbH
Website
https://www.hermes-arzneimittel.com
Weitere Herstellerinformationen
Georg-Kalb-Straße 5 – 8
82049 Pullach i. Isartal
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Telefon +49 89 / 79 102 – 0
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