magnerot 1000 Injekt
PZN: 02606942
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Ampullen
- Dieses Arzneimittel ist ein Mineralstoff-/Magnesium-Präparat.
- Anwendungsgebiet:
- Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit ist und eine orale Therapie nicht möglich ist.
- Das Arzneimittel sollte immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt angewendet werden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
- Empfohlene Dosierung:
- Die Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad des Magnesiumdefizits bzw. nach der Höhe des Bedarfs.
- 1 Ampulle in 1 bis 2-tägigem Abstand.
- Dauer der Anwendung
- Die Injektion einer Ampulle sollte in 1- bis 2-tägigem Abstand wiederholt werden.
- Wenn eine größere Menge angewendet wurde
- Als Gegenmaßnahme bei Überdosierungserscheinungen (Blutdruckabfall, Atemstörungen) empfiehlt sich eine sofortige intravenöse Calciumgabe.
- Wenn die Anwendung vergessen wurde
- Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde.
- Wenn die Anwendung abgebrochen wird
- Ein Abbruch der Behandlung sollte nur durch Zustimmung des Arztes erfolgen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Magnesium-D-gluconat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei Muskelschwäche (Myasthenia gravis),
- bei verlangsamter Schlagfolge des Herzen (ausgeprägte Bradykardie),
- bei Veranlagung zu Nierensteinen (Magnesium-Calcium-Ammoniumphosphat-Steindiathese),
- bei Störungen der Erregungsleitung am Herzen (z. B. AV-Block),
- bei schweren Nierenfunktionsstörungen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Mögliche Nebenwirkungen:
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Bei hoher Dosierung kann es zu verlangsamter Schlagfolge des Herzens (Bradykardie), Blutdrucksenkung, Überleitungsstörungen und peripheren Gefäßerweiterungen kommen. Eine zu schnelle Injektion kann vorübergehend Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Wärmegefühl, Schwindel, Kribbeln, Schwitzen und Unruhezustände hervorrufen.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumgluconat - invasiv- Magnesiummangel
- zur Ermittlung eines Magnesiummangels fehlen einfach zu ermittelnde und aussagekräftige klinisch-chemische Parameter
- Unterschreiten des Normbereichs der Serum- Magnesium-Konzentration lässt zwar den Schluss auf einen schweren Magnesiummangel zu;
- umgekehrt ist bei normalem Serum-Mg-Spiegel ein Magnesiummangel leichteren oder mittleren Ausmaßes nicht auszuschließen, da Plasma- und Intrazellulärkonzentrationen nicht zwangsläufig korrelieren
- daher steht die symptomatische Diagnose im Vordergrund
- Vorsichtsmaßnahmen bei hochdosierter Magenesium-Therapie erforderlich; folgendes gilt es zu prüfen:
- Patellarsehnenreflexe:
- sie müssen erhalten sein
- sind sie nicht mehr auslösbar: Reduzierung der Dosis
- Atemfrequenz:
- soll 16 Atemzüge/Min. nicht unterschreiten
- Urinausscheidung:
- soll 25 ml pro Stunde betragen
- ist sie geringer, besteht die Gefahr der Hypermagnesiämie
- Antidot:
- als Antidot müssen Calciumgluconat 10%ig iv bereitgehalten werden
- sollte bei lebensbedrohlichen Zuständen das Antidot nicht ausreichend sein, sind intensivmedizinische Maßnahmen zu ergreifen
- Patellarsehnenreflexe:
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Präparat anwenden.
- Auf Magnesiummangel zurückgeführte Krankheiten können auch andere Ursachen haben. Falls die Einnahme keine Wirkung zeigt, sollten Sie bei Beschwerden Ihren Arzt aufsuchen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
- D-Gluconsäure, Magnesiumsalz-x-Wasser (1083.65 mg pro 10 Milliliter)
- Magnesium Ion (2.4 mmol pro 10 Milliliter)
- D-Gluconsäure, Magnesiumsalz (1000 mg pro 10 Milliliter)
- Magnesium Ion (58.3 mg pro 10 Milliliter)
- Salzsäure, konzentriert
- Wasser, für Injektionszwecke
- Bei Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
- Bei gleichzeitiger intravenöser Gabe von Calciumsalzen ist die Magnesiumwirkung vermindert. Muskelrelaxantien vom Curaretyp verstärken die Magnesiumwirkung an der motorischen Endplatte. Die gleichzeitige Gabe von Aminoglykosidantibiotika sollte vermieden werden.
- Die Injektionen sollten nicht gleichzeitig mit Barbituraten, Narkotika oder Hypnotika wegen des Risikos einer Atemdepression gegeben werden.
- Das Arzneimittel sollte nicht mit calcium- oder phosphathaltigen Injektionslösungen gemischt werden, da es zu Ausfällungen und Wechselwirkungen kommen kann.
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
- Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Es sind keine Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Herstellerinformationen
Wörwag Pharma GmbH & Co.KG
Website
https://www.woerwagpharma.com
Weitere Herstellerinformationen
Flugfeld-Allee 24
71034 Böblingen
Deutschland
Telefon +49 7031 6204-620
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