Lactulose AIWA 670 mg/ml Lösung zum Einnehmen - PZN 13165300

Lactulose AIWA 670 mg/ml Lösung zum Einnehmen

T & D Pharma GmbH

PZN: 13165300

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Loesung zum Einnehmen

  • Das Arzneimittel enthält ein Laxans (Abführmittel) namens Lactulose. Sie zieht Wasser in den Darm und macht den Stuhl dadurch weicher, so dass dieser den Darm leichter passieren kann. Es wird nicht in Ihrem Körper aufgenommen.
  • Das Präparat wird verwendet:
    • zur Behandlung der Symptome von Verstopfung
    • zur Behandlung einer speziellen Lebererkrankung (portokavale Enzephalopathie)
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie Ihre Dosen täglich zur selben Zeit. Die Dosis kann einmal täglich gegeben werden, beispielsweise zum Frühstück, oder aufgeteilt in bis zu drei Dosen pro Tag verabreicht werden.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Bei Verstopfung:
      • Anfangsdosis
        • Erwachsene: 15 - 45 ml
          • entsprechend 10 - 30 g Lactulose
      • Erhaltdosis
        • Erwachsene: 15 - 30 ml
          • entsprechend 10 - 20 g Lactulose
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Jugendliche über 14 Jahre
        • Anfangsdosis: 15 - 45 ml
          • entsprechend 10 - 30 g Lactulose
        • Erhaltdosis: 15 - 30 ml
          • entsprechend 10 - 20 g Lactulose
      • Kinder (7 - 14 Jahre)
        • Anfangsdosis: 15 ml
          • entsprechend 10 g Lactulose
        • Erhaltdosis: 10 - 15 ml
          • entsprechend 7 - 10 g Lactulose
      • Kinder (1 - 6 Jahre)
        • Anfangsdosis: 5 - 10 ml
          • entsprechend 3 - 7 g Lactulose
      • Neugeborene
        • Anfangsdosis: bis zu 5 ml
          • entsprechend bis zu 3 g Lactulose
  • Danach kann die Dosis individuell reduziert werden.
  • Die tägliche Dosis sollte in einer Portion zum Frühstück eingenommen werden. Es kann 2 - 3 Tage dauern, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt, da Lactulose erst im Dickdarm abgebaut wird.
  • Bei Portokavaler Enzephalopathie (Störung der Hirnfunktion infolge einer Lebererkrankung)
    • Zu Beginn der Behandlung 30 - 50 ml 3 Mal täglich (entsprechend 60 - 100 g Lactulose).
    • Die Dosis ist so anzupassen, dass 2 - 3 weiche Stühle pro Tag erreicht werden. Der pH-Wert der Stühle sollte zwischen 5,0 und 5,5 liegen.
    • Bei älteren Patienten sowie Patienten mit Nieren oder Leberinsuffizienz liegen keine speziellen Dosierempfehlungen vor.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren sind nicht belegt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Im Fall einer Überdosis kann es zu Durchfall und Bauchschmerzen kommen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, wenn Sie mehr als die vorgesehene Dosis Lactulose genommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis von Lactulose vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis einfach zur üblichen Zeit. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Die gewünschte Wirkung des Arzneimittels kann dann nicht erzielt werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Lactulose oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie unter
      • Galactosämie leiden (ein schwerer genetischer Defekt, bei dem Galactose nicht verdaut werden kann)
      • akuter entzündlicher Darmerkrankung (wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa), Obstruktionen in Ihrem Darm (abgesehen von normaler Verstopfung), Perforationen oder Risiko von Perforationen im Magen-Darm-Trakt oder unter Bauchschmerzen ungeklärter Ursache leiden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Folgende Nebenwirkungen sind bei Lactulose bekannt:
    • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):
      • Blähungen, insbesondere während der ersten Behandlungstage. Üblicherweise gibt sich dies nach einigen Tagen
      • Wenn eine höhere als die empfohlene Dosis verwendet wird, kann es zu Bauchschmerzenkommen. In einem solchen Fall sollte die Dosis verringert werden.
    • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Wenn eine höhere als die empfohlene Dosis verwendet wird, kann es zu Durchfall (kann gelegentlich einen gestörten Elektrolythaushalt beinhalten) kommen. In einem solchen Fall sollte die Dosis verringert werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Lactulose - peroral

  • Arzt konsultieren
    • bei schmerzhaften abdominalen Symptomen unbestimmter Ursache vor Beginn der Behandlung
      • um nicht-diagnostizierte Darmperforation, Ileus oder nicht-diagnostizierte Erkrankungen/Beschwerden, die zu diesen führen können, auszuschließen
    • wenn nach mehreren Tagen kein (ausreichender) therapeutischer Effekt eingetreten ist
      • Dosierung / andere Maßnahmen überdenken
  • während einer Therapie mit Laxantien sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme (1,5 - 2 Liter, entsprechend 6 - 8 Gläser pro Tag) geachtet werden
  • Lactulose sollte nicht angewendet werden bei
    • akut-entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen
    • Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes
  • Patienten mit den seltenen erblichen Erkrankungen Galactose- oder Fructoseintoleranz, Lactasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen
  • Patienten mit Lactoseintoleranz
    • Lactulose nur mit Vorsicht verabreichen
  • Patienten mit Diabetes mellitus
    • normalerweise bei Verstopfung angewendete Dosis sollte kein Problem darstellen
    • zur Behandlung der portokavalen Enzephalopathie empfohlenen höheren Dosierungen müssen jedoch möglicherweise berücksichtigt werden
    • entsprechende BE bei Patienten mit Diabetes mellitus berücksichtigen s. jeweilige Produktinformation
  • Patienten mit gastrokardialem Synrom (Roemheld-Syndrom)
    • Einnahme nur nach Rücksprache mit Arzt
    • wenn nach Einnahme Symptome wie Meteorismus oder Blähungen auftreten
      • Dosis reduzieren oder Behandlung abbrechen
  • Patienten mit portokavaler Enzephalopathie
    • gleichzeitige Anwendung anderer Laxanzien vermeiden, da dadurch Dosis der einzelnen Medikamente nicht angepasst werden kann
    • zudem berücksichtigen, dass sich ein Elektrolytungleichgewicht, vorwiegend Hypokaliämie, einstellen kann, welches Enzephalopathie verschlimmern kann
  • Langzeitanwendung und Missbrauch
    • Langzeitanwendung unangepasster Dosen und Missbrauch können zu Diarrhoe und Störungen des Elektrolythaushaltes führen
    • bei älteren Patienten oder Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand bei denen Lactulose über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten verabreicht wurde
      • periodische Kontrolle der Elektrolyte
  • Defäkationsreflex
    • kann während Behandlung gestört sein / sich verändern
  • Kinder und Jugendliche
    • Anwendung von Laxantien bei Kindern und Jugendlichen sollte die Ausnahme bleiben und medizinisch überwacht werden
    • bei Verabreichung an Säuglinge und Kleinkinder mit autosomal-rezessiv vererbter Fructoseintoleranz ist Vorsicht geboten
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lactulose einnehmen.
    • Wenn Sie am gastrokardialen Syndrom (Roemheld-Syndrom) leiden, informieren Sie Ihren behandelnden Arzt vor der Einnahme von Lactulose.
    • Wenn Sie nach der Anwendung an Symptomen wie Meteorismus oder einem Gefühl des Aufgeblähtseins leiden, unterbrechen Sie die Behandlung und konsultieren Sie Ihren Arzt. Der Arzt wird in diesen Fällen die Behandlung sorgfältig überwachen.
    • Langfristige Anwendung unangepasster Dosen (die zu mehr als 2 - 3 weichen Stühlen pro Tag führen) oder Missbrauch können zu Durchfall und Störungen des Elektrolythaushalts führen. Wenn Sie ein älterer Patient oder ein Patient mit schlechtem Allgemeinzustand sind und Lactulose über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten nehmen, wird Ihr Arzt Ihre Blutelektrolyte regelmäßig untersuchen.
    • Patienten mit portokavaler Enzephalopathie sollten die gleichzeitige Anwendung anderer Laxanzien vermeiden, weil die Medikamentendosis so nicht individuell eingestellt werden kann. Bitte verwenden Sie Lactulose nicht länger als zwei Wochen ohne ärztlichen Rat.
    • Lactulose kann durch den Syntheseweg Spuren von Zuckern enthalten. Wenn Ihnen der Arzt mitgeteilt hat, dass Sie eine Intoleranz gegenüber einigen Zuckern haben, dann sollten Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels ärztlichen Rat einholen.
    • Sie sollten während der Behandlung mit Laxanzien ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen (ungefähr 2 Liter / Tag, entsprechend 6 - 8 Gläsern).
    • Kinder
      • Das Arzneimittel sollte Kleinkindern und Neugeborenen normalerweise nicht verabreicht werden, da es die normalen Reflexe der Darmentleerung stören kann.
      • Der Arzt kann unter speziellen Bedingungen einem Kind, Kleinkind oder Neugeborenen Lactulose verschreiben. Der Arzt wird in diesen Fällen die Behandlung sorgfältig überwachen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Lactulose hat keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
  • Lactulose Sirup
  • Lactulose (670 mg pro 1 Milliliter)
  • Gesamt Kohlenhydrate (0.014 BE pro 1 Milliliter)
  • Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimitteln eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Lactulose kann den durch andere Arzneimittel (z. B. Thiazide, Steroide und Amphothericin B) herbeigeführten Kaliumverlust erhöhen. Infolge des Kaliummangels kann sich bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden die Wirkung der Glykoside verstärken.
    • Bei höheren Dosen kommt es zu einem Absinken des pH-Werts im Dickdarm. Daher kann es zur Inaktivierung von Arzneimitteln kommen, die pH-abhängig im Dickdarm freigesetzt werden (z. B. 5-ASA).
  • Einnahme mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Lactulose kann mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden. Es bestehen keine Einschränkungen, was Sie essen oder trinken dürfen.

Herstellerinformationen

T & D Pharma GmbH

Website
https://www.td-pharma.de

Weitere Herstellerinformationen

Lemgoer Str. 16
32689 Kalletal
Deutschland

Telefon +49 5264 655999-0
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