Allegra Allergietabletten Kinder 10 mg Schmelztabl - PZN 18878884

Allegra Allergietabletten Kinder 10 mg Schmelztabl

A. Nattermann & Cie GmbH

PZN: 18878884

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Schmelztabletten

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Bilastin, ein Antihistaminikum.
  • Die Tabletten werden angewendet, um die Beschwerden von Heuschnupfen (Niesen, juckende, laufende, verstopfte Nase und rote und tränende Augen) sowie anderer Formen allergischer Rhinitis zu lindern. Sie können auch angewendet werden, um juckende Hautausschläge (Nesselsucht oder Urtikaria) zu behandeln.
  • Die Tabletten sind zur Anwendung bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 20 kg bestimmt.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 20 kg beträgt einmal täglich 1 Schmelztablette (10 mg Bilastin).
  • Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern unter 6 Jahren oder Kindern mit einem Körpergewicht unter 20 kg, da keine ausreichenden Daten zur Verfügung stehen.
  • Für Erwachsene einschließlich älterer Menschen und Jugendliche ab 12 Jahren ist die empfohlene Dosis 20 mg Bilastin einmal täglich. Für diese Patientengruppe sind andere Arzneimittel mit 20 mg Bilastin verfügbar.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Da die Behandlungsdauer von der Erkrankung Ihres Kindes abhängt, wird Ihr Arzt festlegen, wie lange Ihr Kind die Tabletten einnehmen soll.

 

  • Wenn Ihr Kind eine größere Menge eingenommen hat, als vorgesehen
    • Wenn Ihr Kind oder eine andere Person zu viel von diesem Arzneimittel eingenommen hat, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Denken Sie bitte daran, die Arzneimittelpackung oder diese Gebrauchsinformation mitzunehmen.

 

  • Wenn die Einnahme vergessen wurde
    • Geben Sie nicht die doppelte Menge, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde.
    • Wenn Sie vergessen haben, Ihrem Kind die tägliche Dosis rechtzeitig zu geben, geben Sie sie am selben Tag, sobald Sie sich daran erinnern. Am nächsten Tag sollten Sie die tägliche Dosis wieder zu der Zeit geben, die Ihr Arzt festgelegt hat.

 

  • Wenn die Einnahme abgebrochen wird
    • Üblicherweise wird es keine Nachwirkungen haben, wenn die Behandlung abgebrochen wird.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Ihr Kind allergisch gegen Bilastin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn bei Ihrem Kind Symptome einer allergischen Reaktion auftreten, welche Atembeschwerden, Schwindel/Benommenheit, Kollaps oder Bewusstlosigkeit, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens und/oder Schwellung und Rötung der Haut umfassen können, müssen Sie die Gabe des Arzneimittels beenden und umgehend einen Arzt aufsuchen.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen:
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Rhinitis (Nasenentzündung)
      • allergische Konjunktivitis (Augenreizung)
      • Kopfschmerzen
      • Bauchschmerzen (Schmerzen im Bauch/Oberbauch)
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Augenreizung
      • Schwindel
      • Verlust des Bewusstseins
      • Durchfall
      • Übelkeit
      • Lippenschwellung
      • Ekzem
      • Nesselsucht (Urtikaria)
      • Ermüdung
  • Weitere Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen und Jugendlichen auftreten können und die für Kinder nicht ausgeschlossen werden können:
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Schläfrigkeit
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Anormale EKG- Veränderungen
      • Abweichungen bei Blutuntersuchungen (Leber- oder Nierenfunktionswerte, Blutfette)
      • gesteigerter Appetit
      • unregelmäßiger Herzschlag
      • Gewichtszunahme
      • Angst
      • Trockene Nase
      • Gastritis (eine Entzündung der Magenwand)
      • Vertigo (ein Schwindel- oder Drehgefühl)
      • Schwächegefühl
      • Durst
      • Dyspnoe (Schwierigkeiten beim Atmen)
      • trockener Mund
      • Verdauungsstörungen
      • Juckreiz
      • Fieberbläschen (oraler Herpes)
      • Fieber
      • Tinnitus (klingelnde Ohrgeräusche)
      • Schlafprobleme
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • Herzrasen (Tachykardie)
      • Erbrechen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Bilastin - intraoral

  • Kinder
    • Wirksamkeit und Sicherheit von Bilastin bei Kindern unter 2 Jahren nicht erwiesen
    • geringe klinische Erfahrungen bei Kindern zwischen 2-5 Jahren
      • Bilastin in diesen Altersgruppen nicht anwenden
  • Patienten mit moderater oder schwerer Niereninsuffizienz
    • gleichzeitige Gabe von Bilastin und P-Glykoprotein-Inhibitoren wie z. B. Ketoconazol, Erythromycin, Ciclosporin, Ritonavir oder Diltiazem kann die Plasmakonzentration von Bilastin und somit das Risiko von Nebenwirkungen durch Bilastin erhöhen
      • gleichzeitige Gabe von Bilastin und P-Glykoprotein-Inhibitoren bei Patienten mit einer moderaten oder schweren Niereninsuffizienz vermeiden
  • QT-Verlängerung
    • bei Patienten, die Bilastin anwenden, wurden Fälle von QT-Verlängerung im Elektrokardiogramm gemeldet
    • von Arzneimitteln, die eine QT-/QTc-Verlängerung verursachen, wird vermutet, dass sie das Risiko für Torsade de pointes erhöhen
    • es ist daher Vorsicht erforderlich, wenn Bilastin an Patienten verabreicht wird, bei denen ein erhöhtes Risiko für eine QT-/QTc-Verlängerung besteht
    • dazu zählen Patienten mit
      • (einer Vorgeschichte von) Herzrhythmusstörungen
      • Patienten mit Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Hypocalcämie
      • bekannter Verlängerung des QT-Intervalls oder bedeutsamer Bradykardie
      • Patienten, die gleichzeitig andere Arzneimittel anwenden, die mit QT-/QTc-Verlängerung verbunden sind
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor die Tabletten eingenommen werden, wenn Ihr Kind an einer mittelschweren bis schweren Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion leidet oder zusätzlich weitere Arzneimittel einnimmt.
    • Kinder
      • Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern unter 6 Jahren oder Kindern mit einem Körpergewicht unter 20 kg, da keine ausreichenden Daten zur Verfügung stehen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurde gezeigt, dass 20 mg Bilastin bei Erwachsenen keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben. Jedoch kann die Reaktion jedes einzelnen Patienten auf das Arzneimittel unterschiedlich sein.
    • Daher sollten Sie prüfen, wie Ihr Kind auf dieses Arzneimittel reagiert, bevor Sie Ihr Kind Fahrrad oder ein anderes Fahrzeug fahren oder Maschinen bedienen lassen.
  • Bilastin (10 mg pro 1 Stück)
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Erdbeer Aroma
  • Maltodextrin
  • Propylenglycol
  • Arabisches Gummi
  • Magnesium stearat
  • Mannitol
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Simaldrat
  • Sucralose
  • Gesamt Natrium Ion (1 mmol pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt, andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Es gibt einige Arzneimittel, die nicht gemeinsam angewendet werden dürfen und solche, die eine Anpassung der Dosierungen erfordern, wenn sie zusammen angewendet werden.
    • Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind eines der folgenden Arzneimittel zusätzlich zu diesem Präparat anwendet oder erhält:
      • Ketoconazol (ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
      • Erythromycin (ein Antibiotikum)
      • Diltiazem (zur Behandlung von Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich - Angina pectoris)
      • Ciclosporin (zur Verringerung der Aktivität Ihres Immunsystems, um Transplantatabstoßungen zu vermeiden oder die Ausprägung von Autoimmun- und allergischen Erkrankungen wie Psoriasis, atopischer Dermatitis oder rheumatoider Arthritis zu verringern)
      • Ritonavir (zur Behandlung von AIDS)
      • Rifampicin (ein Antibiotikum)
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Diese Schmelztabletten sollten nicht zusammen mit Nahrungsmitteln oder mit Grapefruit-Saft oder anderen Fruchtsäften eingenommen werden, weil dadurch die Wirkung von Bilastin verringert wird. Um dies zu vermeiden, können Sie
      • nach der Gabe der Schmelztablette eine Stunde warten, bevor Ihr Kind Nahrungsmittel oder Fruchtsäfte zu sich nimmt, oder
      • wenn Ihr Kind bereits Essen oder Fruchtsäfte zu sich genommen hat, zwei Stunden warten, bevor Sie die Schmelztablette geben.

Herstellerinformationen

A. Nattermann & Cie GmbH

Website
https://www.sanofi.de

Weitere Herstellerinformationen

Brüningstr. 50
65926 Frankfurt am Main
Deutschland

Telefon +49 69 867906010
E-Mail kundenservice-selbstmedikation@sanofi.com

Impressum
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