VITAMIN B1 HEVERT - PZN 03919956

VITAMIN B1 HEVERT

Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG

PZN: 03919956

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Ampullen

  • Das Arzneimittel ist ein Vitamin B1-Präparat
  • Anwendungsgebiete
    • Zur Anfangsbehandlung schwerer Formen der Wernicke-Enzephalopathie (eine durch Vitamin B1-Mangel bedingte Erkrankung des Gehirns) und der Beriberi (Vitamin B1-Mangelkrankheit).
  • Die Gabe von Vitamin B1 ist nur in der Anfangsbehandlung schwerer Formen der Wernicke-Enzephalopathie und der Beriberi indiziert.
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat.
    • Zur anfänglichen Vitamin B1-Therapie bei Wernicke-Enzephalopathie wird bis zu 3-mal täglich 1 Ampulle (entsprechend 200 mg Thiaminchloridhydrochlorid) injiziert.
    • Zur anfänglichen Vitamin B1-Therapie bei Beriberi wird täglich 1/2 bis 1 Ampulle entsprechend 100 - 200 mg Thiaminchloridhydrochlorid injiziert. Die Anwendung sollte vor Kohlenhydrat-Einnahme erfolgen. Unmittelbar vor Behandlungsbeginn sollte der Thiamin-Blutspiegel bestimmt werden.
    • Zur Weiterbehandlung nach Abklingen der akuten Beschwerden stehen Präparate mit einer niedrigeren Wirkstoffdosierung zur Verfügung.
  • Kinder und Jugendliche
    • Für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegen keine Anwendungserfahrungen vor. Daher wird die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.
  • Ältere Patienten
    • Eine Dosisanpassung bei älteren Patienten ist nicht erforderlich.
  • Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion
    • Eine Dosisanpassung bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist nicht erforderlich.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach dem Verlauf der Erkrankung.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Die Anwendung von Vitamin B1 wird unterbrochen. Andere Maßnahmen sind im Allgemeinen nicht notwendig. Bei extremen Überdosierungen von mehr als 10 g sind Curare-ähnliche Nervenlähmungen beobachtet worden.
    • Körperliche Beschwerden müssen nach den momentanen medizinischen Erfordernissen ärztlich behandelt werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • bei Verdacht auf Überempfindlichkeit gegen Vitamin B1.
  • Es kann zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen (Kopfschmerzen, Erregbarkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Zittern, Herzrasen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen).
  • Nach einer Vitamin B1-Injektion können anaphylaktische Reaktionen mit Schock, Atemnot, Exanthem, Juckreiz und Bauchschmerzen auftreten.
  • Nach rascher Infusion wurden Blutdrucksenkung und Angioödeme beobachtet.
  • Die Häufigkeit der genannten Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Thiamin (Vitamin B1) - invasiv

  • vor allem zu Beginn der Behandlung sollte sehr langsam injiziert bzw. infundiert werden
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
    • parenteral verabreichtes Vitamin B1 (Thiamin) kann Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwerwiegender anaphylaktischer Reaktionen hervorrufen
    • Vitamin B1 sollte nur angewendet werden, wenn in der Erkennung und Behandlung anaphylaktischer Reaktionen geschulte Fachkräfte mit entsprechender Ausrüstung unverzüglich verfügbar sind
    • anaphylaktische Schockzustände nach parenteraler Gabe sind sehr selten, aber möglich
    • wenn während der Anwendung Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, muss die Anwendung sofort gestoppt werden
  • Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Was sollten Sie vor der Anwendung beachten?
      • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schockzuständen nach einer Vitamin B1-Injektion sind sehr selten, aber möglich. Bei Luftnot, Herzrasen, Auftreten von Quaddeln oder Kreislaufkollaps ist sofort ein Arzt zu verständigen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bisher liegen keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Verkehrsfähigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor. Entsprechende Untersuchungen wurden mit dem Arzneimittel nicht durchgeführt.
  • Thiamin hydrochlorid (200 mg pro 2 Milliliter)
  • Thiamin (157 mg pro 2 Milliliter)
  • Natrium hydroxid
  • Wasser, für Injektionszwecke
  • Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 2 Milliliter)
  • Gesamt Natrium Ion
  • Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Vitamin B1 verliert bei gleichzeitiger Gabe des Krebsmittels (Zytostatikum) 5-Fluoruracil seine Wirkung.
    • Bei Langzeitbehandlung mit dem Entwässerungsmittel Furosemid kann ein Vitamin B1-Mangel entstehen, weil vermehrt Vitamin B1 mit dem Urin ausgeschieden wird.
    • Chemische Unverträglichkeiten (Inkompatibilitäten)
      • Vitamin B1 kann durch sulfithaltige Infusionslösungen vollständig abgebaut werden. Licht, Wärme und Oxidationsmittel können Thiaminchloridhydrochloridlösungen inaktivieren.

Herstellerinformationen

Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG

Website
https://www.hevert.de

Weitere Herstellerinformationen

In der Weiherwiese 1
55569 Nußbaum
Deutschland

Telefon +49 6751 910-0
E-Mail info@hevert.de