Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod
Dr. August Wolff GmbH & Co.KG Arzneimittel
PZN: 16930882
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Vaginalsuppositorien
- Die Vaginal-Ovula sind desinfizierende Vaginalzäpfchen (Lokalantiseptikum).
- Sie werden bei spezifischen und unspezifischen Infektionen der Scheide und bei Scheideninfektionen durch Trichomonas vaginalis und Candida albicans angewendet.
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Bei dem Arzneimittel handelt es sich um Vaginalzäpfchen.
- Führen Sie 1-mal täglich jeweils 1 Vaginalzäpfchen möglichst tief in die Scheide ein.
- Falls notwendig, vor allem bei Candida albicans- Infektion, können Sie auch 2 Vaginalzäpfchen täglich, eines morgens und eines Abends, anwenden.
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Behandlung hängt von der Besserung Ihrer Beschwerden ab. Sie soll aber nicht mehr als 10 Tage betragen.
- Sollte jedoch innerhalb von 10 Tagen keine Besserung der Symptome eintreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten
- Sollten Sie nach Anwendung einer größeren Menge Symptome wie z. B. Pulsbeschleunigung, Herzrhythmusstörungen, innere Unruhe, niedriger Blutdruck, Atemnot, Störungen beim Wasserlassen, Störung der Nierenfunktion bemerken, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung bei der nächsten Anwendung mit der üblichen Menge fort.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Besprechen Sie die weitere Vorgehensweise mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da der Behandlungserfolg sonst möglicherweise gefährdet ist.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- wenn Sie allergisch gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie schwanger sind oder stillen
- wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben
- 1 bis 2 Wochen vor einer Radioiodbehandlung
- wenn sie unter einer chronischen in Schüben verlaufenden Hautentzündung mit Ausbildung gruppenförmig angeordneter Blasen (Dermatitis herpetiformis Duhring) leiden
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
- Vorübergehend Schmerzen, Brennen und Wärmeempfinden im Bereich offener Wunden; Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut; kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen, Brennen o. ä. äußern können.
- Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
- Nach Anwendung größerer Mengen von Povidon-Iod-haltigen Arzneimitteln: (zusätzliche) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen, Beeinträchtigung der Nierenfunktion, Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose).
- Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)
- Akute allergische Allgemeinreaktionen mit Blutdruckabfall und/oder Atemnot (anaphylaktische Reaktionen); rasche Schwellung von Haut, Schleimhaut und darunterliegenden Geweben (Angioödem); bei Patientinnen mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte: Schilddrüsenüberfunktion (Iod-induzierte Hyperthyreose), zum Teil mit Symptomen wie z. B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe.
- Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Povidon-Iod - urogenital- das Arzneimittel darf nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden bei:
- akuten und abgeklungenen Schilddrüsenerkrankungen
- in diesen Fällen insbesondere eine wiederholte Anwendung vermeiden
- Kropf, funktionellen Autonomien der Schilddrüse
- in diesen Fällen insbesondere eine wiederholte Anwendung vermeiden
- akuten und abgeklungenen Schilddrüsenerkrankungen
- Resorption, Kontrolle der Schilddrüsenfunktion
- mit der Resorption größerer Mengen Iod ist am ehesten bei geschädigter Schleimhaut und / oder bei wiederholter Anwendung zu rechnen
- deshalbb während und 6 - 12 Wochen nach der Behandlung Kontrolle der Schilddrüsenfunktion der Patientin erforderlich
- nach Resorption größerer Mengen von Povidon-Iod (z.B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen und renaler Insuffizienz sowie von schwerer metabolischer Azidose beschrieben worden
- mit der Resorption größerer Mengen Iod ist am ehesten bei geschädigter Schleimhaut und / oder bei wiederholter Anwendung zu rechnen
- bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimiattels und Latexprodukten (z. B. Kondome, Diaphragmen) kann es zu einer Verminderung der Funktionsfähigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit dieser Produkte für die Dauer der Anwendung kommen
- Wäscheverschmutzung
- durch den Wirkstoff Iod kann das Präparat braune Flecken in Textilien verursachen
- deshalb sollte während der Anwendung eine Slip-Einlage getragen werden
- tritt dennoch eine Wäscheverschmutzung ein, so lässt sich diese normalerweise mit warmem Wasser und Seife wieder entfernen
- zur Entfernung hartnäckiger Flecken eignen sich Salmiakgeist (Ammoniak) oder Fixiersalz-Lösung (Natriumthiosulfat) unter Beachtung der Anwendungshinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Vaginal-Ovula anwenden.
- Das Präparat sollte nur nach Anweisung durch den Arzt angewendet werden, wenn Sie:
- eine Schilddrüsenerkrankung haben oder hatten
- einen Kropf haben oder unter sogenannten funktionellen Autonomien der Schilddrüse leiden.
- In diesen Fällen sollte insbesondere eine wiederholte Anwendung des Arzneimittels vermieden werden.
- Bei wiederholter Anwendung, insbesondere auf geschädigter Schleimhaut, sollten Sie Ihre Schilddrüsenfunktion während und 6 bis 12 Wochen nach der Behandlung vom Arzt kontrollieren lassen.
- Bei gleichzeitiger Anwendung der Vaginal-Ovula und Latexprodukten (z. B. Kondome, Diaphragmen) kann es zu einer Verminderung der Funktionsfähigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit dieser Produkte für die Dauer der Anwendung der Vaginal-Ovula kommen.
- Kinder und Jugendliche
- Das Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nach seinen Anweisungen angewendet werden. Vor Eintritt der ersten Regelblutung sollten die Vaginal-Ovula nicht angewendet werden.
- Povidon iod (200 mg pro 1 Stück)
- Iod (20 mg pro 1 Stück)
- Hartfett
- Natrium acetat
- Silicium dioxid, hochdispers
- Triglyceride, mittelkettig
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.
- Das Iod in dem Präparat reagiert mit Quecksilberverbindungen zu stark ätzendem und giftigem Quecksilber-Iodid. Daher darf Povidon-Iod nicht gleichzeitig oder unmittelbar nach quecksilberhaltigen Arzneimitteln, auch homöopathischen Arzneimitteln, angewendet werden.
- Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Iod können verschiedene Diagnostika sogenannte falsch positive Ergebnisse liefern. Vor Laboruntersuchungen sollten Sie Ihren Arzt darauf hinweisen, dass Sie das Arzneimittel anwenden.
- Sogenannte szintigraphische Schilddrüsenuntersuchungen, die während einer Behandlung mit den Vaginal-Ovula durchgeführt werden, können durch das in den Vaginalzäpfchen enthaltene Povidon-Iod beeinflusst werden. In solchen Fällen sollte bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms eine Wartezeit von mindestens 1 bis 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit dem Präparat eingehalten werden.
- Es ist zu erwarten, dass der Povidon-Iod- Komplex in den Vaginal-Ovula mit Eiweiß (z. B. in Blut- und Eiterbestandteilen) und bestimmten anderen organischen Verbindungen (z. B. ungesättigten Fettsäuren als Bestandteil von Cremes und Zäpfchen) reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden könnte.
Herstellerinformationen
Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel
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