GESUNDFORM Vitamin E 400mg
PROVITA Apoth.Market.u.Handels GmbH
PZN: 02236008
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Kapseln
- Das Arzneimittel ist ein Vitaminpräparat zur Behandlung eines Vitamin E Mangels.
- Es ist nicht geeignet zur Behandlung von Vitamin-E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten Aufnahme von Vitamin E aus dem Darm einhergehen. In diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen (Injektionslösungen) zur Verfügung.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene
- Erwachsene nehmen täglich 1 Weichkapsel (entsprechend ca. 400 mg RRR-alpha Tocopherol).
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
- Für Kinder stehen Präparate mit einem niedrigeren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
- Überschreiten Sie die vorgegebene Dosis nicht.
- Erwachsene
- Dauer der Einnahme
- Die Dauer der Einnahme ist abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung.
- Fragen sie hierzu bitte Ihren Arzt!
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Gefährliche Krankheitserscheinungen infolge einer Überdosierung (Hypervitaminose) sind nicht bekannt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Einnahme fort, so wie es von Ihrem Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben ist.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen RRR-alpha-Tocopherol (Vitamin E) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zu Grunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Mögliche Nebenwirkungen:
- Bei längerer Einnahme von Dosen über 400 mg alpha-Tocopherol pro Tag (entsprechend 1 - 2 Kapseln) kann es zu einer Senkung des Schilddrüsenhormonspiegels im Blut kommen.
- Sehr selten treten bei hohen Dosen in einem Bereich von 800 mg RRR-alpha-Tocopherol (entsprechend 2 Kapseln) Magen- und Darmbeschwerden auf.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Tocopherol (Vitamin E) - peroral- Blutgerinnung, kombinierter Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel
- bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel Blutgerinnung sorgfältig überwachen, da es in einigen Fällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam
- Vitamin-K-Antagonisten
- Hemmung der Blutgerinnung durch Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden
- Blutgerinnung sorgfältig überwachen
- Eisenpräparate
- bei gleichzeitiger Gabe von Eisenpräparaten kann Wirkung von Vitamin E vermindert sein
- Vitamin E-Vorkommen und Bedarfsdeckung
- Vorkommen
- die reichsten Vitamin E-Quellen sind Getreidekeime und die meisten pflanzlichen Öle
- weitere Quellen sind Blattgemüse, tierische Organe, Milch und Butter
- die Einschätzung der Versorgung mit Vitamin E ist u.a. wegen der starken Variabilität des Vitamin E Gehaltes bei einem bestimmten Nahrungsmittel, durch bis zu fünffache jahreszeitliche Schwankungen in der Milch sowie durch Verluste durch Lagerung und den Kochprozess schwierig
- entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt für den gesunden Erwachsenen die wünschenswerte tägliche Zufuhrmenge an Vitamin E bei 12 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent
- Mehrbedarf
- Schwangerschaft und Stillzeit
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf
von 2 - 5 mg pro Tag
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf
- ferner steigt der Bedarf an Vitamin E mit der aufgenommenen Menge hochungesättigter Fettsäuren
- Mehrbedarf besteht zudem bei lang andauernder Anwendung bestimmter radikalbildender Arzneimittel (z.B. Chemotherapeutika) und bei speziellen Erkrankungen (z.B. A-beta- Lipoproteinämie)
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Vorkommen
- Mangelerscheinungen
- ein isolierter Vitamin E-Mangel beim Menschen ist selten, während für eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin E-Mangels ausreichend beschrieben sind
- der Normalwert im Blut liegt bei Erwachsenen etwa bei 9,5 mg/l, entsprechend 22 µmol/l
- Mangelzustand kann auf Defekten in der Resorption, des Metabolismus oder in erhöhtem Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung resultieren
- Mangelsituation tritt primär nicht als Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung auf, da eine ausgewogene Mischkost keinen Vitamin E-Mangel verursacht
- Mangelversorgung bei Menschen kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten
- nach Gastrektomie
- Sprue
- Enterokolitis
- chronischer Pankreatitis
- zystischer Fibrose
- Cholestase
- Kurzdarmsyndrom
- A-beta-Lipoproteinämie
- nach längerer parenteraler Ernährung
- Vitamin E-Mangel äußert sich speziell bei Frühgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B. im respiratorischen Distress-Syndrom, in retrolentaler Fibroplasie und hämolytischer Anämie
- bei manifestem Vitamin E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere eine spinocerebelläre Degeneration
- orale Vitamin E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
- in diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen zur Verfügung
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen.
- wenn bei Ihnen gleichzeitig ein Vitamin K-Mangel besteht. Bei durch Malabsorption bedingtem, kombiniertem Vitamin E- und Vitamin K-Mangel ist die Blutgerinnung sorgfältig zu überwachen, da es in Einzelfällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
- RRR-alpha-Tocopherol (402.68 mg pro 1 Stück)
- RRR-alpha-Tocopherol Äquivalent (402.68 mg pro 1 Stück)
- Pflanzenöl Destillat (600 mg pro 1 Stück)
- Gelatine
- Glycerol
- Öle, pflanzlich
- Sojabohnenöl
- Wasser, gereinigt
- Wechselwirkungen
- Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen, so dass Ihre Wirkung dann stärker oder schwächer ist als gewöhnlich.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.
- Eisenhaltige Arzneimittel:
- Die Wirkung des Präparates kann bei gleichzeitiger Einnahme von eisenhaltigen Arzneimitteln vermindert werden. Nehmen Sie diese Arzneimittel deshalb mit einem zeitlichen Abstand von etwa 3 Stunden ein.
- Vitamin-K-Antagonisten:
- Die Hemmung der Blutgerinnung durch Arzneistoffe aus der Gruppe der Vitamin K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden. Die Blutgerinnung ist daher sorgfältig zu überwachen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
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