Vitamin E Hevert 200 IE - PZN 15865390

Vitamin E Hevert 200 IE

Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG

PZN: 15865390

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Weichkapseln

  • Anwendungsgebiete
    • Behandlung eines Vitamin E-Mangels.
      • Das Präparat ist nicht geeignet zur Behandlung von Vitamin E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten Aufnahme von Vitamin E aus dem Darm einhergehen. In diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen (Spritzen) zur Verfügung.
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Präparat nicht anders verordnet hat.
  • Erwachsene nehmen täglich 1 bis 2 Weichkapseln (entsprechend 200 bis 400 mg alpha-Tocopherolacetat).
  • Für Kinder stehen Präparate mit einem niedrigeren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
  • Die Dauer der Einnahme ist abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung. Fragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt!

 

  • Einnahme einer zu großen Menge
    • Gefährliche Krankheitserscheinungen bei Überdosierung sind nicht bekannt.

 

  • Einnahme einer zu geringen Menge bzw. Einnahme wurde vergessen
    • Fahren Sie mit der Anwendung fort, so wie es in der Dosierungsanleitung beschrieben ist.
  • Wann dürfen Sie das Präparat nicht einnehmen?
    • Es darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber einem der Bestandteile des Präparats sind.
  • Sehr selten treten bei hohen Dosen in einem Bereich von 1200 mg alpha-Tocopherolacetat (entsprechend 6 Weichkapseln) Magen- und Darmbeschwerden auf.
  • Bei längerer Einnahme von Dosen über 600 mg alpha-Tocopherolacetat (entsprechend 3 Weichkapseln) kann es zu einer Senkung des Schilddrüsenhormonspiegels im Blut kommen.
  • Die sonstigen Bestandteile können sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Tocopherol (Vitamin E) - peroral

  • Blutgerinnung, kombinierter Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel
    • bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel Blutgerinnung sorgfältig überwachen, da es in einigen Fällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam
    • Vitamin-K-Antagonisten
      • Hemmung der Blutgerinnung durch Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden
      • Blutgerinnung sorgfältig überwachen
  • Eisenpräparate
    • bei gleichzeitiger Gabe von Eisenpräparaten kann Wirkung von Vitamin E vermindert sein
  • Vitamin E-Vorkommen und Bedarfsdeckung
    • Vorkommen
      • die reichsten Vitamin E-Quellen sind Getreidekeime und die meisten pflanzlichen Öle
      • weitere Quellen sind Blattgemüse, tierische Organe, Milch und Butter
    • die Einschätzung der Versorgung mit Vitamin E ist u.a. wegen der starken Variabilität des Vitamin E Gehaltes bei einem bestimmten Nahrungsmittel, durch bis zu fünffache jahreszeitliche Schwankungen in der Milch sowie durch Verluste durch Lagerung und den Kochprozess schwierig
    • entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt für den gesunden Erwachsenen die wünschenswerte tägliche Zufuhrmenge an Vitamin E bei 12 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent
    • Mehrbedarf
      • Schwangerschaft und Stillzeit
        • in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarf
          von 2 - 5 mg pro Tag
      • ferner steigt der Bedarf an Vitamin E mit der aufgenommenen Menge hochungesättigter Fettsäuren
      • Mehrbedarf besteht zudem bei lang andauernder Anwendung bestimmter radikalbildender Arzneimittel (z.B. Chemotherapeutika) und bei speziellen Erkrankungen (z.B. A-beta- Lipoproteinämie)
  • Mangelerscheinungen
    • ein isolierter Vitamin E-Mangel beim Menschen ist selten, während für eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin E-Mangels ausreichend beschrieben sind
    • der Normalwert im Blut liegt bei Erwachsenen etwa bei 9,5 mg/l, entsprechend 22 µmol/l
    • Mangelzustand kann auf Defekten in der Resorption, des Metabolismus oder in erhöhtem Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung resultieren
    • Mangelsituation tritt primär nicht als Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung auf, da eine ausgewogene Mischkost keinen Vitamin E-Mangel verursacht
    • Mangelversorgung bei Menschen kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten
      • nach Gastrektomie
      • Sprue
      • Enterokolitis
      • chronischer Pankreatitis
      • zystischer Fibrose
      • Cholestase
      • Kurzdarmsyndrom
      • A-beta-Lipoproteinämie
      • nach längerer parenteraler Ernährung
    • Vitamin E-Mangel äußert sich speziell bei Frühgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B. im respiratorischen Distress-Syndrom, in retrolentaler Fibroplasie und hämolytischer Anämie
    • bei manifestem Vitamin E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere eine spinocerebelläre Degeneration
  • orale Vitamin E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen
    • fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
      • in diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen zur Verfügung
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • alpha-Tocopherol acetat (200 mg pro 1 Stück)
  • RRR-alpha-Tocopherol Äquivalent (134 mg pro 1 Stück)
  • Gelatine (vom Rind)
  • Glycerol
  • Sojaöl, raffiniert
  • Sorbitol
  • Wasser, gereinigt
  • Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
    • Die Wirkung des Präparats kann bei gleichzeitiger Gabe von eisenhaltigen Arzneimitteln vermindert werden.
    • Bei einem gleichzeitig bestehenden Vitamin E- und Vitamin K-Mangel, der durch eine ungenügende Aufnahme im Darm bedingt ist, sowie bei Gabe von Arzneimitteln mit einer gegen Vitamin K gerichteten Wirkung (z. B. Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen), ist die Blutgerinnung sorgfältig zu überwachen, da es in Einzelfällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Herstellerinformationen

Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG

Website
https://www.hevert.de

Weitere Herstellerinformationen

In der Weiherwiese 1
55569 Nußbaum
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E-Mail info@hevert.de