Darmspülpulver Bernburg 110g

Serumwerk Bernburg AG

PZN: 00857002

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Pulver

  • Stoff- oder Indikationsgruppe oder Wirkungsweise
    • Das in Wasser gelöste Pulver dient der Reinigung des Darms.
  • Anwendungsgebiete
    • Zur Darmspülung vor diagnostischen Untersuchungen, z.B. Spiegelung des Dickdarms, und vor operativen Eingriffen am Darm.
  • Wenden Sie das Darmspülpulver immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, liegt die zur Darmreinigung benötigte Spülmenge in der Regel zwischen 3 und 5 Litern. Darmspülpulver muss so lange aufgenommen werden, bis sich klare Flüssigkeit aus dem Darm zu entleeren beginnt.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Darmspüllösung sollten Sie so lange zu sich nehmen, bis sich klare Flüssigkeit aus dem Darm zu entleeren beginnt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Bei Überdosierungen ist mit schweren Durchfällen, Entgleisungen im Wasser- und Elektrolyt- sowie Säure- und Basenhaushalt zu rechnen. Ihr Arzt muss dann die Konzentrationen der Elektrolyte im Blut und den pH Wert des Blutes kontrollieren und unter Umständen entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

 

  • Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig Darmspülpulver eingenommen haben?
    • Wenn Sie die Darmspülung mit Darmspülpulver nicht bis zum Austritt von klarer Flüssigkeit aus dem Darm fortführen, wird keine ausreichende Reinigung des Darms erreicht. Dies kann die Durchführung diagnostischer Maßnahmen erschweren bzw. bei chirurgischen Eingriffen zu Komplikationen führen (unter Umständen Entzündungen und Eiteransammlungen im Bauchraum, Bruch der Operationsnaht etc.).

 

  • Was müssen Sie noch beachten?
    • Der Lösung dürfen Sie keine weiteren Stoffe, insbesondere keinen Zucker zur Geschmacksverbesserung zusetzen, da dies eine Veränderung der Osmolalität oder der Elektrolytzusammensetzung zur Folge haben kann oder es zur Entwicklung von explosiven Gasgemischen im Darm beim Abbau der zugefügten Zusätze durch Darmbakterien kommen kann.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Präparat darf nicht angewendet werden
    • bei Patienten mit Darmverschluss oder Verdacht auf Darmverschluss, Verengungen oder Durchbrüchen im Magen-Darm-Bereich oder Gefahr von Durchbrüchen im Magen-Darm Bereich, mit akuten Magen-Darm-Geschwüren, Entleerungsstörungen des Magens, toxischer Entzündung des Dickdarms (toxische Kolitis) und krankhaft erweitertem Dickdarm (toxisches Megakolon).
    • Patienten mit gestörtem Schluck- und Würgereflex sowie bewusstseinsgestörten Patienten sollte Darmspülpulver nicht verabreicht werden.
    • Nicht bei Patienten mit Herz- und Niereninsuffizienz (Herzmuskelschwäche und eingeschränkter Nierenfunktion) und Lebererkrankungen anwenden, da bei diesen Patientengruppen die Sicherheit der Anwendung nicht ausreichend belegt ist.
    • Kinder:
      • Zur Anwendung bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Das Darmspülpulver sollte deshalb bei Kindern nicht angewendet werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann die Darmspüllösung Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei allen auftreten müssen:
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt.
      • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
      • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Häufig werden Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen beobachtet.
    • Selten kommt es zu Erbrechen, Magenkrämpfen und einer Reizung des Darmausgangs. Diese Erscheinungen sind zum größten Teil auf das Trinken der relativ großen Flüssigkeitsmenge innerhalb kurzer Zeit zurückzuführen.
    • Auch über ein allgemeines Unwohlsein und Schlaflosigkeit wurde berichtet.
    • Sehr selten (in Einzelfällen) wurden unter der Gabe polyethylenglykolhaltiger Spüllösungen Herzrhythmusstörungen (unregelmäßiger Herzschlag), Tachykardien (Herzrasen) und ein Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge) beobachtet. Bei entsprechenden Risikopatienten sollte deshalb eine engmaschige Überwachung des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushaltes durchgeführt werden. Bei einzelnen Patienten kam es zu einem Abfall der Serumcalciumwerte. In einzelnen Fällen wurden allergische Reaktionen oder schwere allergische Reaktionen beobachtet. Diese können sich beispielsweise durch folgende Symptome äußern: Hautausschlag oder Juckreiz, Nasenschleimhautabsonderungen (Rhinorrhoe), Schwellungen des Gesichtes, der Knöchel oder anderer Körperteile, Herzklopfen, Kurzatmigkeit. Sollten Sie von diesen Symptomen betroffen sein, nehmen Sie das Präparat nicht länger ein und suchen Sie Ihren Arzt auf. Die Häufigkeit allergischer Reaktionen kann basierend auf der aktuellen Datenlage nicht abgeschätzt werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • Ischämische Kolitis
    • bei Patienten, die zur Darmvorbereitung mit Macrogol behandelt wurden, nach der Markteinführung Fälle von ischämischer Kolitis, einschl. schwerwiegender Fälle, berichtet
    • Macrogol bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für ischämische Kolitis oder bei gleichzeitiger Anwendung stimulierender Abführmittel (wie z. B. Bisacodyl oder Natriumpicosulfat) vorsichtig anwenden
    • Patienten, die mit plötzlichen Abdominalschmerzen, rektalen Blutungen oder anderen Symptomen einer ischämischen Kolitis vorstellig werden, unverzüglich untersuchen
  • Patienten mit Refluxösophagitis oder Vorbestehen kardialer Arrhythmien, vermutetem oder bekanntem S-A-Block oder Sick-Sinus-Syndrom: Verabreichung der Darmspülpulver unter ärztlicher Aufsicht
  • Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Ausnahme: hochfloride Stadien und toxisches Megacolon)
    • Anwendung möglich
    • Anwendung jedoch mit Vorsicht, möglichst unter ärztlicher Aufsicht
  • Hinweise zum Gehalt an Na/K: s. Fachinformation
  • auf Grund des Gehaltes an Kaliumchlorid besteht die Gefahr einer Hyperkaliämie mit Magenbeschwerden und Diarrhöe
  • der gebrauchsfertigen Lösung von Darmspülpulver dürfen keine anderen Lösungen oder Zusätze (insbesondere Aromastoffe) hinzugefügt werden, da dies eine Veränderung der Osmolalität oder der Elektrolytzusammensetzung zur Folge haben kann oder es zur Entwicklung von explosiven Gasgemischen im Darm bei der Verstoffwechselung der Zusätze kommen kann
  • bei allen Patienten, vor allem aber älteren Patienten, sollte die Herz-, Lungen- und Nierenfunktion kontrolliert werden
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Präparat einnehmen. Wenn bei Ihnen während der Einnahme des Präparates zur Darmvorbereitung plötzliche Bauchschmerzen oder rektale Blutungen auftreten, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung.
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:
    • Dieses Arzneimittel enthält u. a. Natriumchlorid und Natriumcitrat. Bei Personen mit einer natriumarmen (kochsalzarmen) Diät ist der Natriumgehalt des Arzneimittels zu beachten (siehe auch Dosierungsanleitung). Auf Grund des Gehaltes an Kaliumchlorid besteht die Gefahr einer Hyperkaliämie mit Magenbeschwerden und Durchfall (Diarrhöe).
    • Der gebrauchsfertigen Lösung von Darmspülpulver dürfen keine anderen Lösungen oder Zusätze (insbesondere Aromastoffe) hinzugefügt werden, da dies eine Veränderung der Osmolalität oder der Elektrolytzusammensetzung zur Folge haben kann oder es zur Entwicklung von explosiven Gasgemischen im Darm bei der Verstoffwechselung der Zusätze kommen kann. Bei allen Patienten, vor allem aber bei älteren Patienten, sollte die Herz-, Lungen- und Nierenfunktion kontrolliert werden.
    • Wann dürfen Sie das Darmspülpulver erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden?
      • Falls Sie wissen, dass bei Ihnen eine Refluxkrankheit (Refluxösophagitis) oder bestimmte Herzrhythmusstörungen (S-A-Block oder Sick-Sinus-Syndrom) vorliegen, oder Sie an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden, sollten Sie vor Einnahme von Darmspülpulver Rücksprache mit Ihrem Arzt nehmen.
  • Kinder
    • Zur Anwendung bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Das Präparat sollte deshalb bei Kindern nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Kalium chlorid (400 mg pro 110 Gramm)
  • Kalium Ion (5.37 mmol pro 110 Gramm)
  • Chlorid Ion (5.37 mmol pro 110 Gramm)
  • Macrogol 4000 (103.78 g pro 110 Gramm)
  • Macrogol 4000 (25 mmol pro 110 Gramm)
  • Natrium chlorid (2.6 g pro 110 Gramm)
  • Natrium Ion (0.04 mol pro 110 Gramm)
  • Chlorid Ion (0.04 mol pro 110 Gramm)
  • Natrium citrat 2-Wasser (3 g pro 110 Gramm)
  • Natrium Ion (0.03 mol pro 110 Gramm)
  • Citrat Ion (0.01 mol pro 110 Gramm)
  • Grapefruit Aroma
  • Gesamt Chlorid Ion (50 mmol pro 110 Gramm)
  • Gesamt Citrat Ion (10 mmol pro 110 Gramm)
  • Gesamt Kalium Ion (5 mmol pro 110 Gramm)
  • Gesamt Natrium Ion (75 mmol pro 110 Gramm)
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Ca. eine Stunde vor, während und bis zu eine Stunde nach der Zufuhr der Darmspüllösung sollten auf oralem Weg (über den Mund) keine Arzneimittel eingenommen werden, da diese aus dem Magen-Darm-Trakt ausgeschwemmt werden können und vom Körper dann nur vermindert aufgenommen werden.
    • Es bestehen Unverträglichkeiten mit Acetylsalicylsäure, Aminophenazon, Sulfonamiden, Phenobarbital, Theophyllinderivaten.
  • Bei Anwendung von Darmspülpulver zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Sie dürfen 3 - 4 Stunden vor der Darmspülung und nach erfolgter Darmreinigung keine feste Nahrung zu sich nehmen, allenfalls klare Flüssigkeit.

Herstellerinformationen

SERUMWERK BERNBURG AG

Website
https://www.serumwerk.de

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Hallesche Landstraße 105 b
06406 Bernburg
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