NiQuitin Mini 4mg
PZN: 07319414
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Dosierung
- Behandlung der Tabakabhängigkeit
- Erwachsene
- Dosierung von den Rauchgewohnheiten des einzelnen Rauchers abhängig
- Dosierstärke (4 mg Nicotin / Tag) geeignet für Raucher, die > 20 Zigaretten / Tag rauchen
- Anwendungshäufigkeit
- immer, wenn Drang zum Rauchen besteht
- i. d. Regel 8 - 12 Lutschtabletten / Tag
- max. Tagesdosis: 15 Lutschtabletten
- Anwendungsdauer
- bis zu 6 Wochen (Durchbrechen der Rauchgewohnheit)
- anschließend schrittweise Reduktion
- bei nur noch 1 - 2 Lutschtabletten / Tag: Anwendung beenden
- bei Anwendung > 9 Monate: zusätzlich Hilfe und Rat beim Arzt suchen
- nach der Behandlung / zur Rückfallprophylaxe
- 1 Lutschtablette sobald starkes Verlangen nach einer Zigarette besteht
- Kinder und Jugendliche
- Jugendliche (12 - 17 Jahre): nur nach ärztlicher Anweisung
- Kinder < 12 Jahre
- fehlende Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit
- kontraindiziert
- Nichtraucher
- kontraindiziert
- Erwachsene
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Nicotin - intraoral- abhängige Raucher unmittelbar nach einem Myokardinfarkt, mit instabiler oder sich verschlechternder Angina pectoris (einschließlich Prinzmetal-Angina-Syndrom), mit schweren Herzrhythmusstörungen, mit unkontrollierten Herzrhythmusstörungen, bei vor kurzem aufgetretenem Schlaganfall und/oder unkontrollierter Hypertonie
- sollten dazu angehalten werden das Rauchen ohne medikamentöse Unterstützung zu beenden (z.B. mit Hilfe einer Beratung)
- falls dies nicht gelingt, kann die Anwendung des Arzneimittels erwogen werden
- Anwendung nur unter strenger ärztlicher Überwachung, Daten zur Sicherheit bei dieser Patientengruppe limitiert
- Patienten mit Hypertonie, stabiler Angina pectoris, zerebrovaskulären Erkrankungen, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Hyperthyreose, Phäochromozytom, schweren Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
- Anwendung mit Vorsicht, Patienten sollen Arzt konsultieren
- sollten dazu angehalten werden das Rauchen ohne medikamentöse Unterstützung zu beenden (z.B. mit Hilfe einer Beratung)
- Diabetes mellitus
- wenn eine Nicotinersatztherapie eingeleitet und das Rauchen aufgegeben wird, sollten Patienten mit Diabetes mellitus dazu angehalten werden, ihren Blutzuckerspiegel häufiger als üblich zu kontrollieren, da eine Reduktion der durch Nicotin induzierten Katecholaminfreisetzung den Kohlehydratstoffwechsel beeinflussen kann
- Personen mit aktiver Oesophagitis, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Gastritis oder Ulcus pepticum
- geschlucktes Nicotin kann Symptome verschlimmern
- Allergische Reaktionen
- Disposition zu Angioödem und Urtikaria
- Gefahr bei Kleinkindern
- Nicotindosen, die von erwachsenen Rauchern während der Behandlung vertragen werden, können bei Kleinkindern schwere Vergiftungssymptome hervorrufen und letale Folgen haben
- Nicotinhaltige Präparate müssen so aufbewahrt werden, dass Kinder nicht mit ihnen spielen oder sie einnehmen können
- bei Patienten mit den folgenden Krankheiten sollte eine Risiko-Nutzen-Abwägung durch medizinisches Personal erfolgen
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Einschränkung der Leberfunktion und/oder schwerer Einschränkung der Nierenfunktion ist Vorsicht geboten, da die Ausscheidung von Nicotin oder seiner Metabolite vermindert sein kann, sodass es verstärkt zu Nebenwirkungen kommen kann
- Phäochromozytom und unkontrollierter Hyperthyreoidismus
- bei Patienten mit unkontrolliertem Hyperthyreoidismus oder Phäochromozytom ist Vorsicht geboten, da Nicotin zur Freisetzung von Katecholaminen führt
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Nicotin kann die Beschwerden von Patienten verstärken, die an Ösophagitis, Gastritis oder peptischen Geschwüren leiden
- Nicotinersatzpräparate sollten bei diesen Erkrankungen mit Vorsicht angewendet werden
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- Übertragung der Abhängigkeit auf das Ersatzmittel
- übertragene Abhängigkeit kann auftreten, ist aber weniger schädlich und leichter zu durchbrechen als die Abhängigkeit vom Rauchen
- Einstellen des Rauchens
- polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe im Tabakrauch beeinflussen den Stoffwechsel von Arzneimitteln, die durch CYP1A2 (und möglicherweise durch CYP1A1) metabolisiert werden
- wenn ein Raucher das Rauchen aufgibt, kann dies zu einer Verlangsamung der Metabolisierung und dadurch zu erhöhten Blutspiegeln solcher Arzneimittel führen
- kann bei Wirkstoffen mit geringer therapeutischer Breite klinisch relevant sein (z.B. Theophyllin, Tacrin, Clozapin, Ropinirol)
- Plasmakonzentration anderer Arzneimittel, die teilweise durch CYP1A2 metabolisiert werden (wie z.B. Imipramin, Olanzanpin, Clomipramin und Fluvoxamin) können ebenfalls bei Einstellung des Rauchens ansteigen, wenngleich es keine Daten gibt, die diesen Effekt belegen, und die klinische Signifikanz dieses Effekts für diese Arzneimittel nicht bekannt ist
- begrenzte Daten weisen darauf hin, dass der Metabolismus von Flecainid und Pentazocin ebenfalls durch das Rauchen beeinflusst werden könnte
- Nicotin resinat (22.22 mg pro 1 Stück)
- Nicotin (4 mg pro 1 Stück)
- Acesulfam, Kaliumsalz
- Erfrischungs Aroma, natürlich und künstlich, TAK 031431, Takasago International Corporation
- Kalium hydrogencarbonat
- Magnesium stearat
- Mannitol
- Menthol Aroma, TAK 020184, Takasago International Corporation
- Natrium alginat
- Natrium carbonat
- Pfefferminz Aroma, natürlich und künstlich, TAK 022173, Takasago International Corporation
- Polycarbophil, Calciumsalz
- Xanthan gummi
Herstellerinformationen
Perrigo Deutschland GmbH
Website
https://www.perrigo.de/
Weitere Herstellerinformationen
Königstraße 26
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