Quimbo Sirup
PZN: 09436070
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Sirup
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Levodropropizin und ist ein Hustenmittel (Antitussivum).
- Es wird zur Linderung der Beschwerden bei Reizhusten (Husten ohne Auswurf, auch unproduktiver Husten genannt) bei Kindern ab 2 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen angewendet.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren nehmen als Einzeldosis 10 ml Sirup (entsprechend 60 mg Levodropropizin). Diese Einzeldosis kann bis zu dreimal am Tag eingenommen werden. Es müssen jedoch mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme vergangen sein.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Kinder zwischen 2 und 12 Jahren erhalten in der Regel als Tagesgesamtdosis 0,5 ml Sirup pro Kilogramm (kg) Körpergewicht (entsprechend 3 mg Levodropropizin pro kg Körpergewicht). Die Tagesgesamtdosis wird aufgeteilt in drei Einzelgaben mit mindestens 6 Stunden Abstand.
- Die folgende Tabelle kann als Orientierung für die Einzel- und die Tagesdosis dienen:
- Körpergewicht des Patienten: bis 12 kg
- Einzeldosis: 2 ml
- Tagesgesamtdosis in 24 Stunden: bis zu 6 ml
- Körpergewicht des Patienten: 12,5 bis 18 kg
- Einzeldosis: 3 ml
- Tagesgesamtdosis in 24 Stunden: bis zu 9 ml
- Körpergewicht des Patienten: 18,5 bis 24 kg
- Einzeldosis: 4 ml
- Tagesgesamtdosis in 24 Stunden: bis zu 12 ml
- Körpergewicht des Patienten: 24,5 bis 30 kg
- Einzeldosis: 5 ml
- Tagesgesamtdosis in 24 Stunden: bis zu 15 ml
- Körpergewicht des Patienten: 30,5 bis 36 kg
- Einzeldosis: 6 ml
- Tagesgesamtdosis in 24 Stunden: bis zu 18 ml
- Körpergewicht des Patienten: 36,5 bis 42 kg
- Einzeldosis: 7 ml
- Tagesgesamtdosis in 24 Stunden: bis zu 21 ml
- Körpergewicht des Patienten: bis 12 kg
- In besonders begründeten Fällen kann vom Arzt die Tagesgesamtdosis auf 1 ml Sirup pro kg Körpergewicht erhöht werden. Erhöhen Sie die Dosis jedoch nicht eigenmächtig. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu schwach ist.
- Überschreiten Sie nicht die empfohlenen Dosierungen.
- Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihre Dosis anpassen, wenn:
- Sie älter sind;
- Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden (verminderte Nierenfunktion mit einer Kreatinin-Clearance unter 35 ml/min);
- Sie Dialyse erhalten (d. h. eine Behandlung erhalten, bei der Abfallstoffe aus Ihrem Blut entfernt werden, wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren).
- Dauer der Anwendung
- Die Anwendung sollte bis zum Verschwinden des Hustens bzw. nach Anweisung des Arztes erfolgen, längstens jedoch 7 Tage.
- Sollten die Beschwerden nach diesem Zeitraum nicht abgeklungen sein oder unter der Behandlung zunehmen, ist das Präparat abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt oder die nächste Notaufnahme. Bei einer Überdosierung wurden Bauchschmerzen, Erbrechen, Tachykardie (schneller Herzschlag), Schläfrigkeit und Kopfschmerzen berichtet.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Anwendung wie gewohnt fort.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Sprechen Sie mit Ihrem Apotheker oder dem behandelnden Arzt, bevor Sie die Einnahme von dem Arzneimittel vorzeitig beenden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Levodropropizin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie unter einer erhöhten Bronchialsekretion (einer starken Schleimproduktion) leiden
- wenn Sie am Kartagener-Syndrom oder an einer Ziliendyskinesie leiden, was zu Atemproblemen führt, die durch eine verminderte Fähigkeit zum Schleimauswurf gekennzeichnet sind
- bei stark eingeschränkter Leberfunktion
- wenn Sie stillen
- von Kindern unter 2 Jahren
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die meisten auftretenden Nebenwirkungen klingen nach Beendigung der Behandlung ab; in einigen Fällen ist jedoch eine spezifische Behandlung erforderlich.
- Die nachstehenden Informationen basieren auf Daten aus klinischen Studien und umfangreichen Erfahrungen nach der Markteinführung.
- Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist nicht bekannt (lässt sich anhand der verfügbaren Daten nicht abschätzen).
- Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und/oder wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
- Allergien wie Urtikaria (Hautausschlag), Erythem (Hautrötung), Hautausschlag, Juckreiz, Hautreaktionen, Dyspnoe (Atembeschwerden), Augenlidödem (Schwellung des Augenlids)
- anaphylaktische Reaktionen (eine schwere allergische Reaktion mit plötzlichem Blutdruckabfall und Atemstillstand aufgrund verengter Atemwege)
- Angioödem (Schwellung, die Lippen, Gesicht, Zunge und Rachen betreffen kann und zu Atembeschwerden und Schluckbeschwerden führt)
- generalisiertes Ödem (schwere und ausgedehnte Flüssigkeitsansammlung im Körpergewebe)
- Ödem der Atemwege (Flüssigkeitsansammlung in der Lunge)
- Synkope (Ohnmacht mit vorübergehendem Bewusstseinsverlust)
- Präsynkope (Ohnmachtsgefühl ohne Bewusstseinsverlust)
- Bewusstseinsverlust
- generalisierter tonisch-klonischer Anfall (Krampfanfall mit Bewusstseinsverlust, Muskelversteifung und rhythmischen Zuckungen)
- Petit-mal-Epilepsie (kurze und plötzliche Bewusstseinsausfälle)
- cholestatische Hepatitis (Leberentzündung, die durch einen gestörten Gallenfluss gekennzeichnet ist)
- Persönlichkeitsveränderung (Veränderungen in den gewohnten Denk-, Gefühls- und Verhaltensweisen)
- Weitere Nebenwirkungen wurden berichtet:
- Nervosität
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Zittern
- Parästhesie (Empfindungen von Stechen, Kribbeln, Kitzeln, Taubheit oder Brennen)
- Somnolenz (Schläfrigkeit)
- Mydriasis (abnormale und anhaltende Erweiterung der Pupille)
- Sehstörunge
- Vertigo (Schwindel- bzw. Drehgefühl)
- Palpitationen (Wahrnehmung des Herzschlags)
- Tachykardie (schneller Herzschlag)
- Hypotonie (niedriger Blutdruck)
- Husten
- Magenschmerzen
- Bauchschmerzen
- Dyspepsie (Verdauungsbeschwerden)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Aphthen (kleine und schmerzhafte Mundgeschwüre)
- Glossitis (Entzündung der Zunge)
- Muskelschwäche
- allgemeines Unwohlsein
- Asthenie (Schwäche)
- Erschöpfung
- Brustschmerzen
- Kinder
- Es ist davon auszugehen, dass Häufigkeit, Art und Schweregrad der Nebenwirkungen bei Kindern denen bei Erwachsenen entsprechen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Bei Patienten mit erhöhter Bronchialsekretion sollten Hustenstiller nicht angewendet werden, da eine Unterdrückung des Hustenreflexes den Schleimauswurf beeinträchtigen kann.
- Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Levodropropizin und sedierenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten, insbesondere bei älteren Patienten.
- Hustenstiller sorgen für eine Linderung der Symptome und sind für eine vorübergehende Anwendung bestimmt. Aufgrund der Hemmung des Hustenreflexes durch Levodropropizin sollte die gleichzeitige Verabreichung von Expektorantien vermieden werden, da dies zu einer Schleimretention in den Atemwegen führen kann, was das Risiko für Bronchospasmen und Infektionen der Atemwege erhöhen kann.
- Sonstige Bestandteile
- Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.
- Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Quimbo® Sirup nicht einnehmen.
- Eine Dosis von 10 ml enthält 4,0 g Saccharose (Zucker). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
- Quimbo® Sirup enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis von 10 ml, d. h., es ist nahezu „natriumfrei".
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- In pharmakologischen Studien am Menschen verändert die Kombination mit Benzodiazepinen das EEG-Muster nicht. Die gleichzeitige Gabe von sedierenden Arzneimitteln sollte aber vermieden werden, da die sedierende Wirkung verstärkt werden kann.
- In klinischen Studien wurden keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln festgestellt, die zur Behandlung von bronchopulmonalen Erkrankungen eingesetzt werden, wie z. B. Beta-2-Agonisten, Methylxanthine und deren Derivate, Kortikosteroide, Antibiotika und Antihistaminika.
- Es wird empfohlen, die gleichzeitige Verabreichung von Expektorantien zu vermeiden.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Quimbo® Sirup kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Einige unerwünschte Wirkungen (z. B. Somnolenz, Schwindel und Sehstörungen) können in Situationen, in denen diese Fähigkeiten von besonderer Bedeutung sind (z. B. beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen), ein Risiko darstellen.
- Überdosierung
- Symptome
- Bei einer Überdosierung wurden Bauchschmerzen, Erbrechen, Tachykardie, Somnolenz und Kopfschmerzen berichtet.
- Behandlung
- Es gibt keine spezifische Behandlung für eine Überdosierung mit Levodropropizin. Daher sollte eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden.
- Symptome
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Wenn Sie beruhigende Arzneimittel wie Hypnotika (schlaffördernde Arzneimittel), Sedativa (Arzneimittel, die beruhigen oder Angstzustände lindern) oder Anxiolytika (Arzneimittel, die Angstzustände lindern) einnehmen, siehe Kategorie "Wechselwirkungen".
- Hustenmittel lindern die Symptome und sollten nur vorübergehend angewendet werden.
- Verwenden Sie das Präparat nicht zusammen mit Expektorantien (Hustenlöser: Arzneimittel, die den Abtransport von Schleim aus den Atemwegen erleichtern), da das Risiko für Bronchospasmen (plötzliche Verkrampfung der Lungenmuskulatur, die zu einer Einschränkung des Luftstroms führt) und Atemwegsinfektionen erhöht ist.
- Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn Sie unter übermäßigem Schleimauswurf leiden, da die Unterdrückung des Hustens die Befreiung Ihrer Atemwege erschweren kann.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Bestimmte Nebenwirkungen (z. B. Schläfrigkeit, Schwindel und Sehstörungen) können in Situationen, in denen diese Fähigkeiten von besonderer Bedeutung sind (z. B. beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen), ein Risiko darstellen.
- Levodropropizin (60 mg pro 10 Milliliter)
- Citronensäure 1-Wasser
- Kirsch Aroma
- Methyl 4-hydroxybenzoat (13 mg pro 10 Milliliter)
- Natrium hydroxid
- Propyl 4-hydroxybenzoat (2 mg pro 10 Milliliter)
- Saccharose (4 g pro 10 Milliliter)
- Wasser, gereinigt
- Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 10 Milliliter)
- Gesamt Natrium Ion
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Wenden Sie dieses Arzneimittel mit Vorsicht an und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie folgende Mittel einnehmen:
- Beruhigungsmittel wie Hypnotika (schlaffördernde Arzneimittel), Sedativa (Arzneimittel, die beruhigen oder Angstzustände lindern) und Anxiolytika (Arzneimittel, die Angstzustände reduzieren),
- Hustenlöser (Arzneimittel, die den Abtransport von Schleim aus den Atemwegen erleichtern), siehe Kategorie "Patientenhinweis".
Herstellerinformationen
Pädia GmbH
Website
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Weitere Herstellerinformationen
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