GastroEffect mint Kaupastill gegen Sodbrenn 500 mg

Bolder Arzneimittel GmbH & Co. KG

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Dosierung



  • Ulcus duodeni, Ulcus ventriculi, Sodbrennen, säurebedingte Magenbeschwerden
    • Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
      • bei Bedarf: 1 - 2 Kautabletten (500 - 1000 mg Hydrotalcit) mehrmals / Tag
      • max. Tagesdosis: 12 Kautabletten (6 g Hydrotalcit)
    • Behandlungsdauer
      • bei länger anhaltenden (unter der Therapie > 2 Wochen) oder/und in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden schwerwiegende Erkrankung wie peptisches Ulcus oder Malignität ausschließen
      • bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwägen, da i. d. R. bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt

 

Dosisanpassung

  • Kinder und Jugendliche (</= 12 Jahre)
    • Sicherheit und Wirksamkeit bisher nicht erwiesen; keine ausreichenden Erfahrungen
    • daher keine Anwendung
  • eingeschränkte Nierenfunktion
    • schwere Nierenfunktionsstörung
      • Anwendung kontraindiziert
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion unter chronischer Einnahme hoher Dosen
      • Intoxikationsrisiken (Hypermagnesiämie, Anstieg der Serumaluminiumspiegel)
      • regelmäßige Kontrolle der Serumspiegel von Magnesium und Aluminium
        • Aluminiumspiegel max. 40 µg / l
      • hohe Dosen und langfristige Anwendung vermeiden

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Hydrotalcit - peroral

  • hoch dosierte und langdauernde Anwendung vermeiden
    • generell
    • insbesondere bei
      • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Morbus Alzheimer oder anderen Formen der Demenz
      • Patienten mit Hypophosphatämie
        • wurde in seltenen Fällen bei Patienten mit Niereninsuffizienz beobachtet
      • gleichzeitiger phosphatarmer Ernährung
        • Hypophosphatämie und Osteomalazie kann auftreten
  • ungenügenden Ausscheidung von Aluminium und Magnesium bei
    • Patienten mit leicht bis mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 89 und 30 ml/min)
      • Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum
    • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
      • Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum
  • regelmäßige Kontrollen der Urin- bzw. Serumkonzentration von Aluminium bei
    • Patienten mit leicht bis mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 89 und 30 ml/min)
    • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
    • längerfristigem Gebrauch
  • Aluminium-Urinspiegel nach oraler Aufnahme
    • sind stärker und über einen längeren Zeitraum erhöht als die Serumspiegel
    • können zur Erfassung der aktuelle Aluminium-Exposition estimmt werden
    • Grenzwerte für unbedenkliche Urinkonzentrationen sind jedoch nicht bekannt
  • Aluminiumkonzentrationen im Serum
    • sollen 40 µg/l nicht überschreiten
    • sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden
  • chronische Anwendung
    • kann zur Anreicherung von Aluminium in der Leber, der Lunge, den Knochen und dem Gehirn führen
      • diese können zu Osteomalazie und Enzephalopathie/Demenz führen
    • Intoxikationsrisiken (Hypermagnesiämie, Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel) bestehen v.a. bei
      • Einnahme hoher Dosen
      • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • Hydrotalcit darf nicht gleichzeitig mit säurehaltigen Lebensmitteln (Wein, Obstsäfte u. a.) eingenommen werden, da die intestinale Resorption von Aluminiumhydroxiderhöht ist
    • gilt auch für Brausetabletten, die Zitronensäure bzw. Weinsäure enthalten
  • ein Arzt ist aufzusuchen
    • bei schweren und andauernder Symptome
      • können Zeichen eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs oder einer malignen Erkrankung sein
    • wenn sich die Symptome während der Behandlung mit Hydrotalcit innerhalb von 14 Tagen nicht bessern
      • zur diagnostischen Abklärung und weiteren Untersuchungen
    • bei Auftreten von Teerstuhl oder blutigem Erbrechen
  • Patienten mit Ulcus ventriculi et duodeni
    • eine Untersuchung auf Helicobacter pylori - und im Falle eines Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwägen, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt
  • Kinder bis 12 Jahre
    • keine klinischen Studienergebnisse vorliegend, die die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung von Hydrotalcit bei Kindern belegen
  • Hydrotalcit (500 mg pro 1 Stück)
  • Arabisches Gummi
  • Ethanol 96% (V/V) (35 mg pro 1 Stück)
  • Maltitol Lösung
  • Maltitol (800 mg pro 1 Stück)
  • Maltodextrin
  • Natrium cyclamat
  • Paraffin, dünnflüssig
  • Pfefferminzöl (0.75 mg pro 1 Stück)
  • Racementhol (0.15 mg pro 1 Stück)
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Titan dioxid
  • Wachs, gebleicht
  • Xanthan gummi
  • Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion

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