Vitamin B-Komplex forte Hevert
Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG
PZN: 05003931
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Tabletten
- Zur Therapie nachgewiesener Mangelzustände der Vitamine B1, B6 und B12.
- Bei Kurzzeitanwendung (bis zu vier Wochen) 1-2 Filmtabletten täglich einnehmen.
- Bei chronischen Verlaufsformen (länger als vier Wochen) 1 Filmtablette täglich einnehmen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- bei Überempfindlichkeit gegen Thiaminnitrat (Vitamin B1), Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6), Cyanocobalamin (Vitamin B12) oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Aufgrund der Inhaltsstoffe Vitamin B1 (Thiaminnitrat) und Vitamin B12 (Cyanocobalamin) können in Einzelfällen Schweißausbrüche, Tachykardie und Hautreaktionen mit Juckreiz und Urticaria auftreten.
- Bei langfristiger Einnahme von Tagesdosen über 50 mg Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid) sowie bei kurzfristiger Einnahme von Dosen im Grammbereich wurden periphere sensorische Neuropathien beobachtet. Photosensitivität wurde bei sehr hohen Tagesdosen beschrieben. Bei höheren Einnahmemengen wurden gastrointestinale Störungen beschrieben.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Cyanocobalamin - peroral- zu Beginn der Behandlung soll differential-diagnostisch abgeklärt werden, ob ein ernährungsbedingter Vitamin B12-Mangel vorliegt oder eine chronisch entzündliche Darmerkrankung oder eine anderweitige Störung vorliegt, die eine unzureichende passive Diffusion von Vitamin B12 aus der Nahrung vermuten lässt
- bei allen Patienten mit einem Vitamin B12-Mangel sollte auf möglicherweise gleichzeitig bestehende Mangelzustände bezüglich anderer Mikronährstoffe (z. B. Vitamine, Eisen) geachtet werden
- bei Patienten mit hämatologischen und neurologischen Symptomen (zB. perniziösen Anämie) eines Vitamin-B12-Mangels sollte die Behandlung zu Beginn mit einer parenteralen Verabreichung von Cyanocobalamin bis zur Normalisierung der biochemischen Blutwerte und bis zum Abklingen der klinischen Symptome erfolgen
- Plasmaspiegel von Vitamin B12 oder Methylmalonsäure müssen regelmäßig überwacht werden, um das Ansprechen auf die Behandlung zu beurteilen
- falls ein Vitamin-B12-Mangel nur schlecht eingestellt werden kann, muss die Therapietreue des Patienten überprüft und die Cyanocobalamin-Dosis bzw. die Art der Anwendung bei Bedarf angepasst werden
- da überschüssiges Cobalamin über die Nieren ausgeschieden wird, kann sich Vitamin B12 potenziell anreichern, insbesondere bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (dialysepflichtig)
- um adäquate Serumkonzentrationen von Vitamin B12 aufrechtzuerhalten, muss die Vitamin-B12-Konzentration im Serum regelmäßig überprüft und das Behandlungsschema angepasst werden
- bei Patienten mit gleichzeitigem Folsäuremangel ist Vorsicht geboten
- Folatmangel kann das therapeutische Ansprechen auf eine Behandlung mit Vitamin B12 dämpfen
- bei diesen Patienten muss die Anwendung von Cyanocobalamin mit einer Behandlung des Folatmangels begleitet werden
- Kinder und Jugendliche
- Arzneimittel ist nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet, da nur unzureichende klinische Daten vorliegen und die Dosis ungeeignet ist
- Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Vitamin B6 kann schon in Dosen von 50 mg/Tag bei einer Anwendung von Monaten bis Jahren dauerhafte Schädigungen der Nerven
hervorrufen. - Ein Mangelzustand an den Vitaminen B1, B6 und B12 ist durch die Bestimmung geeigneter Laborwerte nachzuweisen. Zur initialen Therapie einer perniziösen Anämie ist die orale Gabe von Vitamin B12 nur bedingt geeignet; um eine sichere Behandlung zu gewährleisten, werden für die Initialtherapie parenterale Zubereitungen empfohlen.
- Vitamin B6 kann schon in Dosen von 50 mg/Tag bei einer Anwendung von Monaten bis Jahren dauerhafte Schädigungen der Nerven
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
- Cyanocobalamin (500 µg pro 1 Stück)
- Pyridoxin hydrochlorid (50 mg pro 1 Stück)
- Pyridoxin (41.13 mg pro 1 Stück)
- Thiamin nitrat (100 mg pro 1 Stück)
- Thiamin (91.89 mg pro 1 Stück)
- Calcium hydrogenphosphat 2-Wasser
- Cellulose, mikrokristallin
- Citronensäure, wasserfrei
- Hypromellose 5
- Macrogol 4000
- Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
- Maisstärke
- Maltodextrin
- Natrium citrat
- Silicium dioxid, hochdispers
- Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
- Vitamin B1 (Thiaminnitrat) wird durch 5-Fluoruracil inaktiviert, da 5-Fluoruracil kompetitiv die Phosphorylierung von Thiamin zu Thiaminpyrophosphat hemmt.
- Bei Langzeitbehandlung mit Furosemid kann ein Thiamindefizit durch vermehrte renale Ausscheidung entstehen.
- Vitamin B6 (Pyridoxin) kann zu einer Wirkungsabschwächung von L-Dopa führen.
- Durch Isoniazid, D-Penicillamin und Cycloserin kann die Wirksamkeit von Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid) herabgesetzt werden.
Herstellerinformationen
Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG
Website
https://www.hevert.de
Weitere Herstellerinformationen
In der Weiherwiese 1
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