Infectodiarrstop LGG - PZN 03436726

Infectodiarrstop LGG

INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH

PZN: 03436726

14,95 € (inkl. MwSt.)
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

  • Das Arzneimittel enthält einen lebensfähigen Mikroorganismus (Milchsäurebakterium) zur Durchfallbehandlung sowie Salze und Kohlenhydrate zum Ausgleich von Salz- und Flüssigkeitsverlusten.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Durchfall (Diarrhö) bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt.
  • Wenn sich Ihr Kind nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Geben Sie Ihrem Kind dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Dosierung bei leichtem Durchfall:
      • Säuglinge und Kleinkinder bis 23 Monate: 1 - 2 Doppelkammerbeutel pro Tag.
      • Kinder ab 2 Jahre: 2 - 3 Doppelkammerbeutel pro Tag.
      • Die genannte Tagesdosis in mehreren Einzelgaben über den Tag verteilt verabreichen.
    • Dosierung bei mittelschwerem und schwerem Durchfall:
      • Während der ersten 4 - 6 Stunden werden pro Kilogramm Körpergewicht 50 - 100 ml der zubereiteten Trinklösung verabreicht. Dies entspricht bei einem Körpergewicht von
        • 4 kg 200 - 400 ml (1 - 2 Doppelkammerbeutel)
        • 8 kg 400 - 800 ml (2 - 4 Doppelkammerbeutel)
        • 12 kg 600 - 1200 ml (3 - 6 Doppelkammerbeutel)
        • 16 kg und darüber 800 - 1600 ml (4 - 8 Doppelkammerbeutel)
      • innerhalb der ersten 4 - 6 Stunden. Danach wird das Arzneimittel je nach weiterem Verlauf der Durchfallerkrankung dosiert. Im Allgemeinen werden pro wässrigem Durchfall ca. 10 ml pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht. Die weitere Gabe kann auch gemäß dem Dosierungsschema für leichten Durchfall erfolgen.

 

  • Die Dauer der Anwendung beträgt im Normalfall 3 Tage. Wenn sich der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit dem Arzneimittel nicht deutlich gebessert hat, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Ihr Kind eine größere Menge eingenommen hat, als es sollte
    • Bei intakter Nierenfunktion sind Überdosierungserscheinungen nicht zu erwarten. Wenn Ihr Kind unter Nierenfunktionsstörungen leidet, sollten Sie Ihren Arzt befragen. Er wird gegebenenfalls eine Kontrolle bestimmter Blutwerte (Elektrolyte) durchführen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.
    • Wenn Ihr Kind zuckerkrank ist, kann es durch Überdosierung mit dem Arzneimittel zu einer unter Umständen lebensbedrohlichen Überzuckerung kommen. Anzeichen dafür können sein: Durst, häufiges Wasserlassen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Bauchschmerzen, tiefe, schwere Atmung, charakteristischer Geruch des Atems nach Azeton. Benachrichtigen Sie in diesem Fall sofort einen Arzt, der weitere Maßnahmen einleiten wird.
    • Bei versehentlicher Einnahme größerer Mengen des ungelösten Pulvers oder zu hoch konzentrierter Lösungen können Durst, Bauchschmerzen und -krämpfe auftreten. Geben Sie Ihrem Kind viel Wasser zu trinken und benachrichtigen Sie einen Arzt.

 

  • Wenn Sie die Verabreichung vergessen haben
    • Die Gabe des Arzneimittels erfolgt meist nur kurzfristig. Die in der Dosierungsanleitung genannten Mengen sind über den Tag, auf kleine Einzeldosen verteilt, zu verabreichen. Daher können Sie, wenn Sie die vorhergehende Gabe vergessen haben, versuchen die Verabreichung nachzuholen. Informieren Sie Ihren Arzt über Ihren Verabreichungsfehler.

 

  • Wenn Sie die Verabreichung an Ihr Kind abbrechen
    • Die Erkrankung könnte sich verschlimmern, wenn Sie die Behandlung eigenmächtig beenden.
    • Befragen Sie vorher Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Ihr Kind allergisch gegen einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist
    • wenn Ihr Kind unter akuten und chronischen Ausscheidungsstörungen der Niere (akute und chronische Niereninsuffizienz) leidet
    • bei unstillbarem Erbrechen
    • bei Bewusstseinstrübung bzw. Schock im Rahmen schwerer Flüssigkeitsmangelzustände
    • bei Störung des Säure-Basen-Haushaltes mit Untersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose)
    • wenn die Aufnahme von Flüssigkeit im Magen-Darm-Trakt nicht oder nur eingeschränkt möglich ist (z. B. bei akutem Darmverschluss)


  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Gelegentlich: Übelkeit und Erbrechen als Folge einer durch Kalium bedingten Magenreizung
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • Häufigkeit nicht bekannt: Übergang von Lactobacillus rhamnosus GG, einem der Wirkstoffe dieses Arzneimittels, in das Blut (Bakteriämie), eventuell verbunden mit ernst zu nehmenden allgemeinen Entzündungsreaktionen (Sepsis) bei Patienten mit bestimmten Risikofaktoren. Organe wie Herz oder Lunge können beteiligt sein.
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen wie allergischer Hautausschlag und Nesselausschlag mit Juckreiz (Urtikaria)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Bei Durchfällen, die mit blutigem Stuhl oder Fieber einhergehen, sollte INFECTODIARRSTOP® LGG® nur mit besonderer Vorsicht eingenommen werden.
    • Patienten mit folgenden Risikofaktoren sollten das Arzneimittel wegen des bisher nicht einschätzbaren Risikos systemischer oder lokalisierter Infektionen durch die Lactobacillen nur mit besonderer Vorsicht und unter ärztlicher Beobachtung einnehmen:
      • stark gestörter Immunstatus (z. B. HIV-Infektion oder immunsuppressive Therapie)
      • lebensbedrohliche Erkrankung (z. B. Krebserkrankung oder komplizierte intensivmedizinische Krankheitsverläufe)
      • gestörte intestinale Barriere (z. B. schwere gastrointestinale Grundkrankheit, Kurzdarmsyndrom)
      • liegender Zentralvenenkatheter
    • Säuglinge und Kleinkinder
      • Bei Säuglingen und Kleinkindern können Durchfälle, besonders bei gleichzeitigem unstillbarem Erbrechen, rasch zu schweren Krankheitserscheinungen (Bewusstseinstrübung, Schock) führen. Es ist daher bei der Durchfallbehandlung von Säuglingen und Kleinkindern in jedem Fall der Arzt hinzuzuziehen.
    • Allgemein
      • Als wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Diarrhö muss vor allem bei Kindern und älteren Patienten auf den Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten geachtet werden. Daher sollte zusätzlich zu INFECTODIARRSTOP® LGG® ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden. Bei schwerer Dehydratation kann es notwendig sein, zunächst eine Rehydratationslösung parenteral zuzuführen.
      • Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhöhtem Blutdruck ist wegen der zugeführten Volumen- und Natriummengen vor Beginn der Behandlung zu prüfen, ob die Steigerung des intra- und extravasalen Volumens toleriert werden kann.
      • Ein Doppelkammerbeutel enthält 4,02 mmol (157,2 mg) Kalium. Dies ist zu berücksichtigen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sowie Personen unter kontrollierter Kalium-Diät.
      • INFECTODIARRSTOP® LGG® enthält 276 mg Natrium pro Doppelkammerbeutel, entsprechend 14% er von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
      • Ein Doppelkammerbeutel INFECTODIARRSTOP® LGG® enthält ca. 3,1 g verwertbare Kohlenhydrate. Wegen des hohen Glucosegehalts sollte INFECTODIARRSTOP® LGG® von Diabetikern nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.
      • Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten INFECTODIARRSTOP® LGG® nicht einnehmen.
      • Enthält Aspartam als Quelle für Phenylalanin und kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie. Zur Beurteilung der Anwendung von Aspartam bei Säuglingen unter 12 Wochen liegen weder präklinische noch klinische Daten vor.
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
    • Die Wirkung herzwirksamer Glykoside kann herabgesetzt werden. Bei Patienten unter gleichzeitiger Therapie mit Glykosiden sollte der Serumkaliumspiegel kontrolliert werden.
    • Die gleichzeitige Gabe von Antibiotika (z. B. Penicillin, Erythromycin) kann die Wirksamkeit von INFECTODIARRSTOP® LGG® herabsetzen.
  • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nicht zutreffend.
  • Überdosierung
    • Bei intakter Nierenfunktion sind Überdosierungserscheinungen nicht zu erwarten, da hier die Aufnahme extrem großer Flüssigkeitsmengen erforderlich ist. Bei nicht ausgeglichener Wasser- und Elektrolytbilanz, z. B. infolge Nierenfunktionsstörungen, sind eine Korrektur erhöhter Elektrolyte (z. B. Natrium, Kalium) und, soweit indiziert, saluretische Maßnahmen einzuleiten.
    • Bei Diabetes mellitus kann es durch die Einnahme von Elektrolyt-Glucose-Trinklösung zu einer Überzuckerung bis hin zu einem diabetischen Koma kommen.
    • Bei der versehentlichen Intoxikation mit ungelöstem Pulver oder zu hoch konzentrierten Lösungen steht der Ausgleich der hyperosmotischen Wirkung im Magen-Darm-Bereich durch die Gabe von Flüssigkeit im Vordergrund.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
      • wenn Ihr Kind unter Durchfällen, die mit blutigem Stuhl oder Fieber einhergehen, leidet
      • bei stark gestörtem Immunstatus (z. B. HIV-Infektion oder immunsuppressive Behandlung)
      • bei lebensbedrohlichen Erkrankungen (z. B. Krebserkrankungen oder komplizierte Krankheitsverläufe mit intensivmedizinischer Betreuung)
      • bei schweren vorbestehenden Krankheiten des Magen-Darm-Traktes
      • bei krankhafter Verkürzung des Darms (Kurzdarmsyndrom)
      • wenn ein sogenannter zentralvenöser Katheter (ZVK) gelegt wurde
      • bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und erhöhtem Blutdruck wegen der zugeführten Volumen- und Natriummengen
      • bei Diabetikern wegen des hohen Glucosegehaltes.
    • Zur Wirksamkeit bei älteren Kindern (über 6 Jahre) und Erwachsenen liegen bisher nur begrenzte Erfahrungen vor.
    • Kinder
      • Bei Säuglingen und Kleinkindern können Durchfälle, besonders bei gleichzeitigem starkem Erbrechen, rasch zu schweren Krankheitserscheinungen (Bewusstseinstrübung, Schock) führen.
      • Fragen Sie daher bei der Durchfallbehandlung Ihres Kindes auf jeden Fall einen Arzt.
    • Worauf müssen Sie noch achten?
      • Bei Durchfall kann es zu großen Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen. Deshalb muss als wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Durchfall auf Ersatz von Flüssigkeit und Salzen geachtet werden. Dies gilt insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder.
      • Jeder Durchfall (Diarrhö) kann Anzeichen einer schweren Erkrankung sein. Bei längerer Dauer und/oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens müssen Sie daher den Arzt aufsuchen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Glucose (1281 mg pro 4.65 Gramm)
  • Glucose 1-Wasser (1970 mg pro 4.65 Gramm)
  • Glucose (1790.96 mg pro 4.65 Gramm)
  • Kalium chlorid (300 mg pro 4.65 Gramm)
  • Kalium Ion (157.34 mg pro 4.65 Gramm)
  • Chlorid Ion (142.65 mg pro 4.65 Gramm)
  • Lactobacillus rhamnosus GG (25 mg pro 4.65 Gramm)
  • Lactobacillus rhamnosus GG (5e+009 Keime pro 4.65 Gramm)
  • Natrium chlorid (200 mg pro 4.65 Gramm)
  • Natrium Ion (78.7 mg pro 4.65 Gramm)
  • Chlorid Ion (121.34 mg pro 4.65 Gramm)
  • Natrium citrat 2-Wasser (840 mg pro 4.65 Gramm)
  • Natrium Ion (196.99 mg pro 4.65 Gramm)
  • Citrat Ion (540.16 mg pro 4.65 Gramm)
  • Aspartam (9 mg pro 4.65 Gramm)
  • Phenylalanin
  • Maltodextrin
  • Natrium ascorbat
  • Saccharose
  • Gesamt Kohlenhydrate (3.1 g pro 4.65 Gramm)
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet hat oder es beabsichtigt ist, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die Wirkung herzwirksamer Glykoside (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Herzschwäche) kann herabgesetzt werden. Sollte Ihr Kind gleichzeitig Glykoside einnehmen, sollte sein Blutkaliumspiegel kontrolliert werden.
    • Die gleichzeitige Gabe von Antibiotika (z. B. Penicillin, Erythromycin) kann die Wirksamkeit dieses Arzneimittels herabsetzen.
  • Einnahme zusammen mit Getränken
    • Die gleichzeitige Einnahme mit Tee, Fruchtsäften, heißen oder alkoholischen Getränken kann die Lebensfähigkeit der Lactobacillen bzw. die Wirksamkeit des Arzneimittels vermindern.

 


Herstellerinformationen

InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Website
https://www.infectopharm.com

Weitere Herstellerinformationen

Von-humboldt-Straße 1
64646 Heppenheim
Deutschland

Telefon +49 6252 957000
E-Mail kontakt@infectopharm.com

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