Neuro STADA 100mg/100mg Filmtabletten - PZN 00871261

Neuro STADA 100mg/100mg Filmtabletten

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

PZN: 00871261

18,24 € (inkl. MwSt.)
0,18 € / St.


Lieferung per regionalem Botendienst


Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 211 7052100 an.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Filmtabletten

  • Das Präparat ist eine Kombination neurotroper Vitamine: Thiamin (Vitamin B1) und Pyridoxin (Vitamin B6).
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei neurologischen Systemerkrankungen durch nachgewiesenen Mangel der Vitamine B1 und B6.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene
      • 1- bis 3-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 100 - 300 mg Vitamin B1/Vitamin B6 pro Tag).
      • Die maximale Tagesdosis sollte nicht überschritten werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nach vierwöchiger Therapie sollte der Arzt entscheiden, ob die Gabe von Vitamin B1 und B6 in der hohen Dosierung weiter erforderlich ist

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Oral eingenommenes Vitamin B1 ist von geringer Schädlichkeit (Toxizität). Vergiftungen im strengen Sinne sind unbekannt. Erst sehr hohe Dosen (über 10 g) blockieren bzw. unterdrücken (curareähnlich) die Reizübertragung von Nervenzellen.
    • Das toxische Potential von Vitamin B6 ist als sehr gering anzusehen.
    • Bei langfristiger Einnahme (mehr als 6 - 12 Monate) von Tagesdosen über 50 mg Vitamin B6 sowie bei kurzfristiger Einnahme (länger als 2 Monate) von Tagesdosen über 1 g Vitamin B6 können Missempfindungen wie Kribbeln oder Ameisenlaufen an Händen und Füßen auftreten (periphere sensorischen Neuropathien).
    • Bei Menschen, die mehr als 2 g Vitamin B6 täglich eingenommen haben, sind folgende Symptome beobachtet worden:
      • Nervenschädigungen mit Störungen des Bewegungsablaufes (Neuropathien mit Ataxie)
      • Sensibilitätsstörungen
      • Krampfanfälle (zerebrale Konvulsionen mit Änderungen des EEG)
      • Blutarmut (hypochrome Anämie)
      • Hautentzündung (seborrhoische Dermatitis).
    • Bei Überdosierung gibt es keine substanzspezifischen Gegenmaßnahmen; es muss den Beschwerden entsprechend behandelt werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig, dass Sie das Arzneimittel die gesamte, vom Arzt empfohlene Zeitdauer einnehmen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Thiaminchloridhydrochlorid (Vitamin B1), Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Überempfindlichkeitsreaktionen (Schweißausbrüche, Herzrasen (Tachykardie), Hautreaktionen mit Juckreiz und Nesselsucht (Urtikaria)).
      • Bei langfristiger Einnahme (mehr als 6 - 12 Monate) von Tagesdosen über 50 mg Vitamin B6 sowie bei kurzfristiger Einnahme (länger als 2 Monate) von Tagesdosen über 1 g Vitamin B6 können Missempfindungen wie Kribbeln oder Ameisenlaufen an Händen und Füßen auftreten (periphere sensorische Neuropathien).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • Auftreten von Anzeichen einer peripheren sensorischen Neuropathie (Parästhesien)
    • Dosierung überprüfen und Arzneimittel ggf. absetzen
      • wurden bei langfristiger Einnahme (> 6 - 12 Monate) von Tagesdosen > 50 mg Vitamin B6, bei kurzfristiger Einnahme (> 2 Monate) von Tagesdosen > 1 g Vitamin B6 beobachtet.
  • Vitamin B6 setzt die Wirkung von Levodopa herab, wenn Levodopa ohne Decarboxylasehemmer angewendet wird
  • gleichzeitige Anwendung von Vitamin B6 mit Cycloserin, Isoniazid (INH), D-Penicillamin, Hydralazin oder oralen Kontrazeptiva
    • Bedarf an Vitamin B6 erhöht
  • keine Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
      • wenn Sie bei sich Missempfindungen wie Kribbeln oder Ameisenlaufen an Händen und Füßen bemerken (periphere sensorische Neuropathien).
        Periphere sensorische Neuropathien wurden bei langfristiger Einnahme (mehr als 6 - 12 Monate) von Tagesdosen über 50 mg Vitamin B6 sowie bei kurzfristiger Einnahme (länger als 2 Monate) von Tagesdosen über 1 g Vitamin B6 beobachtet.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
  • Pyridoxin hydrochlorid (100 mg pro 1 Stück)
  • Pyridoxin (82.27 mg pro 1 Stück)
  • Thiamin hydrochlorid (100 mg pro 1 Stück)
  • Thiamin (89.19 mg pro 1 Stück)
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Gelatine
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Vitamin B6 setzt die Wirkung von Levodopa (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit) herab, wenn Levodopa ohne Decarboxylasehemmer (Carbidopa, Benserazid) angewendet wird.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Vitamin B6 mit Cycloserin (Antibiotikum), Isoniazid (INH) (Antibiotikum), D-Penicillamin (Arzneimittel zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen), Hydralazin (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck) oder hormonalen Empfängnisverhütungsmitteln (die „Pille") ist der Bedarf an Vitamin B6 erhöht.

Herstellerinformationen

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

Website
https://www.stada.de/

Weitere Herstellerinformationen

Stadastraße 2 – 18
61118 Bad Vilbel
Deutschland

Telefon +49 6101 603409
E-Mail info@stada.de

Impressum
https://www.stada.de/impressum