Glucosetest oGTT InfectoPharm 27.5 g/100 ml Lösung
INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
PZN: 18319742
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Loesung zum Einnehmen
- Das Präparat ist ein oraler Glucose-Toleranztest zur diagnostischen Bestätigung oder zum Ausschluss eines Verdachts auf Diabetes mellitus oder einer gestörten Glucosetoleranz.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Erwachsene erhalten 300 ml Lösung mit 75 g wasserfreier Glucose, Schwangere 400 ml Lösung mit 100 g wasserfreier Glucose und Kinder ein Volumen, das 1,75 g wasserfreie Glucose/kg Körpermasse, maximal jedoch 75 g wasserfreie Glucose enthält (10 ml Lösung enthalten 2,5 g wasserfreie Glucose).
- Auswertung des Tests:
- Blutglucosegrenzwerte für den oralen Glucose-Toleranztest nach Belastung mit 75 g wasserfreier Glucose (Kinder: 1 ,75 g wasserfreier Glucose/kg Körpermasse) nach Empfehlung der WHO:
- Diabetes mellitus
- Vollblut
- venös
- kapillar
- Plasma
- venös
- kapillar
- Vollblut
- Gestörte Glucosetoleranz
- Vollblut
- venös
- kapillar
- Plasma
- venös
- kapillar
- Vollblut
- Diabetes mellitus
- Grenzwerte für Schwangere:
- Diabetes mellitus
- Nüchternwert:
- Venöse Plasma-Glucose-Konzentration >/=105 mg/dl bzw. >/= 5,8 mmol/l
- 1-Std.-Wert
- Venöse Plasma-Glucose-Konzentration >/= 190 mg/dl bzw.>/= 10,5 mmol/l
- 2-Std.-Wert
- Venöse Plasma-Glucose-Konzentration >/= 165 mg/dl bzw. >/= 9,1 mmol/l
- 3-Std.-Wert
- Venöse Plasma-Glucose-Konzentration >/= 145 mg/dl bzw. >/= 8,0 mmol/l
- Nüchternwert:
- Diabetes mellitus
- Blutglucosegrenzwerte für den oralen Glucose-Toleranztest nach Belastung mit 75 g wasserfreier Glucose (Kinder: 1 ,75 g wasserfreier Glucose/kg Körpermasse) nach Empfehlung der WHO:
- Hinweis:
- Die Glucosetoleranz kann durch folgende Störfaktoren beeinflusst werden:
- Medikamente
- Kaliummangel
- Magnesiummangel
- Hyperlipoproteinämie
- Leberzirrhose
- Schilddrüsenüberfunktion
- hochgradige Herzinsuffizienz
- metabolische Azidose (Urämie)
- Stresseinwirkungen (z. B. Herzinfarkt, Operationen, Traumen)
- Schwangerschaft
- lange Bettlägerigkeit
- Menstruation sowie drei Tage davor und danach.
- Ein pathologisches Ergebnis kann durch folgende Erkrankungen und Faktoren vorgetäuscht werden:
- Duodenalulkus
- Zustand nach Billroth-II-Operation
- Kaliummangel
- Magnesiummangel
- Leberfunktionsstörung
- Medikamente (wie z. B. Ovulationshemmer, Abführmittel, Sulfonamid-Derivate, Etacrynsäure)
- Hungerzustand.
- Ein negatives Ergebnis trotz diabetischer Stoffwechselläge kann vorgetäuscht werden durch folgende Erkrankungen oder Faktoren:
- akute Enteritis
- Enteritis regionalis
- Colon irritabile
- Colitis ulcerosa
- Glucose-Galaktose-Intoleranz
- Disaccharidasemangel
- Morbus Whipple
- Tuberkulose
- Parasitenbefall
- Medikamente wie z.B. Coffein, Reserpin, Biguanide, MAO-Hemmer, blutglucosesenkende Sulfonamid-Derivate, Gonadotropin, mittelkettige Fettsäuren.
- Die Glucosetoleranz kann durch folgende Störfaktoren beeinflusst werden:
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Glucose-Monohydrat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei manifestem Diabetes mellitus
- bei fieberhaften Infekten
- bei akuten Magen-Darm-Erkrankungen
- bei stark reduziertem Allgemein- und Ernährungszustand.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Als Nebenwirkungen können auftreten:
- sehr selten allergische Reaktionen, z. B. Hautrötungen
- selten Magendruck und Übelkeit
- gelegentlich während des Tests oder später auftretende hypoglykämische Symptome mit einer Verminderung der Reaktionsfähigkeit.
- Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
- Die Gefahr einer Unterzuckerung kann durch Gabe von etwas Zucker oder einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit im Anschluss an den Test gesenkt werden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Benzoesäure kann Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen) bei Neugeborenen (im Alter bis zu 4 Wochen) verstärken.
- Glycerol kann Kopfschmerzen, Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- nichtsteroidale Antirheumatika
- Glukokortikoide
- Laxantien
- Mittel zur Senkung des Bluthochdrucks (außer ACE-Hemmern)
- Nicotinsäure-Derivate
- Nitrazepam
- Phenothiazine
- orale Kontrazeptiva
- Schilddrüsenhormone
- Saluretika vom Thiazid- und Furosemid-Typ
- Tranquilizer und Sedativa.
- Diese Medikamente sollten, sofern dies ohne Gefahr möglich ist, mindestens drei Tage vor dem Test abgesetzt werden. Kann auf ein Medikament nicht verzichtet werden, bedarf das Testergebnis einer differenzierten Interpretation.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt kann durch das Auftreten von hypoglykämischen Symptomen beeinträchtigt werden.
- Überdosierung
- Hinsichtlich der zu ergreifenden Maßnahmen bei gelegentlich auftretender Hypoglykämie siehe Angaben unter Kategorie „Nebenwirkungen".
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
- Gelegentlich können während des Tests oder später hypoglykämische Symptome mit einer Beeinflussung des Befindens (Verminderung der Reaktionsfähigkeit) auftreten.
- Zur Vermeidung von Unterzuckerungserscheinungen sollte unmittelbar nach dem Test eine kohlenhydratreiche Mahlzeit verzehrt werden.
- Kinder und Jugendliche
- Keine besonderen Hinweise.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt kann durch das Auftreten hypoglykämischer Symptome beeinträchtigt werden.
- Glucose 1-Wasser (27.5 g pro 100 Milliliter)
- Glucose (25 g pro 100 Milliliter)
- Benzoesäure (150 mg pro 100 Milliliter)
- Citronensäure 1-Wasser
- Glycerol
- Wasser, gereinigt
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Der Test wird beeinflusst durch die gleichzeitige Therapie mit Medikamenten, die Auswirkungen auf die Glucosetoleranz haben können, z. B.:
- nichtsteroidale Antirheumatika
- Glukokortikoide
- Abführmittel
- Mittel zur Senkung des Bluthochdrucks (außer ACE-Hemmern)
- Nicotinsäure-Derivate
- Nitrazepam
- Phenothiazine
- orale Kontrazeptiva
- Schilddrüsenhormone
- Saluretika vom Thiazid- und Furosemid-Typ
- Tranquilizer und Sedativa.
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können. Diese Medikamente sollten, sofern dies ohne Gefahr möglich ist, mindestens drei Tage vor dem Test abgesetzt werden. Kann auf ein Medikament nicht verzichtet werden, bedarf das Testergebnis einer differenzierten Interpretation.
Herstellerinformationen
InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Website
https://www.infectopharm.com
Weitere Herstellerinformationen
Von-humboldt-Straße 1
64646 Heppenheim
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Telefon +49 6252 957000
E-Mail kontakt@infectopharm.com
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