Ardeytropin - PZN 07422744

Ardeytropin

Ardeypharm GmbH

PZN: 07422744

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Tabletten

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Unterstützung der Schlafbereitschaft.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur Förderung der Schlafbereitschaft
    • zum erleichterten Einschlafen bei Schlafstörungen
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Erwachsene nehmen täglich 2 Filmtabletten (entsprechend 1 g Tryptophan).
    • Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt kann diese Dosis bis zu 4 Filmtabletten (entsprechend 2 g Tryptophan) gesteigert werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Behandlung
    • Nach 3 - 4 Wochen sollte Ihr Arzt die Notwendigkeit der Weiterbehandlung mit dem Präparat überprüfen.
    • Über die Anwendung in der Langzeitbehandlung liegen keine Erfahrungen vor.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Vergiftungen mit Tryptophan, dem Wirkstoff des Präparates, sind nur bei erheblichen Überdosierungen zu erwarten und äußern sich als Erbrechen und mit Erscheinungen des Serotonin-Syndroms.
    • Bitte informieren Sie im Verdachtsfall einen Arzt. Als ärztliche Maßnahme wird eine symptomatische Behandlung unter ständiger Kontrolle und Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen empfohlen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Einnahme so fort, wie es angegeben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Tryptophan oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • wenn Sie an schweren Leberfunktionsstörungen leiden.
    • wenn Sie an einer Störung der Gehirnfunktion infolge einer chronischen Lebererkrankung (hepatischer Enzephalopathie) leiden.
    • wenn Sie an schweren Nierenerkrankungen und Störungen der Nierenfunktion leiden.
    • wenn Sie an einem Dünndarmkarzinoid (bestimmte Tumorerkrankung) mit Herzschädigung (Hedinger-Syndrom) leiden.
    • wenn Sie wegen einer seelischen Erkrankung mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (Monoaminoxidasehemmern, Serotonin-Wiederaufnahmehemmern) behandelt werden oder wenn Sie den Appetitzügler Dexfenfluramin einnehmen.
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Schwindel, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit und nachwirkende Müdigkeit können auftreten.
    • Das Arzneimittel kann bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck blutdrucksenkend wirken.
  • Gegenmaßnahmen
    • Beim Auftreten von Nebenwirkungen setzen Sie das Präparat bitte ab und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Tryptophan - peroral

  • Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme zusammen mit
    • Phenothiazinen oder Benzodiazepinen
    • anderen Hemmstoffen der Monoaminoxidase wie Selegilin, Procarbazin oder Furazolidon
    • Dextromethorphan (enthalten in freiverkäuflichen Hustenmitteln)
  • Hypertonie
    • Vorsicht bei Patienten mit Hypertonie, da Tryptophan sympathomimetisch wirkt
    • da für Tryptophan sowohl blutdrucksenkende als auch blutdrucksteigernde Wirkungen beobachtet wurden, sollen Patienten, die unter Bluthochdruck leiden, vor Anwendung des Arzneimittels Ihren Arzt zu Rate ziehen
  • Eosinophilie-Myalgie-Erkrankungen
    • unter der Behandlung mit Tryptophan-haltigen Präparaten sind Eosinophilie-Myalgie-Erkrankungen aufgetreten, die auf verunreinigte Rohstoffe zurückgeführt wurden
    • bei Auftreten von Eosinophilie (mit Muskel- und Gelenkschmerzen, Krämpfen, Hautveränderungen)
      • Eosinophilie-Myalgie-Syndrom (EMS) durch die Behandlung mit Tryptophan in Betracht ziehen
      • Patienten entsprechend behandeln
  • Kinder und Jugendliche
    • noch keine ausreichenden Erfahrungen
    • diese Altersgruppe bislang nicht für eine Therapie mit Tryptophan vorgesehen
  • vor der Einnahme von Tryptophan sollen andere Ursachen für die Schlafstörungen (z.B. depressive Erkrankungen oder andere psychiatrische Erkrankungen) ausgeschlossen werden, da diese besondere Risiken für den Patienten bergen (siehe Suizid/Suizidgedanken)
    • Suizid/Suizidgedanken
      • depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für die Auslösung von Suizidgedanken, selbstschädigendem Verhalten und Suizid (Suizid-bezogene Ereignisse) verbunden
        • erhöhtes Risiko besteht, bis es zu einer signifikanten Linderung der Symptome kommt
        • diese Grunderkrankung ist vor der Behandlung mit Tryptophan geeignet zu behandeln
      • auch andere psychiatrische Erkrankungen können mit einem erhöhten Risiko für Suizid-bezogene Ereignisse einhergehen
        • außerdem können diese Erkrankungen zusammen mit einer depressiven Erkrankung (Episoden einer Major Depression) auftreten
        • auch andere bestehende psychiatrische Erkrankungen sind vor einer Behandlung mit Tryptophan geeignet zu therapieren
      • Patienten mit suizidalem Verhalten in der Anamnese oder solchen, die vor der Therapie ausgeprägte Suizidabsichten hatten
        • Risiko für die Auslösung von Suizidgedanken oder -versuchen kann auch unter Behandlung mit Tryptophan erhöht sein
        • Patienten sollten daher während der Behandlung besonders sorgfältig überwacht werden
        • Patienten < 25 Jahre
          • bei Patienten < 25 Jahren mit psychiatrischen Störungen ist das Risiko für suizidales Verhalten zusätzlich erhöht
      • Arzneimitteltherapie mit Tryptophan sollte daher mit einer engmaschigen Überwachung der Patienten, v.a. der Patienten mit hohem Suizidrisiko, insbesondere zu Beginn der Behandlung und nach Dosisanpassungen einhergehen
        • Patienten (und deren Betreuer) sind auf die Notwendigkeit einer Überwachung hinsichtlich jeder klinischen Verschlechterung, des Auftretens von suizidalem Verhalten oder Suizidgedanken und ungewöhnlicher Verhaltensänderungen hinzuweisen
        • Patienten sollten unverzüglich medizinischen Rat einholen, wenn derartige Symptome auftreten
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • wenn Sie wegen einer seelischen Erkrankung mit Phenothiazinen oder Benzodiazepinen behandelt werden. In diesem Fall sollten Sie das Präparat nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
    • wenn Sie mit anderen Hemmstoffen der Monoaminoxidase wie Selegilin (Arzneimittel gegen Parkinsonkrankheit), Procarbazin (Arzneimittel gegen Krebs) oder Furazolidon (Arzneimittel gegen Infektionen) behandelt werden. In diesen Fällen sollten Sie das Arzneimittel ebenfalls nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
    • wenn Sie unter hohem Blutdruck leiden. In diesem Fall sollten Sie vor Einnahme des Präparates ebenfalls erst Ihren Arzt zu Rate ziehen, da das Arzneimittel den Blutdruck beeinflussen kann.
    • wenn Sie gleichzeitig Dextromethorphan einnehmen, einen Wirkstoff, der in vielen freiverkäuflichen Hustenmitteln enthalten ist. In diesem Fall ist Vorsicht geboten. Fragen Sie vorher Ihren Arzt!
    • Unter der Behandlung mit Tryptophan-haltigen Medikamenten sind so genannte Eosinophilie-Myalgie-Erkrankungen aufgetreten, die auf verunreinigte Rohstoffe zurückgeführt wurden. Bei Auftreten einer so genannten Eosinophilie (Vermehrung bestimmter weißer Blutzellen des Immunsystems) zusammen mit Muskel- und Gelenkschmerzen, Krämpfen, Hautveränderungen während oder nach der Behandlung mit Tryptophan ist dies in Betracht zu ziehen. In diesem Fall ist der Arzt über die Tryptophan-Einnahme zu unterrichten und die Behandlung mit Tryptophan sofort abzubrechen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Da zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen noch keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, ist diese Altersgruppe bislang nicht für eine Therapie mit Tryptophan vorgesehen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • L-Tryptophan (500 mg pro 1 Stück)
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose Pulver
  • Magnesium stearat
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Stearinsäure
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Tricalcium phosphat
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkungen von Arzneimitteln mit höherer Bindung an Plasmaproteine (z. B. Digitoxin: Mittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche) können verstärkt werden.
    • Antiepileptika (Mittel gegen Anfallsleiden)
      • Die Wirkung des Präparates kann durch Carbamazepin verstärkt und durch Phenytoin abgeschwächt werden.
    • Levodopa (L-Dopa, Arzneimittel gegen Parkinsonkrankheit)
      • Die Wirkung von Levodopa kann durch Tryptophan abgeschwächt werden.
    • Psychopharmaka
      • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen: Bei gleichzeitiger Anwendung von Monoaminoxidasehemmern oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (z. B. Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin) oder auch dem Appetitzügler Dexfenfluramin kann ein Serotonin-Syndrom auftreten (Stoffwechselstörung mit Verwirrtheit, Erregung, Temperaturerhöhung, Muskelzuckungen, gesteigerten Reflexen, Zittern, Durchfall und Blutdruckanstieg, in schweren Fällen mit Blutdruckabfall, Koma und Schock). Diese Wechsel wirkungen können auch für andere Hemmstoffe der Monoaminoxidase wie Selegilin (Arzneimittel gegen Parkinsonkrankheit), Procarbazin (Arzneimittel gegen Krebs) oder Furazolidon (Arzneimittel gegen Infektionen) nicht ausgeschlossen werden.
      • Die Wirkungen von trizyklischen Antidepressiva und Lithiumsalzen können verstärkt werden.
      • Bei gleichzeitiger oder vorausgegangener Behandlung mit Phenothiazinen oder Benzodiazepinen traten gelegentlich gesteigertes sexuelles Verlangen, vorübergehende Dyskinesien (unwillkürliche krampfartige Bewegungen besonders im Kopf-, Hals- und Schulterbereich) und Parkinson-ähnliche Erscheinungen auf.
    • Schmerzmittel
      • Das Präparat vermindert die Gewöhnungsbildung (Toleranzentwicklung) bei Opiaten (starke Schmerzmittel).

Herstellerinformationen

Ardeypharm GmbH

Website
https://www.ardeypharm.de

Weitere Herstellerinformationen

Loerfeldstraße 20
58313 Herdecke
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