Bifon Lösung - PZN 08931235

Bifon Lösung

DERMAPHARM AG

PZN: 08931235

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Loesung

  • Das Präparat ist ein Breitspektrum-Antimykotikum zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut.
  • Bifonazol, der Wirkstoff in Bifon Lösung, dringt in die befallenen Hautschichten ein und tötet dort den Pilz ab. Darüber hinaus wirkt es entzündungshemmend (antiphlogistisch).
  • Die Lösung wird angewendet bei Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, die durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Erreger wie z.B. Malasseziafurfur oder Corynebacterium minutissimum hervorgerufen werden, wie z.B.:
    • Mykosen der Haut und der Hautfalten (Tinea corporis und Tinea inguinalis)
    • Mykosen zwischen Fingern und Zehen (Tinea pedis, Tinea manuum)
    • Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor)
    • oberflächliche Hefepilzerkrankungen (Candidosen) der Haut
    • Zwergflechte (Erythrasma)
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Soweit nicht anders verordnet, wird die Lösung 1mal täglich, am besten abends vor dem Zubettgehen, auf die befallenen Hautpartien dünn aufgetragen oder aufgesprüht und eingerieben.
    • Es genügen meistens wenige Tropfen der Lösung (ca. 3 Tropfen) zum Auftragen und Einreiben für eine etwa handtellergroße Fläche.
    • Waschen Sie vor jeder Anwendung die erkrankten Hautstellen, damit lockere Hautschuppen und eventuelle Rückstände der letzten Behandlung entfernt werden. Trocknen Sie sie nach dem Waschen gründlich ab, vor allem auch schlecht zugängliche Stellen z.B. zwischen den Zehen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Um eine dauerhafte Ausheilung zu erreichen, sollte die Behandlung mit der Lösung nicht nach Abklingen der akuten entzündlichen Symptome oder subjektiven Beschwerden abgebrochen werden, sondern - je nach Erkrankungsart - über folgende Behandlungszeiten durch geführt werden:
      • Die Behandlungsdauer beträgt im allgemeinen bei Fußmykosen (Tinea pedis, Tinea pedis interdigitalis) 3 Wochen
      • Mykosen an Körper, Händen und in Hautfalten (Tinea corporis, Tinea manuum, Tinea inguinalis) 2 - 3 Wochen
      • Pityriasis versicolor, Erythrasma 2 Wochen
      • oberflächliche Candidosen der Haut 2 - 4 Wochen
    • Die Behandlung sollte grundsätzlich bis zum Verschwinden der positiven Pilzkulturen durchgeführt werden, mindestens jedoch noch 14 Tage nach Abklingen der Beschwerden.
    • Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach ungefähr 1 Woche keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung der Lösung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Sie können die Behandlung mit der Ihnen verordneten Dosis fortsetzen. Bei einer kurzfristigen Überdosierung sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Setzen Sie die Behandlung wie in der Dosierungsanleitung angegeben fort (tragen Sie z.B. die Lösung nicht häufiger oder in größeren Mengen auf).

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Beachten Sie bitte, daß eine ausreichend lange Anwendungsdauer der Lösung wichtig ist, um eine vollständige Ausheilung zu erzielen und Rückfälle zu vermeiden.
    • Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie - z.B. wegen auftretender Nebenwirkungen - die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden!

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Die Lösung darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Bifonazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Nicht zur Anwendung im Gehörgang geeignet.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Im Rahmen der Anwendung von Bifonazol nach der Zulassung wurden die folgenden Nebenwirkungen identifiziert. Da diese freiwillig von Patientengruppen unbekannter Größe gemeldet wurden, ist eine Angabe der Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, wenden Sie das Präparat nicht weiter an und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • Schmerzen am Verabreichungsort, periphere Ödeme (am Verabreichungsort), trockene Haut, Hautirritationen, Hautaufweichung, Hautabschuppung, Rötung, Brennen, Juckreiz, Ausschlag, Ekzem, Bläschen, Nesselsucht, Kontaktdermatitis, allergische Dermatitis
    • Diese Nebenwirkungen sind nur vorübergehend und klingen nach Behandlungsende wieder ab
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Bifonazol - extern

  • Überempfindlichkeit
    • Patienten, die Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber anderen Imidazol-Antimykotika (z.B. Econazol, Clotrimazol, Miconazol) in der Vorgeschichte aufweisen, dürfen Bifonazol-haltige Arzneimittel nur mit Vorsicht anwenden
  • nicht in die Augen bringen, nicht einnehmen
  • antimykotische Behandlung der Haut des Nagelbettes kann nur nach vorangehender keratolytischer Entfernung der pilzinfizierten Nagelsubstanz erfolgen
  • gleichzeitiger Anwendung mit Warfarin
    • entsprechende Kontrolle sollte erfolgen
  • Kinder und Jugendliche
    • Bifonazol sollte bei Säuglingen und Kleinkindern nur unter ärztlicher Überwachung angewendet werden
      • orale Aufnahme sollte verhindert werden
  • Patienten sollten ihren Arzt informieren, wenn keine Besserung eintritt
  • gleichzeitige Anwendung mit Kondomen (Diaphragmen etc.) aus Latex
    • kann zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit solcher Verhütungsmittel führen - siehe jeweilige Herstellerinformation
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  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie die Lösung anwenden.
    • Wenn Sie in der Vergangenheit überempfindlich (allergisch) auf andere Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. mit den Wirkstoffen Econazol, Clotrimazol, Miconazol) reagiert haben, dürfen Sie die Lösung nur mit Vorsicht anwenden.
    • Vermeiden Sie es, die Lösung in die Augen zu bringen.
    • Sollten die Symptome nach Behandlung fortbestehen, bitte einen Arzt aufsuchen.
    • Nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände tropfen. Von Zündquellen fern halten - nicht rauchen. Die Lösung ist aufgrund ihres Ethanolgehaltes leicht entzündlich.
  • Kinder
    • Sie sollten das Präparat bei Säuglingen und Kleinkindern nur unter ärztlicher Überwachung anwenden.
    • Bitte achten Sie darauf, dass keine Lösung in den Mund des Säuglings/Kleinkindes gelangt
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat hat keinen oder einben zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
  • Bifonazol (10 mg pro 1 Milliliter)
  • Ethanol 96% (V/V)
  • Isopropyl myristat
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Begrenzte Daten deuten darauf hin, dass eine Wechselwirkung zwischen topisch appliziertem Bifonazol und Warfarin möglich ist, unter Anstieg des Blutgerinnungsfaktors (INR-Wert). Daher sollte bei gleichzeitiger Anwendung von Bifonazol und Warfarin eine entsprechende Kontrolle erfolgen.

Herstellerinformationen

DERMAPHARM AG

Website
https://www.dermapharm.com

Weitere Herstellerinformationen

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82031 Grünwald
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