SOS Kohle-Tabletten
PZN: 09684081
5,99 €
(inkl. MwSt.)
0,20 € / St.
Lieferung per regionalem Botendienst2
Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 38209 490016 an.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Dosierung, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Medizinische Kohle - peroral- Durchfallerkrankungen
- Erwachsene und Jugendliche (ab 14 Jahre)
- 500 - 1000 mg medizinische Kohle 3 - 4mal / Tag, je nach Schwere des Durchfalls
- Erwachsene: bis zu 10 g medizinische Kohle (als orale Suspension) mehrmals / Tag
- Kinder (< 14 Jahre)
- 250 - 500 mg medizinische Kohle 3 - 4mal / Tag, je nach Schwere des Durchfalls
- Behandlungsdauer
- bis zur Normalisierung des Stuhlgangs
- falls nach 2 - 3 Tagen kein therapeutischer Erfolg erzielt wird:
- Arzt muss benachrichtigt werden
- andere therapeutische bzw. diagnostische Maßnahmen ergreifen
- Erwachsene und Jugendliche (ab 14 Jahre)
- Verhinderung der Resorption bei akuten oralen Vergiftungen und bei Überdosierung von Arzneimitteln
- allgemein
- frühzeitiger Behandlungsbeginn
- um der Aufnahme giftiger Stoffe in den Körper möglichst vorzubeugen und die bereits absorbierten Giftstoffe nachträglich zu entfernen, ist medizinische Kohle frühzeitig anzuwenden
- verspätete Anwendung kann jedoch auch eine nutzbringende Wirkung haben
- kann nach Erbrechen oder nach einer Magenspülung angewendet werden
- frühzeitiger Behandlungsbeginn
- Erwachsene
- intial 50 - 100 g medizinische Kohle (0,5 - 1 g / kg Körpergewicht (KG)); suspendiert in Wasser oral oder mit dem Magenschlauch verabreichen
- bei schweren Vergiftungen und zur Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs wiederholte Verabreichung in Abständen von 2 - 4 Stunden angezeigt
- intial 50 - 100 g medizinische Kohle (0,5 - 1 g / kg Körpergewicht (KG)); suspendiert in Wasser oral oder mit dem Magenschlauch verabreichen
- Kinder und Jugendliche
- 0,5 - 1 g / kg KG, max. 50 g medizinische Kohle
- bei schweren Vergiftungen und zur Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs wiederholte Verabreichung in Abständen von 2 - 4 Stunden angezeigt
- 0,5 - 1 g / kg KG, max. 50 g medizinische Kohle
- Behandlungsdauer
- sollte bis zur Beendigung der Intoxikation eingesetzt werden
- im Allgemeinen sind im Anschluss an die Gabe von medizinischer Kohle zur Verhinderung der Resorption Abführmaßnahmen (Gabe salinischer Laxantien) durchzuführen
- 30 - 60 Min. später zusätzliche Gabe von 1 Esslöffel (Erwachsene) bzw. 0,5 - 1 Esslöffel (Kinder) Natriumsulfat (Glaubersalz) auf 1 Glas Wasser zu empfehlen
- salinisch wirkender Abführmittel bewirkt eine raschere Darmpassage
- dadurch wird erreicht, dass das an die Kohle gebundene Gift aus dem Darmtrakt entfernt wird, bevor eine partielle Desorption gebundener Giftstoffe erfolgen kann
- allgemein
- Beschleunigung der Elimination bei Vergiftungen mit Stoffen, die einem enterohepatischen Kreislauf unterliegen
- allgemein
- frühzeitiger Behandlungsbeginn
- um der Aufnahme giftiger Stoffe in den Körper möglichst vorzubeugen und die bereits absorbierten Giftstoffe nachträglich zu entfernen, ist medizinische Kohle frühzeitig anzuwenden
- verspätete Anwendung kann jedoch auch eine nutzbringende Wirkung haben
- kann nach Erbrechen oder nach einer Magenspülung angewendet werden
- frühzeitiger Behandlungsbeginn
- Erwachsene
- 125 - 250 mg / kg KG
- Maßnahme kann alle 2 . 4 Stunden wiederholt werden
- 125 - 250 mg / kg KG
- Behandlungsdauer
- sollte bis zur Beendigung der Intoxikation eingesetzt werden
- im Allgemeinen sind im Anschluss an die Gabe von medizinischer Kohle zur Verhinderung der Resorption Abführmaßnahmen (Gabe salinischer Laxantien) durchzuführen
- 30 - 60 Min. später zusätzliche Gabe von 1 Esslöffel (Erwachsene) bzw. 0,5 - 1 Esslöffel (Kinder) Natriumsulfat (Glaubersalz) auf 1 Glas Wasser zu empfehlen
- salinisch wirkender Abführmittel bewirkt eine raschere Darmpassage
- dadurch wird erreicht, dass das an die Kohle gebundene Gift aus dem Darmtrakt entfernt wird, bevor eine partielle Desorption gebundener Giftstoffe erfolgen kann
- allgemein
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Medizinische Kohle - peroral- bei akuter Vergiftung oder Überdosierung von Medikamenten
- zuerst einen Arzt oder eine Giftinformationszentrale kontaktieren und gemäß deren Anweisungen sofort danach nach deren Anweisung Kohle verabreichen
- medizinische Kohle nicht geeignet zur Adsorption von organischen und anorganischen Salzen und Lösungsmitteln, z.B.
- Salze von Eisenverbindungen
- Lithium
- Thallium
- Cyanid (Blausäure)
- Methanol
- Ethanol
- Ethylenglykol
- petroleumhaltige Lösungsmittel
- Hinweis
- bei diesen Stoffen sind andere Maßnahmen zur Giftelimination erforderlich (z.B. Magenspülung)
- die wichtigsten Gifte, bei denen medizinische Kohle wirkungslos ist und eine geeignete orale Therapie bekannt ist, sind
- Cyanid
- spezifisches Antidot: Natriumnitrit, 4-Dimethylaminophenol
- Eisenverbindungen
- spezifisches Antidot: Deferoxamin (Desferrioxamin)
- Lithium
- spezifisches Antidot: Calciumpolystyrensulfat
- Methanol
- spezifisches Antidot: Ethanol
- Ethylenglykol
- spezifisches Antidot: Ethanol
- Cyanid
- nicht wirksam bei Verätzungen mit Säuren oder Laugen
- medizinische Kohle kann nachfolgende endoskopische Diagnostik erschweren
- bei vielen Intoxikationen soll neben medizinischer Kohle zusätzlich ein spezifisches Antidot verabreicht werden (z.B. N-Acetylcystein bei Paracetamolvergiftungen)
- in Fällen, bei denen eine orale Therapie oder ein orales, spezifisches Antidot von wesentlicher Bedeutung ist, wird von der Anwendung von medizinischer Kohle abgeraten
- motilitätshemmende Substanzen
- Anwendung von medizinischer Kohle nicht ratsam bei Patienten, die motilitätshemmende Medikamente einnehmen oder eine giftige Substanz mit motilitätshemmender Wirkung geschluckt haben, da das Risiko eines paralytischen Ileus besteht, was zu einer Perforation führen könnte
- Patienten, bei denen eine mehrfache Gabe von medizinischer Kohle nach einer Vergiftung notwendig ist
- bei diesen Patienten sollte die Peristaltik durch eine Überprüfung der gastrointestinalen Geräusche in kurzen Abständen überwacht werden
- bewusstlose Patienten
- zur Vermeidung einer Aspiration sollte bei bewusstlosen Patienten ein Arzt oder das Krankenpflegepersonal unter ärztlicher Aufsicht die Suspension durch eine Magensonde verabreichen
- Schwarzfärbung des Stuhl
- Anwendung von medizinischer Kohle geht mit einer Schwarzfärbung des Stuhls einher
- Schwarzfärbung des Stuhls kann Blutungen im Verdauungstrakt verbergen
- Kohle, medizinisch (250 mg pro 1 Stück)
- Carmellose, Natriumsalz
- Lactose
- Magnesium stearat
- Saccharose
- Gesamt Kohlenhydrate (0.006 BE pro 1 Stück)
Herstellerinformationen
DISTRICON GmbH
Website
https://www.districon.eu/de
Weitere Herstellerinformationen
Bessie-Coleman-Straße 13
60549 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon +49 69 6540272-105
E-Mail info@districon.de