Rhinopront Kombitabletten
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Tabletten
- Das Arzneimittel ist ein Kombinationspräparat mit Pseudoephedrin und Triprolidin zur Behandlung von Schnupfen mit verstopfter Nase.
- Pseudoephedrin ist ein indirektes Sympathomimetikum, das eine Abschwellung der Nasen- und Nasennebenhöhlen-Schleimhäute bewirkt.
- Der Wirkstoff Triprolidinhydrochlorid hat antiallergische Eigenschaften. Er verringert die Beschwerden allergischer Reaktionen der Nasenschleimhaut, wie z. B. Niesreiz, laufende oder verstopfte Nase.
- Anwendungsgebiete
- Symptomatische Behandlung der akuten, allergischen oder vasomotorischen Rhinitis, wenn sie mit einer Verstopfung der Nase einhergeht.
- Das Arzneimittel wird angewendet bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen bis 60 Jahre.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene bis 60 Jahre, falls vom Arzt nicht anders verordnet, 3-mal täglich 1 Tablette.
- Kinder unter 12 Jahren und Erwachsene über 60 Jahre dürfen nicht mit diesem Präparat behandelt werden.
- Bei Patienten, die nach Einnahme eine müde machende Wirkung beobachten, kann symptomorientiert auch eine einmalige abendliche Gabe von 1 Tablette ausreichend sein.
- Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion
- Das Arzneimittel darf bei Patienten über 60 Jahre und bei Patienten mit schwerer Nieren- und/oder Leberfunktionsstörung nicht angewendet werden. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit sind bei diesen Patienten nicht erwiesen und es liegen keine Daten für eine adäquate Dosisempfehlung vor.
- Von Patienten mit einer eingeschränkten Leber- und/oder Nierenfunktion soll das Präparat nur mit Vorsicht angewendet werden. Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Dieser sollte gegebenenfalls Ihre Leber- und/oder Nierenfunktion während der Einnahme dieses Arzneimittels überwachen.
- Dauer der Anwendung
- Die Einnahme sollte nach Abklingen der Symptome nicht fortgesetzt werden. Die Behandlungsdauer beträgt bei akutem Schnupfen etwa 3 bis 5 Tage. Bei allergischem oder vasomotorischem Schnupfen wird eine maximale Behandlungsdauer von etwa 10 Tagen empfohlen. Wenn die Schleimhautschwellung der oberen Atemwege zurückgegangen ist, kann die Behandlung bei allergischem Schnupfen, falls nötig, mit einem Antihistaminikum fortgeführt werden.
- Die empfohlene Dosis und Dauer der Einnahme sollte nicht überschritten werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Bei Überdosierung können unter anderem folgende Symptome auftreten: Schläfrigkeit, Benommenheit (Lethargie), Schwindel, Störung der Bewegungskoordination (Ataxie), Schwäche, verminderte Muskelspannung, verminderte Atmung (Atemdepression), Trockenheit von Haut und Schleimhäuten, schneller Herzschlag (Tachykardie), Bluthochdruck (Hypertension), akuter starker Blutdruckanstieg (hypertensive Krise), Herzrhythmusstörungen, Fieber (Hyperpyrexie), Hyperaktivität, Erregbarkeit, Krämpfe (Konvulsionen), Herz-Kreislauf-Kollaps, verschwommenes Sehen und Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsbeschwerden). Schwerwiegende Folgen bis hin zum tödlichen Ausgang sind möglich. Insbesondere bei Kindern kann eine ZNS-Stimulation auftreten, die sich in atropinähnlichen Symptomen äußert (Mundtrockenheit, starre und geweitete Pupillen, Hitzegefühl, Hyperthermie und gastrointestinale Symptome).
- Verständigen Sie bei Verdacht auf Überdosierung sofort einen Arzt!
- Erste Maßnahmen bei einer erkannten Überdosierung sind:
- sofortige Magenentleerung durch herbeigeführtes Erbrechen und
- Gabe medizinischer Kohle um die Wirkstoffaufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt zu vermindern.
- Über eventuell notwendige weitere spezielle Maßnahmen entscheidet der Arzt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie zu wenig Rhinopront eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben, so setzen Sie die Behandlung bei der nächsten Einnahme bitte wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie allergisch gegen Triprolidinhydrochlorid-Monohydrat, Pseudoephedrinhydrochlorid, gegen adrenalinartige (adrenerge) Substanzen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- in der Schwangerschaft und Stillzeit.
- von Kindern unter 12 Jahren und Erwachsenen über 60 Jahre.
- bei Herzrhythmusstörungen (Tachyarrhythmie).
- bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).
- wenn Sie einen Schlaganfall mit Hirnblutung (hämorrhagischen Schlaganfall) in der Vorgeschichte hatten oder wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel anwenden wie Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin oder jeden anderen Wirkstoff zum Abschwellen der Nasenschleimhaut (u. a. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin). Denn die Kombination dieser Arzneimittel mit dem Wirkstoff Pseudoephedrin kann das Risiko erhöhen, einen hämorrhagischen Schlaganfall zu bekommen.
- bei Prostatavergrößerung und/oder Funktionsstörungen der Harnblase.
- bei schwerer Leber- und/oder Nierenfunktionsstörung.
- wenn Sie sehr hohen Bluthochdruck (schweren Bluthochdruck) oder Bluthochdruck, der nicht durch Ihre Medikation kontrolliert wird, haben.
- bei schwerer koronarer Herzkrankheit.
- bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten stimmungsaufhellenden Mitteln (z. B. Monoaminooxidase-Hemmern) oder Linezolid, auch wenn diese Behandlung in den vorangegangenen zwei Wochen erfolgte.
- bei erhöhtem Augeninnendruck.
- bei einem erhöhten Risiko für QT-Zeitverlängerungen (bestimmte Veränderung des Herzrhythmus, die im EKG feststellbar ist) wie z. B. Patienten mit klinisch-relevanten Herzerkrankungen, dem angeborenen Long-QT-Syndrom oder Elektrolytstörungen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die schwerwiegenden Erkrankungen, die Blutgefäße im Gehirn betreffen, bekannt als posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS), können mit einer auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbaren Häufigkeit auftreten.
- Beenden Sie die Anwendung sofort und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen eines posterioren reversiblen Enzephalopathie-Syndroms (PRES) und eines reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms (RCVS) sein können. Dazu gehören:
- starke Kopfschmerzen mit plötzlichem Beginn
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verwirrtheit
- Krampfanfälle
- Veränderungen des Sehvermögens
- Weitere Nebenwirkungen
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- schneller Herzschlag (Tachykardie) – in diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen
- Schwindelgefühl
- verminderter Appetit
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- trockene Augen, unscharfes Sehen
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Hautausschläge oder Juckreiz – in diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und einen Arzt verständigen
- Harnverhaltung oder Beschwerden beim Wasserlassen, insbesondere wenn eine Prostatavergrößerung vorliegt
- Durst, erhöhte Glukose-Ausscheidung im Urin (Glykosurie), erhöhter Blutzuckerspiegel
- Herzklopfen oder Herzarrhythmien (unregelmäßiger Herzschlag). Es ist nicht auszuschließen, dass Triprolidinhydrochlorid wie andere Antihistaminika das QT-Intervall (bestimmte Veränderung des Herzrhythmus, die im EKG feststellbar ist) verlängert. Klinisch relevante Herzrhythmusstörungen sind nicht auszuschließen.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Überempfindlichkeit (einschließlich Atemnot und Gesichtsschwellung), Kreuzsensibilität kann mit anderen Sympathomimetika auftreten
- Müdigkeit
- Unruhe, Halluzinationen, Nervosität, Schlafstörungen, Angst, Stimulation des zentralen Nervensystems möglicherweise assoziiert mit z. B. Angst und psychotischen Symptomen, Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit gleichzeitigem Blutdruckabfall
- Schlaganfall (Verstopfung oder Riss einer Arterie, die bestimmte Bereiche des Gehirns mit Blut versorgt), Krampfanfälle, Muskelzittern (Tremor)
- Herzinfarkt (Myokardinfarkt / myokardiale Ischämie)
- Bluthochdruck
- Schmerzen im Brustbereich
- Übelkeit, Erbrechen
- Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis)
- Verringerte Blutversorgung des Sehnervs (ischämische Optikusneuropathie)
- Atemnot, Verschlimmerung des Asthmas oder Überempfindlichkeitsreaktion mit Bronchospasmus
- trockene Schleimhäute in Mund, Nase und Rachenraum
- Plötzlich einsetzendes Fieber, eine Rötung der Haut oder viele kleine Pusteln (mögliche Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose – AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung auftreten.
- Wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, beenden Sie die Einnahme und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- empfohlene Dosis und Dauer der Anwendung nicht überschreiten
- Patienten >/= 60 Jahre
- erhöhtes Auftreten von Nebenwirkungen unter sympathomimetischer Medikation
- Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht erwiesen, keine ausreichenden Daten für eine adäquate Dosisempfehlung vorliegend
- keine Anwendung
- kardiovaskuläre und allgemeine Wirkungen
- Patienten informieren: Behandlung bei Bluthochdruck, Tachykardie, Palpitationen oder Herzrhythmusstörungen, Übelkeit oder anderen neurologischen Anzeichen (z. B. Kopfschmerzen oder verstärkte Kopfschmerzen) absetzen
- Vorsicht geboten bei Patienten mit:
- Herzrhythmusstörungen
- Bluthochdruck
- Digitalis-Einnahme
- Myokardinfarkt
- Diabetes mellitus
- positivem Bronchospasmus in der Anamnese
- gastrointestinale und urogenitale Wirkungen
- Vorsicht geboten bei Patienten mit stenosierendem peptischem Ulkus, pyloroduodenaler Obstruktion und Obstruktion des Gebärmutterhalses und Blasenhalsobstruktion
- Wirkungen auf das zentrale Nervensystem
- Stimulation des zentralen Nervensystems mit Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit gleichzeitigem Blutdruckabfall ausgelöst durch sympathomimetische Amine möglich; vermehrt bei Kindern, älteren Patienten oder im Falle einer Überdosierung
- Vorsicht geboten bei Patienten geboten, die auch mit anderen Sympathomimetika behandelt werden
- Dekongestiva
- Anorektika
- Psychostimulanzien vom Amphetamintyp
- Anwendung mit Vorsicht
- bei gleichzeitiger Einnahme von Antihypertensiva, anderen Antihistaminika oder trizyklischen Antidepressiva: zunächst mit einer Einmaldosis überprüfen, bevor eine Mehrfachanwendung oder eine nicht engmaschig überwachte Behandlung begonnen wird
- bei Migränepatienten, die derzeit mit vasokonstriktiven Ergotalkaloiden behandelt werden
- ischämische Optikusneuropathie
- Fälle von ischämischer Optikusneuropathie wurden unter Pseudoephedrin berichtet
- Kombinationsprodukt absetzen, wenn ein plötzlicher Sehverlust oder eine verminderte Sehschärfe wie z. B. ein Skotom auftritt
- Posteriores reversibles EnzephalopathieSyndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
- Fälle von PRES und RCVS wurden im Zusammenhang mit der Anwendung von pseudoephedrinhaltigen Produkten berichtet
- Risiko bei schwerer oder unkontrollierter Hypertonie oder schweren akuten oder chronischen Nierenerkrankungen/Nierenversagen erhöht
- Pseudoephedrin absetzen und sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn folgende Symptome auftreten:
- plötzliche starke Kopfschmerzen oder Donnerschlagkopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrung, Krampfanfälle und/oder Sehstörungen
- die meisten gemeldeten Fälle von PRES und RCVS klangen nach Absetzen und angemessener Behandlung ab
- Risiken des Missbrauchs
- Pseudoephedrin birgt die Gefahr des Missbrauchs
- erhöhte Dosen können letztlich zu Toxizität führen
- kontinuierlicher Konsum kann zu einer Toleranz führen, die das Risiko einer Überdosierung erhöht
- auf einen schnellen Entzug kann eine Depression folgen
- Beeinträchtigung von Dopingtests
- Athleten darüber informieren, dass die Behandlung mit Pseudoephedrin zu positiven Dopingtests führen kann
- schwere Hautreaktionen
- schwere Hautreaktionen wie die akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) können bei pseudoephedrinhaltigen Produkten auftreten
- Patienten sorgfältig überwachen
- bei Anzeichen und Symptome wie Pyrexie, Erytheme oder viele kleine Pusteln, Therapie mit Pseudoephedrin abbrechen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen
- Hauttests:
- Behandlung mit Pseudoephedrin mind. 48 Stunden vor Hauttests unterbrechen, da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können
- ischämische Kolitis
- es wurden einige Fälle von ischämischer Kolitis bei der Anwendung von Pseudoephedrin berichtet
- Pseudoephedrin absetzen und ärztlichen Rat einholen, wenn plötzliche Bauchschmerzen, rektale Blutungen oder andere Symptome einer ischämischen Kolitis auftreten
- Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten das Arzneimittel nicht einnehmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie dieses Präparat nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Präparat einnehmen. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
- Wenn Sie an Herzerkrankungen, erhöhten Blutzuckerwerten oder Herzrhythmusstörungen leiden, sollten Sie vor der Einnahme unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dies gilt auch für ältere Patienten.
- Brechen Sie die Behandlung ab, wenn folgende Beschwerden auftreten:
- Bluthochdruck
- schneller Herzschlag (Tachykardie)
- Herzklopfen (Palpitationen)
- Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
- Übelkeit
- andere neurologische Zeichen (wie Kopfschmerz oder verstärkter Kopfschmerz)
- Halten Sie vor der Einnahme von Rhinopront unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn:
- Sie an Herzrhythmusstörungen leiden.
- Sie Herzerkrankungen haben.
- Sie einen erhöhten Blutdruck haben.
- Sie mit Herzglykosiden behandelt werden (Digitalistherapie).
- Sie einen Herzinfarkt in der Vorgeschichte hatten.
- Sie erhöhte Blutzuckerwerte haben und/oder unter Diabetes mellitus leiden.
- Sie einen Bronchospasmus (Verkrampfung der Atemmuskulatur mit Atemnot) in der Vorgeschichte hatten.
- Das Arzneimittel ist mit Vorsicht anzuwenden von Patienten mit:
- verengendem Magengeschwür (stenosierendem peptischen Ulkus) und/oder
- Verengung am Magenausgang (pyloroduodenale Obstruktion).
- Verengung des Gebärmutterhalses (Obstruktion des Gebärmutterhalses).
- Verengung des Blasenhalses (Blasenhalsobstruktion).
- Eine Stimulation des Zentralnervensystems mit Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit gleichzeitigem Blutdruckabfall kann durch sympathomimetische Amine ausgelöst werden. Diese Wirkungen können bei Kindern, älteren Patienten oder im Falle einer Überdosierung vermehrt auftreten. Vorsicht ist geboten bei Patienten geboten, die auch mit anderen Sympathomimetika behandelt werden (siehe „Wechselwirkungen"). Dazu gehören:
- schleimhautabschwellende Mittel
- Appetitzügler oder bestimmte anregende Stoffe (amphetaminähnliche Psychostimulanzien)
- Das Arzneimittel soll mit Vorsicht angewendet werden bei gleichzeitiger Einnahme von Antihypertensiva, anderen Antihistaminika oder trizyklischen Antidepressiva.
- Vorsicht ist geboten, wenn Sie unter Migräne leiden und derzeit mit vasokonstriktiven Ergotalkaloiden behandelt werden (siehe „Wechselwirkungen").
- Bei der Anwendung von Rhinopront kann eine verringerte Blutversorgung des Sehnervs auftreten. Brechen Sie bei einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens oder einer verminderter Sehschärfe die Einnahme ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
- Nach der Einnahme pseudoephedrinhaltiger Arzneimittel wurden Fälle von posteriorem reversiblen Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversiblem zerebralen Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) berichtet. PRES und RCVS sind seltene Erkrankungen, die zu einer verminderten Blutversorgung des Gehirns führen können. Beenden Sie die Anwendung von Rhinopront sofort und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen von PRES oder RCVS sein könnten (zu den Symptomen siehe „Nebenwirkungen").
- Wie bei anderen Substanzen, die das Zentralnervensystem stimulieren, wurde Missbrauch auch mit Pseudoephedrinhydrochlorid beobachtet. Eine regelmäßige Einnahme kann zu Toleranz führen, was ein erhöhtes Risiko einer Überdosis mit sich bringt. Höhere Dosen als empfohlen können zu schweren Nebenwirkungen führen. Ein plötzlicher Behandlungsabbruch nach Missbrauch kann Depressionen nach sich ziehen.
- Eine Behandlung mit Pseudoephedrin kann zu einem positiven Doping-Test führen.
- Wenn Sie eine fiebrige generalisierte Hautrötung verbunden mit Pusteln bekommen, beenden Sie die Einnahme und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
- Die Behandlung mit diesem Präparat sollte mindestens 48 Stunden vor Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können.
- Bei der Einnahme können in Folge einer Entzündung des Dickdarms (ischämische Kolitis) plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm (dies kann sich über Blut im Stuhl äußern) auftreten. Wenn bei Ihnen diese Magen-Darm-Beschwerden auftreten, beenden Sie die Einnahme von Rhinopront und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
- Bitte nehmen Sie das Präparat erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
- Kinder
- Dieses Arzneimittel nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden, da die Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe noch nicht erwiesen sind.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Verbindung mit Alkohol.
- Pseudoephedrin hydrochlorid (60 mg pro 1 Stück)
- Triprolidin hydrochlorid 1-Wasser (2.5 mg pro 1 Stück)
- Pseudoephedrin (49.15 mg pro 1 Stück)
- Triprolidin (2.09 mg pro 1 Stück)
- Lactose 1-Wasser
- Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
- Maisstärke
- Povidon K30
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Die gleichzeitige Einnahme von Monoaminooxidase-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) kann zu kritischen Hochdruckkrisen führen und darf daher nicht angewendet werden (siehe „Kontraindikation).
- Eine Erhöhung des Blutdrucks oder andere kardiovaskuläre Nebenwirkungen können auftreten, wenn Sie das Arzneimittel gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln einnehmen:
- andere sympathomimetische Arzneimittel
- bestimmte stimmungsaufhellende Arzneimittel - wie z. B. trizyklische Antidepressiva
- Adrenomimetika - wie z. B. schleimhautabschwellende Mittel, Appetitzügler und bestimmte anregende Stoffe (amphetaminähnliche Psychostimulanzien).
- Folgende Kombinationen dürfen aufgrund des Risikos einer Gefäßverengung (Vasokonstriktion) und dem damit verbundenen Blutdruckanstieg nicht angewendet werden (siehe „Kontraindikation"):
- Bromocriptin, Cabergolin, Lisurid und Pergolid
- Dihydroergotamin, Ergotamin und Methylergometrin (dopaminerge Vasokonstriktoren)
- andere Arzneimittel, die zur oralen oder nasalen Behandlung der verstopften Nase angewendet werden, wie z.B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin
- Das Arzneimittel kann die blutdrucksenkende Wirkung von Wirkstoffen wie Bretyliumtosylat, Bethanidin, Guanethidin, Mecamylamin, Reserpin, Debrisoquin, Methyldopa sowie von Alpha- und Betarezeptorenblockern sowie Veratrumalkaloiden vermindern. Bei gleichzeitiger Gabe sollten Sie den Blutdruck regelmäßig durch einen Arzt kontrollieren lassen.
- Die gleichzeitige Anwendung von Pseudoephedrin mit Herzglykosiden kann das Risiko eines unregelmäßigen Herzschlags oder Herzinfarkts erhöhen.
- Wenn eine Operation geplant ist, wird empfohlen die Behandlung 24 Stunden vor einer Narkose zu unterbrechen. Andernfalls kann es während der Operation zu akutem Bluthochdruck kommen, wenn halogenhaltige Narkosemittel (Inhalationsnarkotika) angewendet werden.
- Die gleichzeitige Anwendung von gefäßverengenden Ergotalkaloiden (Ergotamin oder Methysergid) mit Pseudoephedrin kann das Ergotismus-Risiko (Vergiftung durch Mutterkornalkaloide) erhöhen.
- Mittel gegen Sodbrennen (Antazida) erhöhen die Aufnahme von Pseudoephedrin, Kaolin senkt sie.
- Es ist nicht auszuschließen, dass Triprolidin wie andere Antihistaminika das QT-Intervall im EKG verlängert. Eine Kombination mit anderen die QT-Zeit-verlängernden Arzneimitteln wie z. B.
Erythromycin, Clarithromycin, Sotalol, Terfenadin und Amiodaron wird deshalb nicht empfohlen. - Das Präparat kann die sedierende (beruhigende) Wirkung von bestimmten antiallergisch wirkenden Arzneimitteln (Antihistaminika) oder Beruhigungsmitteln verstärken.
- Einnahme zusammen mit Alkohol
- Während der Behandlung sollten Sie keinen Alkohol trinken oder andere zentral wirksame Beruhigungsmittel einnehmen.
Herstellerinformationen
MERCKLE Recordati GmbH
Website
https://www.recordati.de
Weitere Herstellerinformationen
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