MAGNETRANS FORTE 150mg - PZN 03127830

MAGNETRANS FORTE 150mg

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

PZN: 03127830

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Hartkapseln

  • Das Arzneimittel ist ein Mineralstoffpräparat.
  • Es wird angewendet
    • bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
    • Jugendliche und Erwachsene
      • morgens und abends je 1 Kapsel.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Es ist keine zeitliche Begrenzung der Einnahme vorgesehen, jedoch sollten regelmäßige Kontrollen der Serum-Magnesium-Werte durch den Arzt erfolgen, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge Magnesium eingenommen haben als Sie sollten, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie einmal eine Kapsel vergessen, nehmen Sie die nächste Kapsel wie üblich ein. Es ist nicht erforderlich, eine vergessene Kapsel nachträglich einzunehmen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Falls Ihnen Magnesium verordnet wurde, sollten Sie die Behandlung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt abbrechen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Präparat darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Magnesiumoxid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung vorliegt
    • wenn Sie unter Myasthenia gravis (Muskelschwäche) leiden
    • wenn Sie zu (Calcium-)Magnesium-Ammoniumphosphat-Steinen (bestimmte Nierensteine) neigen
    • wenn Sie an Erregungsüberleitungsstörung zwischen Herzvorhof und Herzkammer (AV-Block) leiden
    • bei erheblichen Wasser- und Salzverlusten (Exsikkose).
  • Gegebenenfalls sollte Ihr Arzt durch Messen der Salze (Elektrolyte) im Blut prüfen, ob sich aufgrund der Lage Ihres Mineralhaushalts, wie z. B. Magnesiumüberschuss (Hypermagnesiämie) oder Kaliumüberschuss (Hyperkaliämie), eine Gegenanzeige ergibt.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Während der Einnahme von Magnesiumpräparaten sind bei intakter Nierenfunktion bislang kaum Nebenwirkungen beobachtet worden.
  • Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen, die jedoch unbedenklich sind, oder zu Magen-Darm-Reizung.
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
    • Bei Auftreten von Durchfällen sollte die Behandlung vorübergehend unterbrochen werden; nach einer Stuhlnormalisierung kann die Behandlung mit einer verringerten Tagesdosis fortgeführt werden.
    • Bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme können insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion Müdigkeitserscheinungen auftreten. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesium-Konzentration im Blut erreicht ist. In diesem Fall sollten Sie die Dosis reduzieren oder Magnesium vorübergehend absetzen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Magnetrans® sollte nur unter besonderer Vorsicht und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden bei
      • leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen
      • Patienten mit Neigung zur Bildung infizierter Nierensteine während einer Harnwegsinfektion.
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
    • Magnesiumhaltige Präparate sollen nicht gleichzeitig mit Eisen, Fluoriden oder Tetracyclinen eingenommen werden, da eine wechselseitige Behinderung der enteralen Resorption auftreten kann. Zwischen der Einnahme von Magnesium und Eisen-, Fluorid- oder Tetracyclinpräparaten sollte daher ein Intervall von 2 - 3 Stunden eingehalten werden.
    • Auch Aminochinoline, Chinidin und Chinidin-Derivate, Nitrofurantoin und Penicillamin sollten aufgrund der wechselseitigen Beeinflussung der Resorption nicht gleichzeitig mit Magnesium-Präparaten angewendet werden.
    • Magnesium sollte nur mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten, die als Begleitmedikation Antazida oder Laxanzien einnehmen, die Magnesiumsalze enthalten (insbesondere im Falle einer Niereninsuffizienz).
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von Aluminiumhaltigen Präparaten (z. B. Antazida) kann die Aluminiumresorption erhöht sein.
    • Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatin und Ciclosporin A können zu einer vermehrten Ausscheidung von Magnesium über die Nieren führen.
    • Die gleichzeitige Gabe von Magnesium und Aminoglykosid-Antibiotika kann zu einer Verschlechterung der neuromuskulären Funktion führen (z. B. Atemdepression).
    • Magnesiumsalze können die Aktivität neuromuskulär blockierender Substanzen (z. B. Pancuroniumbromid, Succinylcholinhalogenid) verstärken.
    • Die gleichzeitige intravenöse Gabe von Calcium führt zu einer verminderten Wirkung von Magnesium. Bei gleichzeitiger Gabe von Calcium und Phosphat muss mit Resorptionsbehinderungen für Magnesium gerechnet werden.
    • Die Wirkung von Sympathomimetika und Herzglykosiden kann durch gleichzeitige Magnesiumwirkungen abgeschwächt werden.
  • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bisher sind Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nicht bekannt geworden. Bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme des Präparates können Müdigkeitserscheinungen auftreten, die die Aufmerksamkeit beeinträchtigen können.
  • Überdosierung
    • Bei intakter Nierenfunktion sind Magnesiumintoxikationen selten. Liegt jedoch eine Einschränkung der Nierenfunktion vor, so kann eine Intoxikation eventuell schon durch „therapeutische" Magnesiumdosen verursacht werden.
    • Starke Erhöhung der extrazellulären Magnesiumkonzentration hat curareähnliche Wirkungen auf die neuromuskuläre Überleitung. Das klinische Bild der Magnesiumintoxikation ist bei Serumspiegeln zwischen ca. 2,4 und ca. 4,55 mmol/l (4,8 - 9,1 mval/l) durch Übelkeit, Erbrechen, Lethargie, Blasensperre und Obstipation gekennzeichnet.
    • Die tiefen Sehnenreflexe erlöschen bei Serumspiegeln über ca. 5 mmol/l (= 10 mval/l). Atemlähmung tritt bei ca. 7,5 mmol/l (= 15 mval/l) auf. Bei höherer Konzentration erfolgt Herzstillstand.
    • Höhere Magnesium-Zufuhr über längere Zeit ohne Kontrolle der Serum-Magnesium-Werte sollte generell vermieden werden. Insbesondere bei Kindern ist dies kontraindiziert, da Magnesium die Knochenneubildung in der Wachstumsfuge durch Störung der Knorpelzellreifung und der Kalzifikation in der primären Spongiosa nachteilig beeinflussen kann.
    • Therapie von Magnesiumintoxikationen infolge terminaler Niereninsuffizienz:
      • Symptomatische Behandlung, ggf. Dialyse.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Das Arzneimittel sollte nur unter besonderer Vorsicht und nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden
      • bei leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen
      • wenn bei Ihnen eine Neigung zur Bildung infizierter Nierensteine während einer Harnwegsinfektion bekannt ist.

 

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bisher sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt geworden. Bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme des Präparates können jedoch Müdigkeitserscheinungen auftreten, die die Aufmerksamkeit beeinträchtigen können.
  • Magnesium oxid, schwer (250 mg pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (6.2 mmol pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (150 mg pro 1 Stück)
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Eisen (II,III) oxid
  • Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
  • Eisen (III) oxid
  • Gelatine
  • Macrogol 4000
  • Natrium dodecylsulfat
  • Titan dioxid
  • Wasser, gereinigt
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Magnesium sollte nicht gleichzeitig mit Eisen, Fluoriden oder Tetracyclinen (bestimmte Antibiotika) eingenommen werden, da eine gegenseitige Behinderung der Aufnahme im Darm (enterale Resorption) auftreten kann. Zwischen der Einnahme von Magnesium und Eisen-, Fluorid- oder Tetracyclinpräparaten sollte daher ein Intervall von 2 bis 3 Stunden eingehalten werden.
    • Auch Aminochinoline (gegen Malaria), Chinidin und verwandte Stoffe (bei Herzrhythmusstörungen), Nitrofurantoin (Antibiotikum) und Penicillamin (bei Rheuma) sollten aufgrund der gegenseitigen Beeinflussung der Aufnahme in den Körper nicht gleichzeitig mit Magnesium-Präparaten angewendet werden.
    • Magnesium sollte nur mit Vorsicht angewendet werden wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel wie Antazida (bei Sodbrennen) oder Abführmittel einnehmen, die Magnesiumsalze enthalten. Dies gilt insbesondere wenn Sie unter einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von Aluminium-haltigen Präparaten (z. B. Mittel gegen Sodbrennen; Antazida) kann die Aluminiumaufnahme in den Körper erhöht sein.
    • Bestimmte Antibiotika (Aminoglykosid-Antibiotika), Cisplatin (Mittel zur Hemmung des Zellwachstums bzw. der Zellteilung; Zytostatikum) und Ciclosporin A (zur Abschwächung der Immunantwort z. B. nach Organtransplantationen) können zu einer vermehrten Ausscheidung von Magnesium über die Nieren und so zu einer verringerten Wirkung von Magnesium führen.
    • Die gleichzeitige Anwendung von Magnesium und bestimmten Antibiotika (Aminoglykosid-Antibiotika) kann zu einer Verschlechterung der autonomen Muskelfunktion z. B. der Atemmuskulatur führen (erschwerte Atmung).
    • Magnesium kann die Wirkung bestimmter Substanzen (z. B. Pancuroniumbromid, Succinylcholinhalogenid), die zur Narkoseeinleitung gegeben werden, verstärken.
    • Die gleichzeitige Gabe von Calcium und Phosphat kann zu einer verminderten Wirkung von Magnesium führen.
    • Die Wirkung folgender Arzneistoffe kann durch Magnesium abgeschwächt werden:
      • Sympathomimetika (Schnupfen- und Herzmittel)
      • Herzglykoside (Herzmittel).

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