Calcet 950mg Filmtabletten
PZN: 07226546
25,95 €
(inkl. MwSt.)
0,13 € / St.
Lieferung per regionalem Botendienst2
Sie haben Fragen zum Artikel?
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zu unseren Öffnungszeiten unter +49 911 9678210 an.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Filmtabletten
- Was ist das Präparat und wofür wird es angewendet?
- Das Arzneimittel bindet Phosphat aus der Nahrung und ermöglicht eine Ausscheidung mit dem Stuhl.
- Das Präparat wird angewendet
- zur Senkung erhöhter Phosphatwerte im Blut.
- bei chronischer Nierenschwäche mit angezeigter Dialyse.
- Wenn Sie sich nach acht Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Gebrauchsinformationbeschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
- Erwachsene
- zum Frühstück: 1/2 - 1 Filmtablette
- zu einer Zwischenmahlzeit: 1/2 - 1 Filmtablette
- zur Hauptmahlzeit: 1 - 3 Filmtabletten
- zum Abendbrot: 1 - 2 Filmtabletten
- Erwachsene
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
- Die Dosierung ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Da das Arzneimittel das Phosphat aus der Nahrung bindet, ist die Anzahl der Filmtabletten entsprechend der eingenommenen Nahrungsmenge (Portionsgröße) und somit der eingenommenen Phosphatmenge anzupassen. So würden z. B. 2 Filmtabletten zum Frühstück mit nur einem Marmeladenbrot zu einem Calciumüberschuss und damit zu einem Risiko der Erhöhung des Calciumspiegels im Blut führen.
- Andererseits kann nur 1 Filmtablette zu einem reichhaltigen Mittagsmahl zu wenig sein, um die in der Hauptmahlzeit aufgenommene größere Phosphatmenge zu binden (also nicht ausreichend wirksam).
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine größere Mengeeingenommen haben, als in dieser Gebrauchsinformation angegeben ist oder von ihrem Arzt verschrieben wurde.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie von Ihrem Arzt verordnet fort.
- Wenn Sie die Einnahme von abbrechen
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Präparat darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Calciumacetat oder einen der genannten Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- bei niedrigen Phosphatkonzentrationen im Blut
- bei erhöhten Calciumkonzentrationen im Blut
- bei vermehrter Ausscheidung von Calcium mit dem Urin verbunden mit dem Auftreten calciumhaltiger Nierensteine
- bei entkalkenden Geschwülsten und Tochtergeschwüren in den Knochen (Metastasen im Knochengewebe)
- bei schwerem Nierenversagen ohne Dialysebehandlung
- bei Verstopfung
- bei bekannten Dickdarmverengungen
- bei abnormer Knochenentkalkung als Folge langen Bewegungsmangels (Liegen, Rollstuhl).
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Weichteilverkalkungen (z. B. im Fettgewebe unter der Haut) in der Regel erst nach vielen Jahren der Einnahme und mit häufig erhöhten Calciumspiegeln im Blut
- Erhöhte Calciumspiegel im Blut, insbesondere nach Überdosierungen
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Verstopfung, insbesondere bei zu hohen Dosierungen
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Calciumacetat - peroral- vor der Anwendung von Phosphatbindern sollte der Patient eine Ernährungsberatung zur Aufnahme von Phosphat und Calcium erhalten
- Anwendung von Calciumacetat sollte an die Art der Dialysebehandlung, die der Patient erhält, angepasst werden
- Dosierung muss entsprechend der Phosphataufnahme und -elimination durch Dialyse eingestellt werden
- Therapie erfordert regelmäßige/engmaschige Kontrolle der Serumcalcium- und Phosphatspiegel, um Wirksamkeit der Behandlung zu kontrollieren und einer Hypercalcämie vorzubeugen
- Calcium × Phosphat-Produkt sollte 5,25 - 5,3 mmol/l keinesfalls überschreiten, da die Häufigkeit extraossärer Calcifizierung bei Überschreitung dieses Wertes zunimmt
- monatliche Überwachung empfohlen
- längerdauerndes Überschreiten erfordert Änderung der Behandlung
- bereits durchgeführte Calciumtherapie
- um eine Erhöhung des Serumcalciumspiegels durch die Zufuhr von Calciumacetat über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte im Falle einer bereits durchgeführten Calciumtherapie das mitdiesem Präparat zugeführte Calcium berücksichtigt werden
- Empfehlungen aktueller Behandlungsrichtlinien bezüglich Dosierung, Überwachung und Wahl des Phosphatbinders sollten befolgt werden
- Risiko des Auftretens einer Hypercalcämie bei gleichzeitiger Behandlung mit Vitamin D enthaltenden Präparaten besonders hoch
- gleichzeitige Verabreichung von Calcium und Vitamin-D-Derivaten darf nur unter enger medizinischer Überwachung erfolgen
- Patienten sollten über die Symptome einer Hypercalcämie informiert werden
- calciumhaltige Antacida
- Patienten sollten angewiesen werden, vor Einnahme von calciumhaltigen Antacida ärztlichen Rat einzuholen, um zusätzliche Calciumbelastung zu vermeiden
- Patienten, die gleichzeitig mit herzwirksamen Glykosiden behandelt werden
- sollten mittels EKG und zusätzlichen Kontrollen des Serumcalciumspiegels überwacht werden
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Die Therapie mit diesem Präparat erfordert eine häufige Kontrolle der Calcium- und Phosphatspiegel im Blut. Um eine Erhöhung des Calciumspiegels im Blut über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte eine weitere Calciumtherapie (z. B. Calcium als Nahrungsergänzung) nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.
- Calcium diacetat (950 mg pro 1 Stück)
- Calcium Ion (240.73 mg pro 1 Stück)
- Apfelsinen Aroma
- Bergamottöl
- Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
- Croscarmellose, Natriumsalz
- Gelatine
- Hypromellose
- Magnesium stearat
- Maisstärke
- Rizinusöl, raffiniert
- Saccharin, Natriumsalz
- Saccharose (40.4 mg pro 1 Stück)
- Talkum
- Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 1 Stück)
- Gesamt Natrium Ion
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Ein zeitlicher Abstand von 1 - 2 Stunden zwischen der Einnahme von diesem Präparat und anderer Arzneimittel muss immer eingehalten werden.
- Die gleichzeitige Einnahme von diesem, mit anderen Arzneimitteln kann deren Aufnahme im Körper beeinträchtigen, zum Beispiel bei:
- Arzneimitteln zur Behandlung von Infektionen (Tetracycline und Doxycyclin, Chinolone)
- Arzneimitteln gegen Osteoporose (Bisphosphonate)
- Arzneimitteln zur Kariesvorbeugung (Fluoride)
- der Behandlung mit Arzneimitteln, die zur Gruppe der Anticholinergika gehören, wie Atropin
- der Behandlung mit Vitamin D-Präparaten.
- Die gleichzeitige Einnahme von dem Arzneimittel kann eine Verstärkung der Wirksamkeit von Herzglykosiden zur Folge haben, die zur Behandlung von Herzschwäche, eingesetzt werden.
- Eine Abschwächung der Wirksamkeit von Calciumantagonisten, die ebenfalls zur Behandlung von Herzschwäche eingesetzt werden, ist möglich.
- Es besteht ein größeres Risiko erhöhter Calciumwerte im Blut bei der Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln, den so genannten Thiaziddiuretika. Die Anwendung von Adrenalin kann bei erhöhtem Calciumspiegel zu schweren Herzrhythmusstörungen führen.
- Eine Zufuhr von größeren Mengen Calciumsalzen kann die Ausfällung von Fett- und Gallensäuren als Calciumseifen bewirken. Dadurch kann die Resorption von Urso- und Chenodeoxycholsäure und von Fetten sowie fettlöslichen Vitaminen beeinträchtigt werden.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Das Präparat sollte während oder gleich nach einer Mahlzeit eingenommen werden.
- Die Tabletten müssen unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit geschluckt werden.
Herstellerinformationen
TEVA GmbH
Website
https://www.teva.de
Weitere Herstellerinformationen
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm
Deutschland
Telefon +49 731 40202
E-Mail info.teva-deutschland@teva.de
Impressum
https://www.teva.de/impressum.html