Biolectra Magnesium 365 fortissimum Zitrone - PZN 06648831

Biolectra Magnesium 365 fortissimum Zitrone

HERMES Arzneimittel GmbH

PZN: 06648831

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Pflichtangaben
Gebrauchsinformationen von Biolectra Magnesium 365 fortissimum Zitrone

Darreichungsform: Brausetabletten

  • Das Arzneimittel ein Mineralstoffpräparat.
  • Dieses Arzneimittel wird angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Anwendung bei Jugendlichen und Erwachsenen
    • Die empfohlene Dosis beträgt 1 - 2-mal täglich 1 Brausetablette.
    • Die Dosierung des Arzneimittels ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels. Die mittlere Tagesdosis beträgt 1 - 2 Brausetabletten (365 - 730 mg Magnesium-Ionen = 15 - 30 mmol).
    • Bei schweren Magnesiummangelzuständen können höhere Dosen des Arzneimittels unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung des Elektrolythaushalts angezeigt sein.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung ist von der Ausprägung des zugrunde liegenden Magnesiummangels abhängig. Eine langfristige hochdosierte Magnesiumzufuhr sollte ärztlich überwacht werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
    • sind bei intakter Nierenfunktion keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung ist unbedenklich.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Die Brausetabletten dürfen nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Magnesiumcarbonat, Magnesiumoxid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
    • bei Nierenfunktionsstörungen;
    • bei Störungen der Erregungsleitung am Herzen (AV-Block höheren Grades), die zu langsamem Herzschlag (Bradykardie) führen;
    • bei Myasthenia gravis (seltene Muskelerkrankung);
    • bei chronischen Harnwegsinfekten mit harnstoffabspaltenden Bakterien;
    • bei starkem Wasserverlust;
    • bei metabolischer Alkalose (Störung im Säure-Basen-Haushalt);
    • bei bestimmten Harnsteinleiden (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steine).
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
      • Bei höherer Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen, die jedoch unbedenklich sind und sich durch Reduzierung der Dosis beheben lassen.
      • Bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme kann es zu Müdigkeitserscheinungen kommen. In diesem Fall sollte der Arzt anhand von klinisch/chemischen Untersuchungen entscheiden, ob eine weitere Magnesiumzufuhr noch angezeigt ist.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Magnesiumoxid - peroral

  • Magnesium sollte nur mit Vorsicht und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden bei Patienten
    • mit eingeschränkter (leichter bis mittelschwerer) Nierenfunktion
      • nur unter ärztlicher Kontrolle
    • die als Begleitmedikation Antazida oder Laxanzien einnehmen, welche Magnesiumsalze enthalten
      • insb. im Falle einer Niereninsuffizienz
    • mit Neigung zur Bildung infizierter Nierensteine während einer Harnwegsinfektion
    • mit AV(atrioventrikulärem)-Block
  • Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie
    • es sollte überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt
      • eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes wird empfohlen (v. a. Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
    • bei Patienten mit Nierenerkrankungen, die mit einer Störung der renalen Ausscheidung einhergehen, kann es zu einer Hypermagnesiämie kommen
  • Nierenfunktionseinschränkung
    • leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
      • Elektrolythaushalt engmaschig überwachen: Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion
  • schwerer Magnesiummangel oder Malabsorption für Magnesium
    • Behandlung mit intravenösen Magnesiumgaben beginnen
    • begleitender Calciummangel
      • Magnesiummangel vor dem Calciummangel beheben
  • gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Dicumarol, Glibenclamid und Glipizid, Mefenaminsäure und Tacrolimus
      • erhöhte Resorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
      • die gleichzeitige Einnahme wird nicht empfohlen
    • Chinidin
      • erhöhte renale Reabsorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
    • Aminoglykoside
      • die gleichzeitige Anwendung mit Aminoglykosiden wurde mit einer reduzierten Acetylcholin-Freisetzung und neuromuskulärer Blockade in Zusammenhang gebracht
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
      • bei einer gleichzeitigen Magnesiumtherapie wird empfohlen, Patienten auf Störungen der Atemfunktion und auf Apnoe zu überwachen
        • wenn eine neuromuskuläre Blockade auftritt, sollte das Aminoglykosid abgesetzt und die Antibiotika-Behandlung gewechselt werden
    • Natriumpolystyrolsulfonat
      • die gleichzeitige Anwendung mit Natriumpolystyrolsulfonat wurde in Zusammenhang mit systemischer Alkalose beobachtet
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
    • Herzglykoside
      • die Wirkung von Herzglykosiden kann durch eine gleichzeitige Magnesiumeinnahme reduziert sein
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Brausetabletten einnehmen,
      • bei Magnesiumüberschuss (Hypermagnesiämie);
      • bei Kaliumüberschuss (Hyperkaliämie).

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit sowie auf das Bedienen von Maschinen durch Magnesium sind nicht bekannt.
  • Magnesium carbonat, leicht, basisch (670 mg pro 1 Stück)
  • Magnesium oxid, leicht (342 mg pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (365 mg pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (15 mmol pro 1 Stück)
  • Aromastoffe, natürlich und naturidentisch
  • Citronensäure, wasserfrei
  • Kalium hydrogencarbonat
  • Natrium carbonat
  • Natrium chlorid
  • Natrium cyclamat
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Gesamt Kalium Ion (98 mg pro 1 Stück)
  • Gesamt Magnesium Ion (365 mg pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion (107 mg pro 1 Stück)
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden. Sie sollten die gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln, sofern möglich, vermeiden.
      • Halten Sie einen Abstand von 2 - 3 Stunden zwischen der Einnahme des Arzneimittels und Ihren anderen Arzneimitteln ein, um mögliche Wechselwirkungen zu verhindern. Im Falle von Fluoriden und Tetracyclinen muss ein zeitlicher Abstand von 2 - 3 Stunden unbedingt eingehalten werden.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von aluminiumhaltigen Präparaten (z. B. Mittel gegen Magenübersäuerung) kann die Aluminiumresorption erhöht sein.
      • Antibakteriell wirkende Mittel (Aminoglycosid-Antibiotika), entwässernde Mittel (Thiazide, Furosemid) und Mittel, die die Magensäureproduktion hemmen (Omeprazol, Pantoprazol) sowie die Wirkstoffe Cisplatin, Cyclosporin A, Foscarnet, Cetuximab und Erlotinib, Pentamidin, Rapamycin und Amphothericin B können einen Magnesiummangel verursachen.
      • Fragen Sie daher Ihren Arzt, ob Sie Ihre tägliche Dosierung entsprechend anpassen müssen.

Herstellerinformationen

HERMES ARZNEIMITTEL GmbH

Website
https://www.hermes-arzneimittel.com

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