NIZORAL - PZN 03265213

NIZORAL

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

PZN: 03265213

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Creme

  • Das Arzneimittel ist ein pilztötendes Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung von Pilzerkrankungen der Haut (Antimykotikum).
  • Es wird bei Pilzinfektionen der Haut (Dermatomykosen) wie Pilzflechten (z. B. Fußpilz, Unterschenkelpilz) und Hautpilz durch Mikrosporien sowie Infektionen durch Hefepilze (Soormykosen) angewendet.
  • Das Präparat ist zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Tragen Sie die Creme 1 - 2-mal am Tag auf die erkrankte Haut und die umgebende Hautfläche (ca. 1 - 2 cm) auf.
  • Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
    • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen!
    • Nach Anwendung der Creme sollten Sie sich gründlich die Hände waschen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Anzeichen der Erkrankung gehen üblicherweise innerhalb der ersten 14 Tage nach Beginn der Behandlung deutlich zurück. Setzen Sie die Behandlung noch mindestens einige Tage über das Verschwinden der Beschwerden hinaus fort, um ein Wiederauftreten zu vermeiden.
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie oft und für welche Dauer die Creme anzuwenden ist. Abhängig vom Typ der Hautinfektion kann die Behandlung 2 - 6 Wochen andauern. Die gesamte Behandlungszeit beträgt bei Soormykosen durchschnittlich 2 - 3 Wochen, bei Pilzflechten je nach Lokalisation durchschnittlich 2 - 4 Wochen und bei Pilzflechten an den Füßen durchschnittlich 4 - 6 Wochen.
    • Sollten die Anzeichen der Erkrankung nicht innerhalb der ersten 14 Tage nach Behandlungsbeginn zurückgehen, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Eine übermäßige oder häufiger als angegebene Anwendung auf der Haut kann zu Hautrötung (Erythem), Wassereinlagerungen in der Haut (Ödem) und Brennen führen. Diese Erscheinungen verschwinden nach Absetzen der Behandlung wieder.
    • Das Arzneimittel sollte nicht eingenommen werden. Wenn Sie das Präparat versehentlich verschlucken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ketoconazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Brennen
      • Hautrötung (Erythem), Juckreiz am Verabreichungsort
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Überempfindlichkeit
      • Bläschenbildung, Entzündung der Haut, Ausschlag, Hautschuppung, Wassereinlagerungen in der Haut (Ödem)
      • Hautreaktionen am Verabreichungsort: Blutungen, leichte Schmerzen, trockene Haut, Entzündungen, Hautreizungen, Missempfindungen
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Nesselsucht
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Ketoconazol - extern

  • halbfeste Zubereitung (Creme)
    • allgemeinen Hygieneregeln zur Vermeidung von Infektions- und Reinfektionsquellen sollten während der Anwendung vom Patienten beachtet werden
    • Kontakt mit den Augen vermeiden
      • Ketoconazol kann die Augenschleimhäute reizen
    • Rebound-Effekt
      • um einen Rebound-Effekt nach Absetzen einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung zu vermeiden, wird empfohlen, eine milde topische Corticosteroid-Behandlung zunächst morgens fortzuführen und abends das Ketoconazol-Präparat aufzutragen
      • die Steroidtherapie sollte über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen langsam ausgeschlichen werden
  • flüssige bis viskose Zubereitung (Shampoo, Lösung)
    • Kontakt mit den Augen vermeiden
      • sollte das Präparat in die Augen gelangen, mit klarem, kaltem Wasser spülen
      • Ketoconazol kann die Augenschleimhäute reizen
    • Rebound-Effekt
      • um einen Rebound-Effekt nach Absetzen einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung zu vermeiden, wird empfohlen, eine milde topische Corticosteroid-Behandlung zunächst morgens fortzuführen und abends das Ketoconazol-Präparat aufzutragen
      • die Steroidtherapie sollte über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen langsam ausgeschlichen werden
    • Haarverlust
      • seborrhoische Dermatitis geht häufig mit Haarverlust einher
      • in seltenen Fällen auch bei Anwendung von Ketoconazol beobachtet
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Das Arzneimittel darf nicht ins Auge gelangen.
    • Sollten Sie zurzeit aufgrund Ihrer Beschwerden gleichzeitig äußerlich anzuwendende kortisonhaltige Arzneimittel benutzen, dann befragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sie können mit der Anwendung sofort beginnen, sollten aber die Anwendung des kortisonhaltigen Arzneimittels nicht von einem auf den anderen Tag beenden. Ihre Haut könnte mit Rötung oder Juckreiz reagieren. Folgen Sie dem Behandlungsschema:
      • Wenden Sie für eine Woche das kortisonhaltige Arzneimittel am Morgen und dieses Präparat am Abend an.
      • Danach, tragen Sie für eine bis zwei weitere Wochen das kortisonhaltige Arzneimittel alle 2 bis 3 Tage am Morgen und dieses Arzeimittel jeden Abend auf.
      • Dann beenden Sie die Anwendung des kortisonhaltigen Arzneimittels und wenden, falls nötig, nur noch dieses Präparat an.
    • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Ketoconazol (20 mg pro 1 Gramm)
  • Cetylalkohol (20 mg pro 1 Gramm)
  • Dinatrium sulfit
  • Isopropyl myristat
  • Octadecan-1-ol (75 mg pro 1 Gramm)
  • Polysorbat 60 (15 mg pro 1 Gramm)
  • Polysorbat 80 (1 mg pro 1 Gramm)
  • Propylenglycol (200 mg pro 1 Gramm)
  • Sorbitan stearat
  • Wasser, gereinigt
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.
    • Es gibt keine Hinweise, dass das Präparat die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflusst.

Herstellerinformationen

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

Website
https://www.stada.de/

Weitere Herstellerinformationen

Stadastraße 2 – 18
61118 Bad Vilbel
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