Olynth Plus 0.1% / 5% für Erw Nasenspray o.K.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Nasenspray
- Das Nasenspray enthält Xylometazolinhydrochlorid und Dexpanthenol.
- Xylometazolinhydrochlorid führt zu einer raschen Verengung der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Nasenschleimhaut. Dexpanthenol ist ein Abkömmling des Vitamins Pantothensäure, das die Wundheilung fördert und die Nasenschleimhaut schützt.
- Es wird angewendet:
- zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen (Rhinitis) und zur Unterstützung der Heilung von Schleimhautschäden
- zur Linderung bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica)
- zur Behandlung einer eingeschränkten Nasenatmung nach operativen Eingriffen an der Nase; die Anwendung in diesem Indikationsbereich sollte nur auf Empfehlung eines Arztes erfolgen.
- Dieses Arzneimittel ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren bestimmt
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis bei Erwachsenen beträgt nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung, falls vom Arzt nicht anders verordnet. Dieses Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
- Wenn Ihr Kind sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlt, wenden Sie sich an einen Arzt.
- Anwendung bei Kindern
- Die empfohlene Dosis bei Kindern über 6 Jahren beträgt nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte grundsätzlich der Arzt befragt werden.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine größere Menge dieses Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten, oder versehentlich eine große Menge des Arzneimittels einnehmen, kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen:
- Pupillenverengung (Miosis)
- Pupillenerweiterung (Mydriasis)
- Fieber
- Schwitzen
- Blässe der Haut
- Blaufärbung der Lippen (Zyanose)
- Übelkeit
- Krämpfe
- Herz- und Kreislaufstörungen, z. B. beschleunigter Herzschlag, verlangsamter Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufkollaps, Herzstillstand oder Bluthochdruck (Hypertonie)
- Lungenfunktionsstörungen (Lungenschwellung, Atembeschwerden)
- Psychische Störungen
- Außerdem können Schläfrigkeit, Absenkung der Körpertemperatur, Verminderung der Herzfrequenz sowie Blutdruckabfall, Aussetzen der Atmung und Bewusstlosigkeit (Koma) eintreten.
- Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, verständigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
- Wenn Sie eine größere Menge dieses Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten, oder versehentlich eine große Menge des Arzneimittels einnehmen, kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen:
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
- wenn Sie oder Ihr Kind allergisch gegen Xylometazolinhydrochlorid, Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind bzw. ist,
- wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind eine trockene Entzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) vorliegt,
- nach operativer Entfernung der Hirnanhangsdrüse oder anderen operativen Eingriffen, welche die Hirnhaut freilegen.
- Das Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren bestimmt.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellung von Haut und Schleimhaut, Hautausschlag, Juckreiz)
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Herzklopfen (deutliches Spüren des Herzschlags), beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung (Hypertonie)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Unruhe, Schlafstörungen, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (insbesondere bei Kindern)
- Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
- nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten
- Krämpfe (insbesondere bei Kindern)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Xylometazolin - nasal- Anwendung mit Vorsicht
- wie auch andere Sympathomimetika sollte dieses Arzneimittel mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit starken Reaktionen auf adrenerge Substanzen, manifestiert durch Anzeichen von
- Schlaflosigkeit
- Schwindelgefühl
- Tremor
- Herzrhythmusstörungen
- erhöhtem Blutdruck
- wie auch andere Sympathomimetika sollte dieses Arzneimittel mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit starken Reaktionen auf adrenerge Substanzen, manifestiert durch Anzeichen von
- Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung bei
- Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) behandelt werden oder diese innerhalb der letzten 2 Wochen erhalten haben
- Patienten, die mit anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden
- erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom
- schweren Herz- und Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit (KHK), Hypertonie)
- Phäochromozytom
- Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes)
- Porphyrie
- Prostatahyperplasie
- Patienten mit Long-QT-Syndrom
- haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien, wenn diese mit Xylometazolin behandelt werden
- Längere Anwendung, Überdosierung und Missbrauch
- Insbesondere bei längerer Anwendung (mehr als 10 aufeinanderfolgende Tage) und bei einer Überdosierung von nasalen Dekongestiva kann deren Wirkung abgeschwächt sein
- durch diesen Rebound-Effekt kommt es zu einer Verengung der Luftwege mit der Folge, dass der Patient das Arzneimittel wiederholt bis hin zum Dauergebrauch einsetzt
- Infolge eines Missbrauchs nasaler Dekongestiva kann Folgendes auftreten
- Reaktive Hyperämie der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa)
- Atrophie der Nasenschleimhaut
- Mögliche Maßnahmen bei Dauergebrauch
- In leichteren Fällen kann erwogen werden, das Sympathomimetikum erst an einem Nasenloch abzusetzen und nach Abklingen der Beschwerden auf die andere Seite zu wechseln, um wenigstens einen Teil der Nasenatmung aufrecht zu erhalten
- Chronische Rhinitis
- das Arzneimittel darf aufgrund des Risikos einer Atrophie der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden
- Anwendungshinweise
- unmittelbarer Kontakt des Arzneimittels mit den Augen ist zu vermeiden
- Bei Fehlanwendung oder Anwendung übermäßiger Mengen
- durch die Resorption von Xylometazolin kann es zu systemischen Nebenwirkungen (kardiovaskuläre und neurologische Nebenwirkungen) kommen, insbesondere bei Kindern
- Xylometazolin kann sehr selten Schlaflosigkeit hervorrufen
- in diesem Falle sollte die Anwendung spät abends oder nachts vermieden werden
- Ältere Patienten
- können auf unerwünschte Wirkungen dieses Arzneimittels empfindlicher reagieren
- Wechselwirkungen
- gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels mit Arzneimitteln zur lokalen oder systemischen Behandlung der Influenza
oder Sympathomimetika (z. B.: Pseudoephedrin, Ephedrin, Phenylephrin, Oxymetazolin, Xylometazolin, Tramazolin,
Naphazolin, Tuaminoheptan), die in Husten-und Erkältungsmitteln enthalten sind, wird wegen eines erhöhten Risikos für mögliche kardiovaskuläre und neurologische Nebenwirkungen nicht empfohlen
- gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels mit Arzneimitteln zur lokalen oder systemischen Behandlung der Influenza
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Präparat anwenden:
- wenn Sie oder Ihr Kind mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) sowie anderen potenziell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden bzw. wird,
- bei erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere grünem Star (Engwinkelglaukom),
- bei schweren Herz- und Kreislauferkrankungen, z. B. Long-QT-Syndrom, koronarer Herzkrankheit oder Bluthochdruck,
- bei Stoffwechselstörungen, wie z. B. Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose), die zu vermehrtem Schwitzen, erhöhter Körpertemperatur oder beschleunigtem Herzschlag führen,
- bei einem Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom),
- bei der Stoffwechselerkrankung Porphyrie,
- bei Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie).
- Wenn einer oder mehrere der vorstehenden Punkte auf Sie oder Ihr Kind zutreffen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
- Langfristige Anwendung und Fehlanwendung
- Dieses Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Ein Dauergebrauch oder die Anwendung höherer Dosen kann zu einer chronischen Schwellung und schließlich zum Schwund (Schädigung) der Nasenschleimhaut führen.
- Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr der Verdünnung der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
- Bei einer Fehlanwendung oder Anwendung übermäßiger Mengen kann es zu systemischen Nebenwirkungen kommen, insbesondere bei Kindern.
- Der unmittelbare Kontakt des Arzneimittels mit den Augen ist zu vermeiden.
- Kinder
- Langfristige Anwendung und Überdosierung, vor allem bei Kindern, sind zu vermeiden.
- Das Präparat ist nur für die Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren geeignet. Für Kinder unter 6 Jahren stehen andere Arzneimittel mit einer geringeren Wirkstoffmenge zur Verfügung.
- Bitte überwachen Sie die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern unter 12 Jahren.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Präparat anwenden:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
- Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
- Dexpanthenol (5 mg pro 0.1 Milliliter)
- Xylometazolin hydrochlorid (0.1 mg pro 0.1 Milliliter)
- Xylometazolin (0.087 mg pro 0.1 Milliliter)
- Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser
- Kalium dihydrogenphosphat
- Wasser, gereinigt
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung des Nasensprays und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (Monoaminoxidase-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System ein erhöhter Blutdruck auftreten.
- Bei gleichzeitiger Anwendung des Nasensprays und anderen Arzneimitteln, die Sympathomimetika enthalten (Husten- und Erkältungsmittel zur Behandlung einer verstopften Nase wie Pseudoephedrin, Ephedrin, Phenylephrin, Oxymetazolin, Xylometazolin, Tramazolin, Naphazolin oder Tuaminoheptan), können sich die Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf- und das zentrale Nervensystem verstärken. Arzneimittel für die Blutdrucksenkung (z. B. Methyldopa) dürfen aufgrund der blutdrucksteigernden Wirkung von Xylometazolin nicht zusammen mit Xylometazolin angewendet werden.
- Fragen Sie Ihren Arzt vor der Anwendung, wenn Sie eines der genannten Arzneimittel verwenden.
Herstellerinformationen
Kenvue Germany GmbH
Website
https://www.kenvue.com
Weitere Herstellerinformationen
Johnson & Johnson Platz 2
41470 Neuss
Deutschland
Telefon +49 2131 5965 824
E-Mail consumer-de-at@kenvue.com