MAGNO SANOL UNO 243 MG KAPSELN

Zentiva Pharma GmbH

PZN: 16004069

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Hartkapseln

  • Das Arzneimittel ist ein orales Magnesiumsubstitutionspräparat gegen Magnesiummangel.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche nehmen 1-mal täglich 1 Hartkapsel, bei Bedarf auch 2-mal täglich 1 Hartkapsel ein.
    • Kinder ab 6 Jahren nehmen 1-mal täglich 1 Hartkapsel ein.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Eine zeitliche Begrenzung der Einnahme ist nicht vorgesehen. Eine Therapiedauer von mindestens 3 Monaten ist empfehlenswert.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei intakter Nierenfunktion sind keine besonderen Maßnahmen zu treffen. Informieren Sie jedoch in jedem Fall Ihren Arzt.
    • Wenn Sie das Arzneimittel in einer höheren Dosierung anwenden, als der Arzt Ihnen verordnet hat oder in der Packungsbeilage aufgeführt ist, können Müdigkeitserscheinungen und Durchfall auftreten.
    • In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: Übelkeit, Erbrechen, zentralnervöse Störungen, verminderte Atmung (Atemdepression), Reflexabschwächung, Muskelschwäche und Herz-Kreislauf-Effekte wie Gefäßerweiterung, starker Blutdruckabfall und Herzstillstand.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis, sondern führen Sie die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Die Anwendung kann jederzeit beendet werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • Wenn Sie überempfindlich gegen Magnesiumoxid oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • bei schweren Nierenfunktionsstörungen
    • bei Myasthenia gravis (ausgeprägte Muskelschwäche)
    • bei Zusammenbruch des Reizleitungssystems im Herzen (AV-Block)
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Selten: Bei höherer Dosierung kann es unter der Behandlung mit dem Arzneimittel zu weichem Stuhl oder Durchfall kommen.
  • Bei hochdosierter und längerer Anwendung des Präparates können Müdigkeitserscheinungen auftreten. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesiumkonzentration im Blut erreicht ist.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Magnesiumoxid - peroral

  • Magnesium sollte nur mit Vorsicht und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden bei Patienten
    • mit eingeschränkter (leichter bis mittelschwerer) Nierenfunktion
      • nur unter ärztlicher Kontrolle
    • die als Begleitmedikation Antazida oder Laxanzien einnehmen, welche Magnesiumsalze enthalten
      • insb. im Falle einer Niereninsuffizienz
    • mit Neigung zur Bildung infizierter Nierensteine während einer Harnwegsinfektion
    • mit AV(atrioventrikulärem)-Block
  • Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie
    • es sollte überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt
      • eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes wird empfohlen (v. a. Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
    • bei Patienten mit Nierenerkrankungen, die mit einer Störung der renalen Ausscheidung einhergehen, kann es zu einer Hypermagnesiämie kommen
  • Nierenfunktionseinschränkung
    • leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
      • Elektrolythaushalt engmaschig überwachen: Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion
  • schwerer Magnesiummangel oder Malabsorption für Magnesium
    • Behandlung mit intravenösen Magnesiumgaben beginnen
    • begleitender Calciummangel
      • Magnesiummangel vor dem Calciummangel beheben
  • gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Dicumarol, Glibenclamid und Glipizid, Mefenaminsäure und Tacrolimus
      • erhöhte Resorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
      • die gleichzeitige Einnahme wird nicht empfohlen
    • Chinidin
      • erhöhte renale Reabsorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
    • Aminoglykoside
      • die gleichzeitige Anwendung mit Aminoglykosiden wurde mit einer reduzierten Acetylcholin-Freisetzung und neuromuskulärer Blockade in Zusammenhang gebracht
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
      • bei einer gleichzeitigen Magnesiumtherapie wird empfohlen, Patienten auf Störungen der Atemfunktion und auf Apnoe zu überwachen
        • wenn eine neuromuskuläre Blockade auftritt, sollte das Aminoglykosid abgesetzt und die Antibiotika-Behandlung gewechselt werden
    • Natriumpolystyrolsulfonat
      • die gleichzeitige Anwendung mit Natriumpolystyrolsulfonat wurde in Zusammenhang mit systemischer Alkalose beobachtet
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
    • Herzglykoside
      • die Wirkung von Herzglykosiden kann durch eine gleichzeitige Magnesiumeinnahme reduziert sein
  • Bei der Einnahme sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

 

  • Verkehrstüchtiakeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Magnesium oxid, schwer (403 mg pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (10 mmol pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (243 mg pro 1 Stück)
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Eisen (II,III) oxid
  • Gelatine
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Povidon K25
  • Titan dioxid
  • Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatin und Cyclosporin A beschleunigen die Ausscheidung von Magnesium.
  • Magnesium, Eisen, Fluoride und Tetracycline beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Resorption.
  • Das Arzneimittel sollte deshalb nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln, die die oben genannten Wirkstoffe enthalten, eingenommen werden.

Herstellerinformationen

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Website
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